Hoffnung für Alle

Apostelgeschichte 7:1-60

Die Verteidigungsrede von Stephanus

1Der Hohepriester fragte Stephanus: »Stimmt es, was die Männer hier von dir behaupten?« 2Stephanus antwortete: »Hört mich an, liebe Brüder und Väter unseres Volkes! Gott, dem alle Ehre zukommt, erschien unserem Vater Abraham in Mesopotamien, noch ehe Abraham nach Haran gezogen war. 3Gott forderte ihn auf: ›Verlass deine Heimat und deine Verwandten und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!‹7,3 1. Mose 12,1 4So verließ Abraham das Land der Chaldäer und wohnte in Haran. Als sein Vater gestorben war, zog er von dort weiter, und Gott brachte ihn hierher, wo ihr jetzt wohnt. 5Zwar gab Gott ihm hier kein eigenes Land – nicht einmal einen Fußbreit –, doch er sagte zu ihm, dass ihm und seinen Nachkommen einmal das ganze Land gehören würde. Zu der Zeit aber hatte Abraham noch keine Kinder! 6Gott sagte zu ihm: ›Deine Nachkommen werden in einem fremden Land heimatlos sein. Vierhundert Jahre wird man sie als Sklaven ausbeuten, und sie werden viel leiden müssen.‹ 7Aber Gott versprach Abraham auch: ›Ich werde das Volk bestrafen, das sie so lange unterdrückt. Dann werden deine Nachkommen das fremde Land verlassen und mir hier dienen.‹7,7 1. Mose 15,13‒14

8Damals schloss Gott mit Abraham den Bund, dessen Zeichen die Beschneidung ist. Als später Isaak geboren wurde, beschnitt ihn sein Vater Abraham deshalb am achten Tag nach der Geburt. Auch Isaak befolgte diese Ordnung, und sein Sohn Jakob hielt es ebenso mit seinen zwölf Söhnen, unseren Stammvätern. 9Weil aber Jakobs Söhne auf ihren Bruder Josef neidisch waren, verkauften sie ihn als Sklaven nach Ägypten. Doch Gott stand Josef bei 10und half ihm jedes Mal, wenn er in Not geriet. So konnte Josef die Gunst des ägyptischen Königs, des Pharaos, gewinnen. Wegen der ungewöhnlichen Weisheit, die Gott ihm gegeben hatte, wurde Josef vom Pharao schließlich zum Verwalter über ganz Ägypten und den Königshof eingesetzt.

11Dann aber brach in Ägypten und Kanaan eine Hungersnot aus. Die Not war so groß, dass auch unsere Vorfahren nichts mehr zu essen hatten. 12Als Jakob erfuhr, dass es in Ägypten noch Getreide gab, schickte er seine Söhne, unsere Stammväter, in dieses Land. 13Bei ihrer zweiten Reise nach Ägypten gab sich Josef seinen Brüdern zu erkennen. Nun erfuhr der Pharao noch mehr über Josefs Familie. 14Josef ließ seinen Vater Jakob und alle seine Verwandten nach Ägypten kommen, insgesamt fünfundsiebzig Menschen7,14 Stephanus nennt die Zahl, die sich in der griechischen Übersetzung von 1. Mose 46,27 findet und womöglich weitere Nachkommen von Josef mitzählt. Im hebräischen Text ist von siebzig Personen die Rede. . 15So kam Jakob nach Ägypten. Er und alle unsere Vorfahren lebten dort bis zu ihrem Tod. 16Später wurden ihre Gebeine nach Sichem überführt und in dem Grab beigesetzt, das Abraham von Hamors Nachkommen erworben hatte.

17Dann kam die Zeit, in der Gott das Versprechen erfüllen wollte, das er Abraham gegeben hatte. Die Nachkommen von Josef und seinen Brüdern waren in Ägypten inzwischen zu einem großen Volk geworden. 18Ein neuer Pharao kam an die Macht, der von Josef nichts mehr wusste. 19Grausam und voller Hinterlist unterdrückte er unser Volk. Er zwang unsere Vorfahren, ihre neugeborenen Kinder auszusetzen, damit sie starben und das Volk nicht noch größer wurde.

