4 Mose 1:1-8:21

Vorbereitungen zum Aufbruch nach Kanaan (Kapitel 1,1–10,10)

Die Israeliten werden gemustert

Vor mehr als einem Jahr hatten die Israeliten Ägypten verlassen. Noch immer befanden sie sich in der Wüste Sinai. Am 1. Tag des 2. Monats sprach der Herr im heiligen Zelt zu Mose:

»Zähle zusammen mit Aaron die ganze Gemeinschaft der Israeliten! Mustert ihre Truppen! Schreibt die Namen aller wehrfähigen Männer ab 20 Jahren auf, nach Sippen und Familien geordnet. Aus jedem Stamm soll euch ein Sippenoberhaupt dabei helfen:

Elizur, der Sohn von Schedëur aus dem Stamm Ruben,

Schelumiël, der Sohn von Zurischaddai aus dem Stamm Simeon,

Nachschon, der Sohn von Amminadab aus dem Stamm Juda,

Netanel, der Sohn von Zuar aus dem Stamm Issachar,

Eliab, der Sohn von Helon aus dem Stamm Sebulon,

Elischama, der Sohn von Ammihud aus dem Stamm Ephraim, Gamliël, der Sohn von Pedazur aus dem Stamm Manasse – Ephraim und Manasse waren Söhne von Josef –,

Abidan, der Sohn von Gidoni aus dem Stamm Benjamin,

Ahiëser, der Sohn von Ammischaddai aus dem Stamm Dan,

Pagiël, der Sohn von Ochran aus dem Stamm Asser,

Eljasaf, der Sohn von Deguël aus dem Stamm Gad,

und Ahira, der Sohn von Enan aus dem Stamm Naftali.«

Die ausgewählten Männer waren die Stammesfürsten und Oberhäupter des Volkes Israel. Mose und Aaron holten sie herbei und riefen noch am selben Tag das ganze Volk zusammen. Jeder Israelit ab 20 Jahren wurde in ein Verzeichnis eingetragen, das nach Sippen und Familien geordnet war.

So ließ Mose das Volk in der Wüste Sinai mustern, wie der Herr es ihm aufgetragen hatte. Und dies war das Ergebnis: Der Stamm Ruben, die Nachkommenschaft des erstgeborenen Sohnes von Israel, umfasste 46.500 Mann im wehrfähigen Alter. Sie wurden nach Sippen und Familien gemustert und in ein Verzeichnis eingetragen. Der Stamm Simeon hatte 59.300 Mann, Gad 45.650, Juda 74.600, Issachar 54.400 und Sebulon 57.400. Der Stamm Ephraim zählte 40.500, der Stamm Manasse 32.200 Mann. Ephraim und Manasse waren Söhne von Josef gewesen. Benjamin hatte 35.400, Dan 62.700, Asser 41.500 und Naftali 53.400 Leute im wehrfähigen Alter.

All diese Männer wurden von Mose, Aaron und den zwölf Stammesoberhäuptern Israels gemustert. Die Gesamtzahl der wehrfähigen Israeliten ab 20 Jahren betrug 603.550 Mann.

Die Aufgabe des Stammes Levi

Die wehrfähigen Männer des Stammes Levi wurden nicht mitgezählt, denn der Herr hatte zu Mose gesagt: »Die Leviten sollst du nicht mustern und sie nicht zu den anderen Israeliten dazurechnen. Sie haben die Aufgabe, für das heilige Zelt zu sorgen, in dem das Bundesgesetz aufbewahrt wird, und für alles, was an Gefäßen, Werkzeugen und sonstigen Dingen noch dazugehört. Rings um das Heiligtum sollen sie lagern und die Arbeit darin verrichten. Wenn das Volk weiterzieht, sollen sie das Zelt abbauen. Unterwegs müssen sie es tragen, und wenn Halt gemacht wird, sollen sie es wieder aufstellen. Nur die Leviten dürfen sich dem Heiligtum nähern. Wer es sonst tut, muss getötet werden. Die anderen Israeliten sollen jeweils bei dem Feldzeichen des Heeresverbands lagern, zu dem sie gehören. Die Leviten aber sollen ihre Zelte rings um das Heiligtum aufschlagen, damit kein anderer zu nahe herankommt und meinen Zorn über euch alle herausfordert. Sie sind verantwortlich für den Dienst im heiligen Zelt, in dem das Bundesgesetz aufbewahrt wird.«

Die Israeliten führten alles so aus, wie der Herr es Mose aufgetragen hatte.

Die Lager- und Marschordnung

Der Herr sagte zu Mose und Aaron: »Die Israeliten sollen ihr Lager in einigem Abstand rings um das heilige Zelt aufschlagen, jeder bei den Feldzeichen seines Heeresverbands und seiner Sippe.«

Im Osten, in Richtung Sonnenaufgang, sollte das Banner der Abteilung stehen, die vom Stamm Juda geführt wurde. Ihr Oberhaupt war Nachschon, der Sohn von Amminadab. Seine Truppen zählten 74.600 Mann. Daneben lagerten die 54.400 Mann des Stammes Issachar unter dem Befehl von Netanel, dem Sohn von Zuar, und die 57.400 Mann aus dem Stamm Sebulon mit ihrem Oberhaupt Eliab, dem Sohn von Helon. Zusammen waren das 186.400 wehrfähige Männer. Sie alle gehörten zum Heeresverband von Juda. Sie sollten den Zug des Volkes anführen.

