Psalm 119:113-120

15.

Herr, ich kann solche Menschen nicht leiden,
die einmal »Ja« und einmal »Nein« zu dir sagen;
    aber dein Gesetz liebe ich mit ungeteiltem Herzen.
Bei dir bin ich geborgen wie unter einem schützenden Schild,
    auf deine Zusagen setze ich meine Hoffnung.
Verschwindet, ihr Unheilstifter, hindert mich nicht –
    denn ich will den Geboten meines Gottes gehorchen!
Herr, gib mir festen Halt, wie du es versprochen hast,
dann lebe ich wieder auf!
    Lass nicht zu, dass ich vergeblich hoffe.
Richte mich auf, Herr, dann ist mir geholfen!
    Immer will ich deine Ordnungen beachten.
Wer deine Befehle in den Wind schlägt, den lehnst auch du ab;
    solche Menschen schaden sich mit ihren Lügen nur selbst[a].
Wie Müll beseitigst du alle, die dich verachten.
    Deshalb liebe ich, was du befiehlst.
Aus Furcht vor dir läuft es mir kalt den Rücken herunter,
    ich habe Angst, dass du mich verurteilen könntest.


Footnotes
  1. 119,118 Wörtlich: denn umsonst ist ihr Trug.

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