20In dieser Zeit wurde Mose geboren; er war ein sehr schönes Kind7,20 Oder: Gott hatte Gefallen an ihm.. Drei Monate lang versteckten ihn seine Eltern in ihrem Haus. 21Als er dann doch ausgesetzt werden musste, fand ihn die Tochter des Pharaos. Sie nahm ihn bei sich auf und erzog ihn wie ihren eigenen Sohn. 22Mose wurde in allen Wissenschaften der Ägypter gründlich ausgebildet, und er zeichnete sich durch eindrucksvolle Worte und Taten aus.

23Als Mose 40 Jahre alt war, beschloss er, sich um seine Brüder, die Israeliten, zu kümmern. 24Eines Tages musste er mit ansehen, wie ein Israelit von einem Ägypter misshandelt wurde. Da griff er ein, übte Rache und schlug den Ägypter tot. 25Mose meinte, seine Landsleute müssten jetzt erkennen, dass Gott ihn zur Befreiung seines Volkes geschickt hatte. Doch sie erkannten es nicht. 26Am nächsten Tag kam er gerade dazu, als sich zwei Israeliten stritten. Er versuchte, den Streit zu schlichten, und sagte zu ihnen: ›Ihr gehört doch zu ein und demselben Volk, warum schlagt ihr euch?‹ 27Aber der mit dem Streit angefangen hatte, stieß ihn zurück und rief: ›Wer hat dich eigentlich zu unserem Aufseher und Richter gemacht? 28Willst du mich etwa auch umbringen, wie du gestern den Ägypter getötet hast?‹ 29Mose erschrak über diese Worte. Er verließ Ägypten und floh nach Midian, wo er als Ausländer lebte. Dort wurden auch seine beiden Söhne geboren. 30Vierzig Jahre vergingen. Da erschien ihm in der Wüste am Berg Sinai ein Engel im Feuer eines brennenden Dornbusches. 31Mose sah die Flamme und wunderte sich über die seltsame Erscheinung. Als er aber näher herantrat, um genau hinzuschauen, hörte er die Stimme des Herrn:

32›Ich bin der Gott deiner Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.‹ Mose zitterte vor Angst und wagte nicht hinzusehen. 33Aber der Herr sprach weiter zu ihm: ›Zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden! 34Ich habe gesehen, wie schlecht es meinem Volk in Ägypten geht, und ich habe auch gehört, wie sie über ihre Unterdrückung stöhnen. Nun bin ich herabgekommen, um sie zu retten. Darum geh, ich sende dich zurück nach Ägypten!‹7,34 2. Mose 3,5‒10 35Gott sandte also gerade den Mann als Anführer und Befreier zu den Israeliten, den sie mit den Worten abgewiesen hatten: ›Wer hat dich zu unserem Aufseher und Richter gemacht?‹ Er beauftragte Mose durch den Engel, der ihm im brennenden Dornbusch erschien, 36und Mose führte das Volk aus Ägypten. Überall vollbrachte er Zeichen und Wunder: in Ägypten, am Roten Meer und während der vierzig Jahre in der Wüste.

37Mose war es auch, der zum Volk Israel sagte: ›Einmal wird euch der Herr, euer Gott, einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk.‹7,37 5. Mose 18,15 38Dieser Mose wurde zum Vermittler zwischen unserem Volk und dem Engel, der auf dem Berg Sinai zu ihm sprach. Er empfing Gottes Weisungen, die zum Leben führen, und bekam den Auftrag, sie uns zu übermitteln. 39Aber unsere Vorfahren wollten nicht auf ihn hören. Sie trauerten dem Leben in Ägypten nach und lehnten sich sogar gegen Mose auf, als er auf dem Berg Sinai war. 40Von seinem Bruder Aaron verlangten sie: ›Los, mach uns Götterfiguren! Sie sollen uns voranziehen und den Weg zeigen. Wer weiß, was diesem Mose zugestoßen ist, der uns aus Ägypten herausgeführt hat!‹