Im Süden stand das Feldzeichen der Abteilung, die vom Stamm Ruben geführt wurde. Ihr Oberhaupt war Elizur, der Sohn von Schedëur. Seine Truppen zählten 46.500 Mann. Neben ihnen schlugen die 59.300 Mann des Stammes Simeon ihr Lager auf. Sie standen unter dem Befehl von Schelumiël, dem Sohn von Zurischaddai. Zu dieser Abteilung gehörte auch der Stamm Gad mit seinem Oberhaupt Eljasaf, dem Sohn von Deguël. Seine Truppen zählten 45.650 Mann. Der Heeresverband von Ruben umfasste also insgesamt 151.450 Mann. Sie brachen an zweiter Stelle auf.

Ihnen folgten die Leviten mit dem heiligen Zelt, die sich in der Mitte des Lagers befanden. Die Stämme zogen in der Reihenfolge los, in der sie lagerten, jeder unter seinem Feldzeichen.

Im Westen stand das Banner der Abteilung von Ephraim. Ihr Oberhaupt war Elischama, der Sohn von Ammihud. Seine Truppen zählten 40.500 Mann. Daneben lagerten die 32.200 Mann des Stammes Manasse unter dem Befehl von Gamliël, dem Sohn von Pedazur, und die 35.400 Mann aus dem Stamm Benjamin mit ihrem Oberhaupt Abidan, dem Sohn von Gidoni. Der Heeresverband von Ephraim umfasste 108.100 Mann und brach als Dritter auf.

Im Norden stand das Feldzeichen der Abteilung von Dan. Ihr Oberhaupt war Ahiëser, der Sohn von Ammischaddai. Seine Truppen zählten 62.700 Mann. Neben ihnen lagerten die 41.500 Mann aus dem Stamm Asser unter dem Befehl von Pagiël, dem Sohn von Ochran, und die 53.400 Mann des Stammes Naftali mit ihrem Oberhaupt Ahira, dem Sohn von Enan. Der ganze Heeresverband von Dan umfasste 157.600 Mann und bildete das Ende des Zuges.

Die Gesamtzahl der gemusterten Israeliten in allen Abteilungen und Lagern betrug 603.550 Mann. Nur die Leviten wurden nach der Anweisung des Herrn nicht dazugerechnet. Die Israeliten führten alles so aus, wie der Herr es Mose befohlen hatte: Ob sie lagerten oder weiterzogen, jeder von ihnen blieb an dem Platz, der seiner Familie, seiner Sippe und seiner Abteilung zugewiesen worden war.

Gott bestimmt die Leviten zum Dienst am Heiligtum

Zu der Zeit, als der Herr am Berg Sinai mit Mose sprach, hatte Aaron[a] vier Söhne. Der Älteste war Nadab, die anderen hießen Abihu, Eleasar und Itamar. Sie waren zu Priestern gesalbt und in ihr Amt eingesetzt worden. Doch Nadab und Abihu waren im Heiligtum in der Wüste Sinai gestorben, weil sie dem Herrn eigenmächtig ein Räucheropfer dargebracht hatten. Sie hatten keine Söhne. So blieben nur noch Eleasar und Itamar, die zusammen mit Aaron den Priesterdienst versahen.

Der Herr sprach zu Mose: »Ruf die Männer vom Stamm Levi zusammen und lass sie zu Aaron kommen. Ich möchte, dass sie ihm helfen. Sie sollen für ihn und die ganze Gemeinschaft der Israeliten die Arbeiten erledigen, die beim heiligen Zelt anfallen: Sie haben die Aufgabe, die Werkzeuge und Gefäße in Ordnung zu halten und die Dienste zu verrichten, die ich den Israeliten aufgetragen habe. Als einziger von allen Stämmen Israels sollen die Leviten Aaron und seinen Nachkommen zur Verfügung stehen. Aber das Priesteramt selbst dürfen nur Aaron und seine Nachkommen ausüben. Jeder andere, der es eigenmächtig übernehmen will, muss getötet werden!«

Weiter sagte der Herr zu Mose: »Du siehst, ich habe von allen Stämmen die Leviten ausgesucht. Ich nehme sie anstelle eurer ältesten Söhne, damit sie ganz für mich da sind. Denn eigentlich gehören mir alle erstgeborenen Söhne und alle männlichen Tiere in Israel, die als erste zur Welt kommen. Ich habe sie zu meinem Eigentum erklärt, als ich den ältesten Söhnen der Ägypter das Leben nahm. Eure Erstgeborenen gehören mir, dem Herrn

Die Leviten werden gezählt

Dann sprach der Herr zu Mose in der Wüste Sinai: »Zähle alle männlichen Leviten, die älter als einen Monat sind, und schreibe sie nach Sippen und Familien geordnet auf!«

Mose tat, was der Herr ihm befohlen hatte.

