O Livro

1 Timóteo 1

11/2 Paulo, enviado de Jesus Cristo, por ordem de Deus nosso Sal­vador e de Cristo Jesus, que é a nossa esperança, dirige esta carta a Timóteo, seu verdadeiro filho espiritual. Que a graça, a misericórdia e a paz de Deus Pai e de Cristo Jesus nosso Senhor se manifestem na tua vida.

Aviso contra falsas doutrinas

3/4 Tal como te pedi quando parti para a Macedónia, espero que fiques aí em Éfeso para avisares algumas pessoas que não ensinem outra doutrina, e que não se deixem ir atrás de lendas, nem de genealogias intermináveis. Essas coisas só servem para levantar discussões, não ajudam os crentes a crescer espiritualmente, o que só pode acontecer através da fé. O objectivo deste aviso é que se desenvolva o amor entre as pessoas, o amor que nasce de um coração puro, de uma consciência limpa e de uma fé autêntica. Mas alguns, desviando­se dessa linha de conduta, per­dem­se em discussões inúteis. E pretendem por um lado passar por especialistas da lei; por outro, não entendem nem o sentido das palavras que empregam, nem aquilo que afirmam.

No que respeita à lei de Moisés, sabemos que ela é boa, na condição de ser usada como Deus tencionava. Mas é preciso ter em conta que a lei não foi feita para os justos, mas para os que vivem na injustiça, para os que se mantêm obstinados nas suas próprias condutas, para os que desprezam Deus, para os pecadores, para os que não dão valor às coisas divinas, para os que não hesitam diante do assassínio, e seriam até capazes de matar o pai e a mãe. 10/11 Ela destina­se também aos que vivem na imorali­dade sexual, aos homossexuais, aos raptores de gente, aos que são falsos, que não têm honra. Ela opõem­se a tudo o que for contrário à recta doutrina divina, que for contrário da boa nova que revela a glória de Deus, bendito evangelho esse de que eu fui feito men­sageiro.

A gratidão de Paulo

12 Estou muito reconhecido a Cristo Jesus nosso Senhor, que me tem dado forças, porque me considerou digno de estar ao seu serviço; 13 a mim que antigamente cheguei a blasfemar, que persegui os cristãos e que os caluniei. Mas Deus teve misericórdia de mim, porque eu fazia isso por ignorância e incredulidade. 14 Mas Deus favoreceu abundantemente a minha vida, enchendo­a de fé e do amor de Jesus Cristo.

15 Eis uma verdade inegável e que todo o mundo deve aceitar: que Cristo Jesus veio ao mundo para salvar os pecadores; e eu considero­me o pior de todos. 16 Mas Deus ofereceu­me a sua misericórdia, para que em mim, que sou dos mais culpados, Jesus Cristo mostrasse até onde ia o seu perdão, e que assim a minha vida fosse um exemplo que encorajasse outros a crer nele a fim de alcançarem a vida eterna. 17 Por isso, glória e honra sejam dadas através de todos os tempos, ao único Deus, Rei eterno, invisível e imortal! Amém.

A responsabilidade de Timóteo

18 Timóteo, meu filho: recomendo­te que, segundo as profecias que o Senhor enviou a teu respeito, sejas um combatente das batalhas justas. 19 Conserva a fé; conserva igualmente uma consciência limpa. Porque há gente que, fazendo calar a voz da consciência, provocaram o naufrágio da sua vida espiritual. 20 Entre esses estão Himeneu e Alexandre, que eu tive de entregar à disposição de Satanás; e isto para que aprendam a não mais ofender Deus.

Hoffnung für Alle

1 Timotheus 1

Aufruf zum festen Glauben und Anweisungen für das Gebet (Kapitel 1–2)

Anschrift und Gruß

1Diesen Brief schreibt Paulus, ein Apostel von Jesus Christus. Gott, unser Retter, und Jesus Christus, der unsere Hoffnung ist, haben mich zum Apostel berufen.