41Daraufhin machten sie sich ein Stierkalb, das ihr Gott sein sollte. Als es fertig war, feierten sie ein Fest zu Ehren ihres selbst gemachten Götzen und brachten ihm ihre Opfer. 42Da wandte sich Gott von ihnen ab und überließ sie ihrem Schicksal. So kam es, dass sie die Sonne, den Mond und die Sterne verehrten, wie es im Buch der Propheten7,42 Gemeint ist das »Zwölfprophetenbuch« des Alten Testaments (Hosea bis Maleachi). Die Schriften dieser zwölf Propheten fanden zusammen auf einer Schriftrolle Platz. steht: ›Ihr Israeliten, als ihr vierzig Jahre in der Wüste umhergezogen seid, habt ihr mir da Schlachtopfer und Speiseopfer dargebracht? 43Nein, ihr habt das Zelt des Götzen Moloch und den Stern des Götzen Räfan7,43 Räfan war eine heidnische Sterngottheit. vor euch hergetragen. Diese Götter habt ihr euch selbst gemacht, um sie anzubeten. Darum lasse ich euch in die Gefangenschaft ziehen, noch weit über Babylon hinaus.‹7,43 Amos 5,25‒27

44Während ihrer ganzen Wanderung durch die Wüste hatten unsere Vorfahren ein Zelt bei sich, das ihnen als Tempel diente. Gott selbst hatte befohlen, ein solches Zelt zu bauen, und zwar genau so, wie er es Mose gezeigt hatte. 45Die folgende Generation übernahm das Zelt. Als die Israeliten später unter der Führung von Josua das Land eroberten, aus dem die heidnischen Völker von Gott vertrieben wurden, nahmen sie das Zelt mit in ihre neue Heimat. Dort blieb es noch bis zur Zeit von König David.

46Diesem König wandte sich Gott in Liebe zu, und so bat David Gott darum, für die Israeliten einen Tempel bauen zu dürfen7,46 Oder nach anderen Handschriften: und so bat David den Gott Israels darum, ihm einen Tempel bauen zu dürfen.. 47Doch erst Salomo verwirklichte diesen Plan. 48Aber der höchste Gott wohnt ohnehin nicht in Häusern, die ihm Menschen bauen. So sagt schon der Prophet Jesaja: 49›Der Himmel ist mein Thron und die Erde mein Fußschemel. Und da wollt ihr mir, dem Herrn, ein Haus bauen? An welchem Ort soll ich mich denn niederlassen? 50Ich habe doch Himmel und Erde geschaffen!‹7,50 Jesaja 66,1‒2«

51»Ihr seid wirklich unbelehrbar!«, fuhr Stephanus fort. »Ihr habt eure Ohren für Gottes Botschaft verschlossen, und auch euer Herz gehört ihm nicht.7,51 Wörtlich: Ihr seid an Herz und Ohren unbeschnitten. Genau wie eure Vorfahren widersetzt ihr euch ständig dem Heiligen Geist. 52Nennt mir einen einzigen Propheten, den eure Vorfahren nicht verfolgt haben. Sie haben alle umgebracht, die vom Kommen des Retters7,52 Wörtlich: des Gerechten. sprachen. Und diesen Unschuldigen habt ihr nun verraten und ermordet! 53Gott hat euch durch seine Engel das Gesetz gegeben, aber ihr habt euch nicht danach gerichtet.«