Der Stammvater Levi hatte drei Söhne gehabt: Gerschon, Kehat und Merari. Gerschons Söhne waren Libni und Schimi, Kehats Söhne hießen Amram, Jizhar, Hebron und Usiël, und Meraris Söhne waren Machli und Muschi. Von ihnen allen stammen die Sippen der Leviten ab.

Die Libniter und Schimiter, die Nachkommen von Gerschon, zählten 7500 Männer und Jungen, die älter als einen Monat waren. Sie sollten im Westen hinter dem heiligen Zelt lagern. Ihr Oberhaupt war Eljasaf, der Sohn von Laël. Die Gerschoniter bekamen die Verantwortung für das heilige Zelt, für die Zeltdecke, den Vorhang am Zelteingang, für die Vorhänge zur Abgrenzung des Vorhofs rings um Zelt und Altar, den Vorhang am Eingang des Vorhofs und die Seile. Ihnen wurden alle Arbeiten übertragen, die damit zusammenhingen.

Von Levis Sohn Kehat stammen die Sippen Amram, Jizhar, Hebron und Usiël ab. Die Zahl ihrer Männer und Jungen, die älter als einen Monat waren und im Heiligtum dienen sollten, betrug 8600[b]. Sie lagerten an der Südseite des heiligen Zeltes. Ihr Oberhaupt war Elizafan, der Sohn von Usiël. Den Kehatitern wurde die Verantwortung für die Bundeslade, den Tisch, den Leuchter und die Altäre übertragen, ebenso für den Vorhang zum Allerheiligsten und für die Gefäße und Werkzeuge, die im Heiligtum gebraucht wurden. Sie sollten alle Arbeiten erledigen, die damit zusammenhingen. Das höchste Oberhaupt der Leviten war Eleasar, der Sohn des Priesters Aaron. Er hatte die Aufsicht über alle, die im Heiligtum dienten.

Von Levis Sohn Merari stammen die Sippen Machli und Muschi ab. Sie zählten 6200 Männer und Jungen. Ihr Oberhaupt war Zuriël, der Sohn von Abihajil. Sie sollten an der Nordseite des Heiligtums lagern. Den Nachkommen von Merari übertrug man die Verantwortung für die Holzplatten der Zeltwände, die Querbalken, die Pfosten, Sockel und alle dazugehörigen Werkzeuge, außerdem für die Pfosten der Abgrenzung des Vorhofs, ihre Sockel, Pflöcke und Seile und für alle Arbeiten, die damit zusammenhingen.

Im Osten vor dem Eingang des heiligen Zeltes, in Richtung Sonnenaufgang, lagerten Mose und Aaron mit seinen Söhnen. Sie sollten den Dienst im Heiligtum ausüben, wie der Herr es den Israeliten befohlen hatte. Wer sich aber dem heiligen Zelt unerlaubt näherte, musste sterben.

Nach der Zählung, die Mose und Aaron im Auftrag des Herrn durchführten, gab es insgesamt 22.000 männliche Leviten, die einen Monat und älter waren.

Die Leviten ersetzen die Erstgeborenen

Dann sprach der Herr zu Mose: »Zähle alle erstgeborenen Söhne in Israel, die älter als einen Monat sind, und schreib ihre Namen auf. Du sollst an ihrer Stelle die Leviten zu meinem Eigentum erklären, und anstelle der erstgeborenen männlichen Tiere der Israeliten sollst du mir das Vieh der Leviten geben.« Mose tat, was der Herr ihm befohlen hatte, und ließ alle erstgeborenen Israeliten zählen, die einen Monat und älter waren. Ihre Zahl betrug 22.273.

Der Herr sprach zu Mose: »Die Leviten und ihr Vieh gehören nun mir, dem Herrn – anstelle der ältesten Söhne der anderen Israeliten und ihrer erstgeborenen männlichen Tiere. Da es nun mehr Erstgeborene als Leviten gibt, sollen die 273 überzähligen Erstgeborenen freigekauft werden. Nimm für jeden von ihnen 5 Silberstücke zu je 12 Gramm, nach dem Gewicht, das im Heiligtum gilt! Dieses Geld, das aus dem Loskauf der überzähligen Erstgeborenen zusammenkommt, sollen Aaron und seine Söhne erhalten.«

Mose ließ sich das Silber von den erstgeborenen Israeliten geben. Es waren 1365 Silberstücke, die zusammen etwa 16 Kilogramm wogen. Er gab das Silber Aaron und seinen Söhnen, wie der Herr es ihm aufgetragen hatte.