Ich grüße dich, lieber Timotheus. Du hast durch mich zum Glauben gefunden und stehst mir deshalb so nahe wie ein Sohn. Ich wünsche dir Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

Warnung vor falschen Lehren

Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest dort bestimmten Leuten Einhalt gebieten, damit sie keine falschen Lehren verbreiten. Tu das auch weiterhin. Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungsverzeichnissen aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen. Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem aufrichtigen Glauben kommt. Doch es gibt Leute, die sich darüber hinwegsetzen und sich lieber mit nutzlosem Geschwätz abgeben. Sie bilden sich ein, Lehrer des Gesetzes zu sein; dabei verstehen sie nicht einmal das, was sie selbst reden, und haben keine Ahnung von dem, was sie so kühn behaupten.

Wir dagegen wissen: Das Gesetz von Mose ist gut, wenn es nur richtig gebraucht wird. Aber für wen ist denn das Gesetz bestimmt? Doch nicht für Menschen, die nach Gottes Willen leben, sondern für solche, die gegen das Recht verstoßen und sich gegen Gott und seine Gebote auflehnen: Es gilt für Menschen, die von Gott nichts wissen wollen und Schuld auf sich laden, für Niederträchtige und Gewissenlose, für Leute, die ihren Vater und ihre Mutter oder einen anderen Menschen töten, 10 sexuell unmoralisch leben, homosexuell verkehren, für Menschenhändler, für solche, die lügen und Meineide schwören oder in irgendeiner anderen Weise gegen die unverfälschte Lehre unseres Glaubens verstoßen. 11 So lehrt es die rettende Botschaft, die der vollkommene Gott mir anvertraut hat und die seine Herrlichkeit zeigt.

Gottes unverdiente Güte

12 Ich danke unserem Herrn Jesus Christus immer wieder, dass er gerade mich für vertrauenswürdig erachtet hat, ihm zu dienen. Er hat mir dafür auch die Kraft geschenkt. 13 Dabei habe ich ihn früher doch verhöhnt, ich habe Christus und seine Gemeinde mit blindem Hass verfolgt und bekämpft. Aber Gott hat sich über mich erbarmt und mir alles vergeben. Denn in meinem Unglauben wusste ich nicht, was ich tat. 14 Umso reicher habe ich dann die Gnade des Herrn erfahren. Er hat mir den Glauben und die Liebe geschenkt, wie sie nur in der Verbundenheit mit Jesus Christus zu finden sind.

15 Denn das steht unumstößlich fest, darauf dürfen wir vertrauen: Jesus Christus ist in diese Welt gekommen, um uns gottlose Menschen zu retten. Ich selbst bin der Schlimmste von ihnen. 16 Doch gerade deshalb war Gott mit mir ganz besonders barmherzig. An mir wollte Jesus Christus zeigen, wie groß seine Geduld mit uns Menschen ist. An meinem Beispiel soll jeder erkennen, dass wirklich alle durch den Glauben an Christus ewiges Leben finden können. 17 Gott aber, dem ewigen König, der unsterblich und unsichtbar ist, dem alleinigen Gott gebühren Lob und Ehre in alle Ewigkeit. Amen!

18 Mein lieber Timotheus! Du bist für mich wie ein eigener Sohn. Dir vertraue ich jetzt diese Botschaft an. So ist es dir früher schon durch Prophetien gesagt worden, damit du tapfer und unerschrocken kämpfen kannst. 19 Bleib in deinem Glauben fest und bewahr dir ein reines Gewissen. Denn wie du weißt, haben einige ihr Gewissen zum Schweigen gebracht, und deshalb hat ihr Glaube Schiffbruch erlitten. 20 Hymenäus und Alexander gehören zu ihnen. Ich habe sie dem Satan ausgeliefert, damit sie zur Besinnung kommen und Gott durch ihre falschen Lehren nicht länger verhöhnen.