Der Märtyrertod von Stephanus

54Über diese Worte von Stephanus gerieten die Mitglieder des Hohen Rates in maßlose Wut. 55Stephanus aber blickte, erfüllt vom Heiligen Geist, fest zum Himmel auf und sah dort Gott in seiner Herrlichkeit und Jesus an seiner rechten Seite. 56»Ich sehe den Himmel offen«, rief Stephanus, »und Jesus, den Menschensohn, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite stehen!« 57Jetzt schrien sie ihn nieder, hielten sich die Ohren zu, um seine Worte nicht länger hören zu müssen, und stürzten sich auf ihn. 58Sie zerrten ihn aus der Stadt und begannen, ihn zu steinigen. Die Zeugen, die daran beteiligt waren, legten ihre Obergewänder ab und gaben sie einem jungen Mann namens Saulus, der sie bewachen sollte.

59Noch während die Steine Stephanus trafen, betete er laut: »Herr Jesus, nimm meinen Geist bei dir auf!« 60Er sank auf die Knie und rief mit lauter Stimme: »Herr, vergib ihnen diese Schuld!« Mit diesen Worten starb er.

Ang Pulong Sang Dios

Binuhatan 7:1-60

Ang Wali ni Esteban

1Karon, nagpamangkot ang pangulo nga pari kay Esteban, “Ano, matuod bala ang ginasugid sang sini nga mga tawo?” 2Nagsiling si Esteban, “Mga utod kag mga ginikanan, pamatii ninyo ako. Sang una nga tiyempo, nagpakita ang Dios nga makagagahom sa aton katigulangan nga si Abraham sang didto pa siya sa Mesopotamia, sa wala pa siya magsaylo sa Haran. 3Nagsiling ang Dios kay Abraham, ‘Bayai ang imo nasyon kag mga paryente, kag magkadto ka sa lugar nga akon itudlo sa imo.’7:3 Gen. 12:1. 4Gani naghalin si Abraham sa lugar sang mga Kaldeanhon kag didto siya nag-estar sa Haran. Pagkapatay sang iya amay, ginpakadto siya sang Dios sa lugar nga aton ginaestaran subong. 5Sa sadto nga tiyempo wala pa si Abraham paghatagi sang Dios sang bisan diutay lang nga duta. Pero nagpromisa ang Dios nga ang ini nga lugar ihatag niya sa iya kag sa iya mga kaliwat. Wala pa sing anak si Abraham sang pagpromisa sang Dios sadto. 6Nagsiling ang Dios sa iya, ‘Ang imo mga kaliwat mangin dumuluong sa iban nga nasyon. Mangin ulipon sila didto kag pintasan sa sulod sang 400 ka tuig. 7Pero silutan ko ang nasyon nga magaulipon sa ila. Pagkatapos magahalin sila sa sadto nga nasyon kag magabalik sa sini nga lugar kag diri sila magasimba sa akon.’7:7 Gen. 15:13, 14. 8Kag bilang tanda sang iya promisa, nagsugo ang Dios kay Abraham nga ang tanan nga lalaki dapat tulion. Gani pagkatawo sang iya bata nga si Isaac, gintuli niya siya sang walo pa lang siya ka adlaw. Amo man ini ang ginhimo ni Isaac kay Jacob nga iya anak. Kag si Jacob naghimo man sini sa dose niya ka mga anak nga sa diin kita nga mga Judio naghalin.