Die Aufgabe der Kehatiter

Der Herr sprach zu Mose und Aaron: »Zählt die Nachkommen von Kehat aus dem Stamm Levi und schreibt sie nach Sippen und Familien geordnet auf, und zwar alle Männer zwischen 30 und 50 Jahren. Sie sollen zur Arbeit im Heiligtum verpflichtet werden und für das Allerheiligste verantwortlich sein.

Wenn das Lager abgebrochen wird, müssen Aaron und seine Söhne in das heilige Zelt gehen, den Vorhang zum Allerheiligsten abnehmen und ihn über die Bundeslade legen. Dann sollen sie eine Decke aus Tachasch-Leder[c] und zuletzt ein Tuch aus violettem Purpur darüberbreiten und die Tragstangen anbringen.

Auch über den Tisch für die mir geweihten Brote sollen sie ein violettes Tuch legen. Darauf kommen die Schüsseln, Schalen und Opferschalen sowie die Kannen für das Trankopfer; auch das Brot darf niemals fehlen. Über dies alles sollen Aaron und seine Söhne ein Tuch aus karmesinroter Wolle und eine Decke aus Tachasch-Leder ausbreiten. Zum Schluss müssen auch hier Tragstangen angebracht werden.

Weiter sollen sie den Leuchter und die Öllampen zusammen mit den Dochtscheren, den Pfannen und Schalen für das Öl in violetten Purpurstoff hüllen, in eine Tachasch-Decke einwickeln und auf eine Trage legen.

Dann sollen Aaron und seine Söhne ein violettes Tuch über den goldenen Räucheropferaltar breiten, eine Tachasch-Decke darüberlegen und die Tragstangen anbringen. Alle Gefäße und Werkzeuge, die im Heiligtum verwendet werden, müssen Aaron und seine Söhne in violettes Tuch hüllen, mit Tachasch-Leder umwickeln und auf Tragen laden. Sie sollen den Brandopferaltar von der Asche und dem verbrannten Fett reinigen und ein purpurrotes Tuch über ihn breiten. Darauf kommen die Gefäße und Werkzeuge, die am Altar verwendet werden: Feuerbecken, Fleischgabeln, Schaufeln und Schalen zum Auffangen des Blutes. Alles wird mit Tachasch-Leder bedeckt, und dann werden die Tragstangen befestigt.

Diese Teile des heiligen Zeltes sollen die Kehatiter tragen. Sie dürfen aber erst kommen und sie mitnehmen, nachdem Aaron und seine Söhne alles, was zum heiligen Zelt gehört, verhüllt haben. Denn wenn die Kehatiter die heiligen Dinge selbst berühren, müssen sie sterben.

Die Aufsicht über das heilige Zelt und alles, was darin ist, hat Eleasar, der Sohn des Priesters Aaron. Er ist auch verantwortlich für das Lampenöl, das Salböl, für die wohlriechende Weihrauchmischung und für die täglichen Speiseopfer.«

Weiter sprach der Herr zu Mose und Aaron: »Sorgt dafür, dass die Kehatiter vom Stamm Levi nicht sterben müssen, wenn sie sich dem Allerheiligsten nähern! Aaron und seine Söhne sollen jeden Einzelnen von ihnen zu seiner Traglast führen und so verhindern, dass sie mit dem Tod bestraft werden. Lasst sie nicht allein hineingehen! Denn wenn sie das Heilige nur einen Augenblick sehen, müssen sie sterben!«

Die Aufgabe der Gerschoniter

Dann sprach der Herr zu Mose: »Erstelle auch eine Liste der Nachkommen von Gerschon, geordnet nach Sippen und Familien. Alle Männer zwischen 30 und 50 Jahren sollen darin verzeichnet und zur Arbeit am Heiligtum verpflichtet werden. Ihre Aufgabe ist es, die Zeltdecken zu tragen: das Zeltdach, die Schutzdecke aus Tachasch-Leder und den Vorhang vom Zelteingang, außerdem die Vorhänge zur Abgrenzung des Vorhofs rings um das Zelt und den Altar, den Vorhang am Eingang des Vorhofs, die Seile und das dazugehörige Werkzeug. Sie sind für alle Arbeiten zuständig, die damit zusammenhängen. Bei allem sollen sie sich an die Weisungen Aarons und seiner Söhne halten. Achtet darauf, dass sie ihren Dienst gewissenhaft ausüben. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben soll Itamar, der Sohn des Priesters Aaron, sie anleiten.«

Die Aufgabe der Merariter

Weiter sagte der Herr: »Zählt auch die Nachkommen von Merari und schreibt sie nach Sippen und Familien geordnet auf, und zwar alle Männer zwischen 30 und 50 Jahren. Sie sollen mir im Heiligtum dienen. Ihre Aufgabe ist es, folgende Teile des heiligen Zeltes zu tragen: die Wandplatten, die Querbalken, die Säulen und die Sockel, außerdem die Pfosten und Sockel für die Abgrenzung des Vorhofs, die Pflöcke, Seile und das dazugehörige Werkzeug. Sagt jedem Einzelnen genau, was er zu tragen hat. Auch die Merariter sollen unter der Leitung von Itamar arbeiten, dem Sohn des Priesters Aaron.«

Mose, Aaron und die führenden Männer des Volkes zählten die Kehatiter nach ihren Familien und Sippen, alle Männer zwischen 30 und 50 Jahren, die im Heiligtum dienen sollten: Es waren 2750. Bei den Gerschonitern waren es 2630 und bei den Meraritern 3200 Mann. Insgesamt zählten Mose, Aaron und die führenden Männer Israels 8580 Leviten, die im Heiligtum dienen und es tragen sollten, wenn das Volk unterwegs war.

