Psalm 35:11-18

Falsche Zeugen treten gegen mich auf
    und werfen mir Verbrechen vor, die ich nie begangen habe!
Was ich ihnen Gutes getan habe,
zahlen sie mir mit Bösem heim.
    Ich bin einsam und verlassen.
Wenn einer von ihnen schwer krank war,
zog ich Trauerkleidung an, fastete für ihn
    und betete mit gesenktem Kopf.
Ich verhielt mich so,
    als wäre er mein Bruder oder Freund.
In tiefer Trauer ging ich umher –
    wie jemand, der um seine Mutter weint.

Jetzt aber ist das Unglück über mich hereingebrochen,
    und voll Schadenfreude laufen sie zusammen.
Auch Leute, die ich nicht kenne, hergelaufenes Gesindel,
    ziehen pausenlos über mich her.
Zynische Spötter sind es,
    wie Hunde fletschen sie ihre Zähne gegen mich.
Herr, wie lange willst du noch untätig zusehen?
    Wie gereizte Löwen gehen sie auf mich los!
    Rette mich! Ich habe doch nur dieses eine Leben!
Dann will ich dir danken vor der ganzen Gemeinde,
    vor allem Volk will ich dich loben.

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