9“Si Jose nga isa sa dose ka anak ni Jacob ginhisaan sang iya mga utod, gani ginbaligya nila siya. Dayon gindala siya sa Egipto kag nangin ulipon didto. Pero tungod nga ang Dios kaupod ni Jose, 10ginbuligan niya siya sa tanan nga pag-antos nga iya gin-agihan. Ginhatagan man siya sang Dios sang kaalam, gani naluyagan siya sang Faraon, ang hari sang Egipto. Ginhimo siya sang hari nga pangulo sa bug-os nga Egipto kag sa tanan niya nga propedad. 11Sang ulihi nag-abot ang gutom sa bug-os nga Egipto kag sa Canaan. Nag-antos gid ang mga tawo, kag ang aton mga katigulangan wala gid sing may makuhaan sang pagkaon. 12Gani pagkabati ni Jacob nga may pagkaon didto sa Egipto, ginpakadto niya didto ang iya mga anak, nga amo ang aton mga katigulangan. Amo ato ang nahauna nila nga pagkadto sa Egipto. 13Sang ikaduha na nila nga pagkadto didto, nagpakilala sa ila si Jose nga siya ila utod, kag ginsugid man niya sa Faraon ang parte sa iya pamilya. 14Dayon nagtugon si Jose nga pakadtuon ang iya amay nga si Jacob sa Egipto upod sa bug-os niya nga pamilya. (Mga 75 sila tanan.) 15Gani nagkadto si Jacob kag ang aton mga katigulangan sa Egipto, kag didto sila nag-estar hasta nagkalamatay sila. 16Gindala ang ila mga tul-an7:16 ang ila mga tul-an: sa literal, sila. sa Shekem kag ginlubong sa lulubngan nga ginbakal ni Abraham sang una sa mga anak ni Hamor.

17“Karon, sang malapit na matuman ang promisa sang Dios kay Abraham, nagdamo pa gid ang aton mga katigulangan didto sa Egipto. 18Nag-abot man ang adlaw nga lain na ang hari sa Egipto. Wala siya makakilala kay Jose. 19Gindayaan sini nga hari ang aton mga katigulangan kag ginpintasan. Ginpilit niya sila nga ihaboy nila ang ila mga lapsag7:19 lapsag: bata nga bag-o natawo. agod magkalamatay. 20Amo man ato ang tion nga natawo si Moises, isa ka bata nga nahamut-an sang Dios. Ginsagod siya sang iya mga ginikanan sa ila balay sa sulod sang tatlo ka bulan. 21Sang ginbilin na siya sa guwa sang balay, ginkuha siya sang babayi nga bata sang Faraon kag ginsagod bilang iya gid bata. 22Gintudluan si Moises sang tanan nga kinaalam sa Egipto, kag nangin bantog siya tungod sa iya mga paghambal kag sa iya mga hinimuan.

23“Sang si Moises 40 na ka tuig, napinsaran niya nga magbisita sa iya mga kasimanwa nga mga Israelinhon. 24Didto nakita niya ang isa sa ila nga ginapintasan sang Egiptohanon. Gin-apinan niya ang iya kasimanwa nga Israelinhon kag bilang balos ginpatay niya ang Egiptohanon. 25Sa ginhimo niya nga ini naghunahuna si Moises nga maintiendihan sang mga Israelinhon nga siya amo ang gamiton sang Dios sa paghilway sa ila. Pero wala sila nakaintiendi. 26Sang madason nga adlaw, nagbalik si Moises kag nakita niya ang duha ka Israelinhon nga nagaaway. Gusto niya nga husayon ang duha, gani naghambal siya sa ila, ‘Pareho kamo nga mga Israelinhon. Ngaa nagaaway kamo?’ 27Pero gintiklod siya sang isa nga nagapangdaogdaog kag ginsilingan, ‘Sin-o ang naghimo sa imo nga pangulo kag manughukom namon? 28Ano, patyon mo man bala ako pareho sa ginhimo mo sa Egiptohanon kahapon?’7:28 Exo. 2:14. 29Pagkabati sadto ni Moises nagpalagyo siya halin sa Egipto kag nagkadto sa Midian. Didto siya nag-estar kag nagpangasawa, kag didto man natawo ang iya duha ka anak nga lalaki.