Unter Moses Aufsicht erfuhr jeder Einzelne genau, was er zu tun hatte und was er tragen sollte. So hatte der Herr es Mose befohlen.

Wer unrein ist, muss das Lager verlassen

Der Herr sprach zu Mose: »Befiehl den Israeliten, jeden aus dem Lager zu schicken, der aussätzig ist, eine Hautkrankheit hat oder an einem Ausfluss leidet. Es darf auch niemand dableiben, der einen Toten berührt hat und dadurch unrein geworden ist. Ganz gleich, ob es Männer oder Frauen sind, sie sollen das Lager verlassen, damit es nicht verunreinigt wird. Denn ich selbst wohne hier mitten unter euch!« Die Israeliten gehorchten dem Herrn und schickten alle aus dem Lager, die nicht rein waren.

Rückgabe von fremdem Eigentum

Der Herr sprach zu Mose: »Ich gebe dir eine Anweisung, die für alle Israeliten gelten soll, ganz gleich ob Männer oder Frauen: Wer einen anderen Menschen auf irgendeine Weise betrügt, lehnt sich gegen mich, den Herrn, auf und macht sich schuldig. Er soll sein Vergehen zugeben und alles zurückerstatten, was er dem anderen schuldet, ja sogar noch ein Fünftel des Wertes hinzufügen. Wenn der Geschädigte aber inzwischen gestorben ist und keine Erben hat, die sein Eigentum an seiner Stelle zurücknehmen können, fällt es mir, dem Herrn, zu. Es soll den Priestern gehören, so wie der Schafbock, den der Priester für den Schuldigen opfern muss, damit ich seine Sünde vergebe. Im Übrigen erhalten die Priester einen Anteil an allen Opfergaben, die von den Israeliten zum Heiligtum gebracht werden. Diese Anteile sollen allein den Priestern gehören.«

Bei Verdacht auf Ehebruch entscheidet Gott

Der Herr befahl Mose: »Sag den Israeliten: Angenommen, eine verheiratete Frau gerät auf Abwege. Sie wird ihrem Mann untreu und schläft mit einem anderen. Niemand hat sie bei ihrer Schuld ertappt: Ihr Mann hat sie nicht gesehen, und auch sonst gibt es keine Zeugen. Aber der Mann hat eine böse Ahnung. Die Eifersucht packt ihn, weil er meint, dass seine Frau ihn betrogen hat. Doch weiß er es nicht sicher, sie könnte auch unschuldig sein.

In einem solchen Fall soll der Mann seine Frau zum Priester bringen. Er soll für sie eine Opfergabe von eineinhalb Kilogramm Gerstenmehl mitnehmen. Das Mehl darf nicht mit Öl übergossen oder mit Weihrauch bestreut werden, denn es dient als Eifersuchtsopfer, das den Verdacht vor Gott bringt und verborgene Schuld aufdeckt. Der Priester führt die Frau ins Heiligtum und lässt sie in die Gegenwart des Herrn treten. Er füllt geweihtes Wasser in ein Tongefäß und streut Erde vom Boden des Heiligtums hinein. Dann löst er das Haar der Frau und legt das Eifersuchtsopfer in ihre Hände. Er selbst hält das Wasser, das Fluch und Qual bringt.

Dann stellt der Priester die Frau unter Eid und sagt: ›Wenn du deinem Mann nicht untreu warst und nicht mit einem anderen geschlafen hast, soll dir dieses Wasser des Fluches und der Qual nichts anhaben. Aber wenn du die Ehe gebrochen und als verheiratete Frau mit einem anderen Mann geschlafen hast, dann soll der Herr dich bestrafen! Dieses fluchbringende Wasser wird in deine Eingeweide eindringen. Es wird dich unfruchtbar machen[d] und deinen Bauch anschwellen lassen. Mit Schrecken und Abscheu werden die Leute auf dich zeigen!‹ So warnt der Priester die Frau vor der drohenden Strafe. Und die Frau soll antworten: ›Amen, so soll es sein!‹

Dann schreibt der Priester den Fluch auf ein Blatt und taucht es in das Wasser, bis die Schrift sich auflöst. Dieses Wasser muss die Frau später trinken, damit es in ihren Körper gelangt und der Fluch sie trifft. Vorher nimmt der Priester das Eifersuchtsopfer aus ihren Händen. Er schwingt es vor dem heiligen Zelt hin und her, um zu zeigen, dass es mir, dem Herrn, gehören soll; dann geht er damit zum Altar. Hier lässt er eine Handvoll Mehl zu meinem Gedenken in Rauch aufgehen. Schließlich gibt er der Frau das Wasser zu trinken. Wenn sie schuldig ist und ihrem Mann untreu war, wird sie schwer erkranken. Das Wasser wird sie unfruchtbar machen und ihren Unterleib aufblähen. Voller Schrecken und Abscheu werden die Leute sich von ihr fernhalten. Hat die Frau aber keine Schuld auf sich geladen, dann wird das Fluchwasser ihr nicht schaden, und sie wird weiter Kinder bekommen können.