30“Pagkaligad sang 40 ka tuig, may isa ka anghel nga nagpakita kay Moises sang didto siya sa kamingawan nga malapit sa Bukid sang Sinai. Nakita ni Moises ang anghel sa nagadabadaba nga kahoy-kahoy. 31Natingala gid si Moises sa iya nakita, gani ginpalapitan niya ang kahoy-kahoy agod tan-awon kon ano ato. Sang nagapalapit na siya, nabatian niya ang tingog sang Ginoo nga nagahambal sa iya, 32‘Ako ang Dios sang imo mga katigulangan nga si Abraham, si Isaac, kag si Jacob.’7:32 Exo. 3:6. Pagkabati sadto ni Moises nagkurog siya sa kahadlok kag wala siya nangahas nga magtulok. 33Dayon nagsiling ang Ginoo sa iya, ‘Ubaha ang imo sandalyas, kay balaan ang lugar nga imo ginatindugan. 34Nakita ko gid ang pag-antos sang akon katawhan sa Egipto, kag nabatian ko man ang ila mga paghibi. Gani nagpanaog ako sa pagluwas sa ila. Karon magpreparar ka, kay ikaw ang akon ipadala didto sa Egipto.’7:34 Exo. 3:5, 7-8, 10.

35“Amo ini ang Moises nga ginsikway sadto sang iya mga kapareho nga Israelinhon nga nagasiling, ‘Sin-o ang naghimo sa imo nga pangulo kag manughukom namon?’ Amo man ini ang Moises nga ginpadala sang Dios nga mangin pangulo kag manughilway sa mga Israelinhon paagi sa bulig sang anghel nga iya nakita didto sa nagadabadaba nga kahoy-kahoy. 36Si Moises amo ang nagdala sang mga Israelinhon paguwa sa Egipto. Naghimo siya sang mga milagro kag makatilingala nga mga butang sa Egipto, sa Mapula nga Dagat, kag sa kamingawan nga ila gin-agyan sa sulod sang 40 ka tuig. 37Amo man ini ang Moises nga nagsiling sa mga Israelinhon, ‘Magapadala sa inyo ang Dios sang isa ka propeta nga pareho sa akon, nga kadugo ninyo.’7:37 Deu. 18:15. 38Sang didto na ang aton mga katigulangan sa kamingawan, si Moises man ang nagpatunga sa mga tawo kag sa anghel nga nagpakighambal sa iya sa Bukid sang Sinai; kag didto siya nagbaton sang pulong sang Dios nga nagahatag sang kabuhi agod ihatag man sa aton.

39Pero sa wala pa makabalik si Moises halin sa bukid, ang aton mga katigulangan wala nagtuman sa ginpahimo ni Moises sa ila. Ginsikway nila si Moises bilang ila pangulo, kay gusto nila nga magbalik sa Egipto. 40Naghambal sila kay Aaron, ‘Himui kami sang mga dios nga magapanguna sa amon, tungod nga wala kita kahibalo kon ano na ang natabo sining tawo nga si Moises nga nagpaguwa sa aton sa Egipto.’7:40 Exo. 32:1. 41Dayon naghimo sila sang dios-dios sa dagway sang torite nga baka. Naghalad sila sa sini nga dios-dios, kag nagpiesta sila sa kadungganan sang ila ginhimo. 42Sa sadtong ginhimo nila, gintalikdan sila sang Dios. Ginpabay-an na lang niya sila nga magsimba sa mga bituon sa langit. Amo gid ini ang ginsulat sang mga propeta:

‘Katawhan sang Israel, sang didto sa kamingawan ang inyo mga katigulangan sa sulod sang 40 ka tuig, ako bala ang ila ginhalaran sang ila mga halad? Indi!

43Kag karon ginadala-dala pa ninyo ang tolda sang inyo dios-dios nga si Molec,

kag ang bituon nga larawan sang inyo dios-dios nga si Refan.

Ginhimo ninyo ini nga mga imahen agod simbahon.

Gani ipabihag ko kamo sa unhan pa sang Babilonia.’ ”7:43 Amo. 5:25-27.