Dieses Gesetz gilt für den Fall, dass ein Mann seine Frau des Ehebruchs verdächtigt. Wenn ihn die Eifersucht packt und er glaubt, dass seine Frau sich schuldig gemacht hat und ihm untreu geworden ist, soll er sie zum Heiligtum bringen. Dann soll der Priester alles so ausführen, wie dieses Gesetz es vorschreibt. Den Mann trifft in einem solchen Fall keine Schuld. Hat aber die Frau tatsächlich die Ehe gebrochen, muss sie die Folgen tragen.«

Bestimmungen für Menschen, die sich Gott weihen

Der Herr sprach zu Mose: »Sag den Israeliten: Wenn ein Mensch, gleich ob Mann oder Frau, ein Gelübde abgelegt hat, sich eine Zeit lang ganz mir, dem Herrn, zu weihen, dann soll er weder Wein noch sonst ein berauschendes Getränk noch Essig zu sich nehmen. Er darf auch keinen Traubensaft trinken und weder frische noch getrocknete Trauben essen. Solange sein Versprechen gilt, soll er nichts verzehren, was aus Trauben zubereitet wird, auch nicht die Kerne oder die Haut der Trauben. Während der ganzen Zeit, in der er sich mir geweiht hat, dient er allein mir. Als Zeichen dafür soll er sein Haar in dieser Zeit nicht schneiden, sondern frei wachsen lassen. Er darf auch nicht in die Nähe eines Toten kommen, solange er mir geweiht ist. Selbst wenn sein Vater, seine Mutter, sein Bruder oder seine Schwester stirbt, darf er sich nicht dadurch verunreinigen, dass er in ihre Nähe kommt. Denn er dient mir, seinem Gott, und soll rein bleiben, solange sein Versprechen gilt.

Wenn jemand plötzlich stirbt, während er in der Nähe ist, wird er unrein und entweiht sein Haar, das er als Zeichen seiner Weihe wachsen ließ. Sieben Tage später soll er sich reinigen und die Haare abschneiden lassen. Am achten Tag muss er mit zwei Turteltauben oder zwei anderen jungen Tauben zum Eingang des heiligen Zeltes gehen und sie dem Priester geben. Dieser bringt die eine Taube als Sündopfer und die andere als Brandopfer dar. So erwirkt der Priester Sühne für den, der durch die Nähe eines Toten unrein geworden ist; noch am selben Tag soll der Priester ihn erneut weihen. Dann soll der Geweihte ein einjähriges Lamm zur Vergebung seiner Schuld opfern. Die Zeit, die er mir versprochen hat, muss nun noch einmal von vorn beginnen. Die Tage vorher zählen nicht, weil er sich durch die Verunreinigung entweiht hat.«

Die Opfer am Ende der Weihe

»Weiter gilt für den Menschen, der sich mir, dem Herrn, geweiht hat:

Wenn die Zeit um ist, in der er ganz für mich da war, soll man ihn zum Eingang des heiligen Zeltes führen. Er soll mir drei gesunde, fehlerlose Tiere opfern: zwei einjährige Lämmer – ein männliches für das Brandopfer und ein weibliches für das Sündopfer – und einen Schafbock für das Friedensopfer; außerdem die dazugehörigen Speise- und Trankopfer sowie einen Korb voll Kuchen und Fladenbrote, die aus feinem Weizenmehl ohne Sauerteig gebacken sind. Die Kuchen sollen aus mit Öl vermengtem Mehl zubereitet und die Fladenbrote mit Öl bestrichen sein.

Der Priester trägt alle Gaben zum Altar, um sie mir darzubringen: Zuerst das Sündopfer und das Brandopfer, dann folgen der Schafbock als Friedensopfer, der Korb mit den ungesäuerten Broten und Kuchen sowie die übrigen Speise- und Trankopfer. Während der Opferung soll der Gottgeweihte am Eingang des heiligen Zeltes sein langes Haar abschneiden lassen und ins Feuer unter dem Friedensopfer werfen.

Wenn dies geschehen ist, holt der Priester eine gekochte Schulter des Schafbocks, einen Kuchen und ein Fladenbrot aus dem Korb und legt alles in die Hände des Geweihten. Dann nimmt er es wieder zurück, hält es in Richtung des Altars hoch und schwingt es hin und her, um zu zeigen, dass es mir, dem Herrn, gehören soll. Dieses heilige Schwingopfer behält der Priester. Er bekommt außerdem als seinen Anteil die Brust und einen Schenkel des Friedensopfers, die er ebenfalls hin- und herschwingt. Wenn die Opfer dargebracht sind, darf der Geweihte wieder Wein trinken.