44Nagsiling pa gid si Esteban, “Sang didto pa ang aton mga katigulangan sa kamingawan, ara sa ila ang Tolda nga Simbahan nga sa diin nabutang ang Kasuguan. Ginhimo ang ini nga tolda suno sa sugo sang Dios kay Moises, suno sa plano nga ginpakita sa iya. 45Sang ulihi, sang napatay na ang aton mga katigulangan, ang ila mga anak naman amo ang nagdala sang tolda. Ang ila pangulo amo si Josue. Naangkon nila ang mga duta nga ginpromisa sang Dios sa tapos nga matabog sang Dios ang mga nagaestar sa sadto nga mga lugar. Kag nagpabilin didto ang tolda nga gindala sang mga Israelinhon hasta sa tiyempo nga si David nangin hari. 46Ginpangayo ni David sa Dios nga tugutan siya nga magpatindog sang balay para sa Dios agod makasimba didto ang mga kaliwat ni Jacob. Pero bisan nalipay gid ang Dios kay David, wala niya siya pagtuguti. 47Si Solomon amo ang naghimo sang templo sang Dios.

48“Ugaling ang Labing Mataas nga Dios wala nagaestar sa mga balay nga ginhimo sang tawo. Subong sang ginsiling sang Dios paagi sa isa ka propeta,

49Ako, ang Ginoo, nagasiling:

Ang langit amo ang akon trono, kag ang duta amo ang tulungtungan sang akon mga tiil.

Gani ano nga klase sang balay ang patindugon ninyo para sa akon?

Diin bala ang lugar nga inyo papahuwayan sa akon?

50Indi bala ako ang naghimo sang tanan nga butang?’ ”7:50 Isa. 66:1-2.

51Nagsiling dayon si Esteban sa mga tawo didto sa Korte, “Matig-a gid ang inyo mga ulo! Nagapabungol lang kamo sa mga mensahi sang Dios, kay indi ninyo gusto nga magtuman sang iya mga ginasiling sa inyo. Permi lang ninyo ginakontra ang Espiritu Santo. Pareho gid kamo sang inyo mga katigulangan. 52Wala gid sing propeta sa ila tiyempo nga wala nila ginhingabot. Ang mga nagsugid parte sa pag-abot sang Matarong nga Alagad7:52 Matarong nga Alagad: buot silingon, si Jesus. ginpatay nila. Kag pag-abot diri ni Jesus, kamo amo ang nagtraidor kag nagpatay sa iya. 53Nagbaton kamo sang Kasuguan nga ginhatag sang Dios paagi sa mga anghel, pero wala ninyo pagtumana.”

Ang Pagbato kay Esteban

54Pagkabati sadto sang mga miyembro sang Korte, naakig gid sila kay Esteban. Nagbagrot gid ang ila mga ngipon sa puwerte nga kaakig. 55Pero si Esteban nga ginagamhan sang Espiritu Santo nagtangla sa langit, kag nakita niya ang gahom sang Dios nga nagasilak kag si Jesus nga nagatindog sa tuo sang Dios. 56Pagkakita niya sadto nagsiling siya, “Tan-awa ninyo! Nakita ko nga abri ang langit kag si Jesus nga Anak sang Tawo nagatindog sa tuo sang Dios!” 57Nagsinggit ang mga miyembro sang Korte kag gintakpan nila ang ila mga dulunggan agod indi nila mabatian ang ginahambal ni Esteban. Kag nagdinaguso sila pakadto sa iya. 58Gindala nila si Esteban paguwa sa siyudad kag ginbato. Gin-uba sang mga nagsaksi kontra kay Esteban ang ila mga kunop7:58 Gin-uba… kunop: siguro agod matawhay ang ila pagbato kay Esteban. kag ginbilin sa isa ka pamatan-on nga ang iya ngalan si Saulo. 59Sang ginabato nila si Esteban, nagapangamuyo siya. Siling niya, “Ginoong Jesus, batuna ang akon espiritu.” 60Dayon nagluhod siya kag nagsinggit sing mabaskog, “Ginoo, indi sila pagsukta sang sini nga sala nga ila ginahimo.” Pagkahambal niya sini, napatay siya dayon.