Diese Bestimmungen gelten für jeden, der mir, dem Herrn, in besonderer Weise dienen will. Er muss alle Opfer darbringen, die dieses Gesetz vorschreibt. Er kann auch noch mehr geben. Auf jeden Fall aber soll er das einhalten, was er versprochen hat und was dieses Gesetz verlangt.«

Der priesterliche Segen

Der Herr sprach zu Mose: »Sag Aaron und seinen Söhnen, sie sollen die Israeliten mit diesen Worten segnen:

›Der Herr segne dich und behüte dich!
Der Herr blicke dich freundlich an und sei dir gnädig!
Der Herr wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden!‹

So sollen sie in meinem Namen zu den Israeliten sprechen, und ich selbst werde mein Volk dann segnen.«

Geschenke zur Einweihung des Heiligtums

Als das Heiligtum fertiggestellt war, weihte Mose es ein. Er besprengte das Zelt und alles, was darin war, mit Salböl, dann den Altar und die dazugehörigen Gefäße und Werkzeuge. So wurde alles geheiligt und dem Herrn geweiht. Danach kamen die zwölf führenden Männer Israels mit Geschenken für das Heiligtum. Es waren die Stammesoberhäupter, die Mose bei der Zählung der wehrfähigen Israeliten geholfen hatten. Sie brachten sechs Planwagen zum heiligen Zelt, die von zwölf Rindern gezogen wurden. Jedes Stammesoberhaupt schenkte ein Rind, und je zwei brachten zusammen einen Wagen.

Der Herr forderte Mose auf: »Nimm diese Geschenke an! In den Wagen soll das heilige Zelt transportiert werden. Gib sie jenen Leviten, die sie für ihre Aufgaben brauchen.« Mose tat, was der Herr ihm befohlen hatte. Den Gerschonitern gab er zwei Wagen und vier Rinder für ihren Dienst. Die Merariter unter der Leitung von Itamar, dem Sohn des Priesters Aaron, hatten mehr zu tragen und erhielten deshalb vier Planwagen und acht Rinder. Den Kehatitern gab Mose keinen Wagen; sie waren für jene Gegenstände verantwortlich, die nur auf den Schultern getragen werden durften.

Zur Einweihung des Altars brachten die Stammesoberhäupter Geschenke und Opfertiere vor den Altar. Der Herr wies Mose an: »Lass sie ihre Opfer nacheinander darbringen, an jedem Tag soll ein Stammesoberhaupt kommen!«

Am ersten Tag übergab Nachschon, der Sohn von Amminadab aus dem Stamm Juda, seine Geschenke: eine silberne Schüssel, etwa eineinhalb Kilogramm schwer nach dem im Heiligtum gültigen Gewicht, und eine silberne Opferschale von etwa 800 Gramm; beide waren für das Speiseopfer mit feinem Weizenmehl gefüllt, das mit Öl vermengt war; weiter brachte Nachschon ein Schälchen aus 120 Gramm Gold voll wohlriechender Weihrauchmischung, außerdem einen jungen Stier, einen Schafbock und ein einjähriges Lamm für das Brandopfer, einen Ziegenbock für das Sündopfer, dazu zwei Rinder, fünf Schafböcke, fünf Ziegenböcke und fünf einjährige Lämmer für das Friedensopfer.

Die anderen Stammesoberhäupter brachten an den nächsten elf Tagen die gleichen Geschenke zum Heiligtum. Auf Nachschon folgte Netanel, der Sohn von Zuar aus dem Stamm Issachar. Am dritten Tag war Eliab, der Sohn von Helon aus dem Stamm Sebulon, an der Reihe. Dann kamen Elizur, der Sohn von Schedëur aus dem Stamm Ruben, Schelumiël, der Sohn von Zurischaddai aus dem Stamm Simeon, und Eljasaf, der Sohn von Deguël aus dem Stamm Gad. Am siebten Tag opferte Elischama, der Sohn von Ammihud aus dem Stamm Ephraim. Darauf folgten Gamliël, der Sohn von Pedazur aus dem Stamm Manasse, Abidan, der Sohn von Gidoni aus dem Stamm Benjamin, und Ahiëser, der Sohn von Ammischaddai aus dem Stamm Dan. Am Schluss kamen Pagiël, der Sohn von Ochran aus dem Stamm Asser, und Ahira, der Sohn von Enan aus dem Stamm Naftali.

Insgesamt stifteten die Stammesoberhäupter Israels zur Einweihung des Altars zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Opferschalen und zwölf goldene Schälchen. Die Schüsseln wogen je eineinhalb Kilogramm und die Opferschalen je 800 Gramm. Zusammen waren es etwa 28 Kilogramm Silber nach dem Gewicht, das im Heiligtum gilt. Die goldenen Schälchen für die Weihrauchmischung wogen je 120 Gramm, zusammen also fast eineinhalb Kilogramm. Zum Brandopfer gaben die Stammesoberhäupter insgesamt zwölf Stiere, zwölf Schafböcke und zwölf einjährige Lämmer mit den dazugehörigen Speiseopfern; für das Sündopfer brachten sie zwölf Ziegenböcke und für das Friedensopfer 24 Stiere, 60 Schafböcke, 60 Ziegenböcke und 60 einjährige Lämmer. All diese Tiere wurden zur Einweihung des Altars geopfert, nachdem man ihn mit Salböl besprengt hatte.

Der Herr redet im Heiligtum

Dann ging Mose in das heilige Zelt, um mit dem Herrn zu sprechen. Er hörte die Stimme Gottes – sie kam von der Stelle zwischen den beiden Keruben, die auf der Deckplatte der Bundeslade standen. So redete der Herr zu Mose.

Das Licht im Heiligtum

Der Herr ließ Aaron durch Mose sagen: »Wenn du die sieben Öllampen des Leuchters anzündest, achte darauf, dass sie zur vorderen Seite hin scheinen!«

Aaron gehorchte dem Herrn und setzte die Lampen mit dem Docht nach vorn auf den Leuchter. Der Leuchter war ganz aus Gold geschmiedet, vom Fuß bis hinauf zu den Blütenornamenten. Mose hatte ihn genau in der Form anfertigen lassen, die der Herr ihm auf dem Berg gezeigt hatte.

Die Leviten werden zum Dienst geweiht

Der Herr sprach zu Mose: »Versammle die Leviten an einem besonderen Ort, abseits vom übrigen Volk. Du sollst sie für ihren Dienst im Heiligtum reinigen und dabei so vorgehen: Besprenge sie mit Wasser zur Reinigung von aller Schuld; lass sie ihren ganzen Körper rasieren und ihre Kleider waschen, damit sie rein werden. Dann sollen sie einen jungen Stier bringen und dazu als Speiseopfer feines, mit Öl vermengtes Weizenmehl, außerdem einen zweiten Jungstier zum Sündopfer.

Ruf die Leviten zum heiligen Zelt und versammle dort die ganze Gemeinschaft der Israeliten! Nun sollen sich die Leviten vor dem heiligen Zelt aufstellen, und die anderen Israeliten sollen die Hände auf sie legen. Dann muss Aaron mir die Leviten weihen als ein Opfer[e], das die Israeliten mir bringen. Denn sie geben die Leviten aus ihrer Mitte her, damit sie mir im Heiligtum dienen. Danach sollen die Leviten ihre Hände auf den Kopf der beiden Stiere legen. Lass den einen als Sündopfer, den anderen als Brandopfer darbringen. So wird den Leviten alle Schuld vergeben.

Wenn du die Leviten zu Aaron und seinen Söhnen bringst und Aaron sie mir wie eine Opfergabe darbietet, dann trennst du sie damit von den anderen Israeliten und übergibst sie mir. Du reinigst sie und weihst sie mir wie ein Opfer, damit sie von jetzt an den Dienst im heiligen Zelt verrichten. Von allen Israeliten sind sie nun ganz und gar mein Eigentum. Ich habe sie anstelle eurer ältesten Söhne ausgewählt. Denn mir gehört jeder erstgeborene israelitische Sohn und jedes eurer männlichen Tiere, das als erstes von seiner Mutter zur Welt gebracht wurde. Als ich die Erstgeborenen der Ägypter sterben ließ, habe ich die ältesten Söhne der Israeliten zu meinem Eigentum erklärt. Doch an ihrer Stelle nehme ich die Leviten und gebe sie nun Aaron und seinen Söhnen. Sie sollen die Dienste im Heiligtum verrichten, die ich den Israeliten aufgetragen habe, und sie sollen für das ganze Volk die Vergebung seiner Schuld erwirken. Die anderen Israeliten aber dürfen sich dem heiligen Zelt nicht nähern, sonst kommt Unheil über euer Volk.«

Mose, Aaron und das ganze Volk Israel führten alles so aus, wie der Herr es befohlen hatte. Die Leviten reinigten sich und wuschen ihre Kleider. Aaron bot sie dem Herrn als Gabe dar und opferte die Stiere zur Vergebung ihrer Sünde.


Footnotes
  1. 3,1 Wörtlich: … hatten Aaron und Mose diese Nachkommen: (Vers 2) Die Namen der Söhne Aarons waren …
  2. 3,28 Oder nach einigen griechischen Handschriften: 8300. – Vgl. die in Vers 39 genannte Summe.
  3. 4,6 Vermutlich handelt es sich beim Tachasch um einen Meeressäuger wie Delfin, Seehund oder Seekuh.
  4. 5,21‒22 Wörtlich: deine Hüfte schwinden lassen. – So auch in Vers 27.
  5. 8,11 Wörtlich: Schwingopfer. – So auch in den Versen 13, 15 und 21.

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