New Amharic Standard Version

ኢዩኤል 1:1-20

1ወደ ባቱኤል ልጅ ወደ ኢዩኤል የመጣው የእግዚአብሔር ቃል ይህ ነው፤

የአንበጣ ወረራ

2እናንት ሽማግሌዎች፣ ይህን ስሙ፤

በምድሪቱም የምትኖሩ ሁላችሁ፣ አድምጡ፤

በእናንተ ዘመን፣ ሆነ በአባቶቻችሁም ዘመን፣

እንዲህ ዐይነት ነገር ሆኖ ያውቃልን?

3ይህን ለልጆቻችሁ ተናገሩ፤

ልጆቻችሁ ለልጆቻቸው ይንገሩ፤

ልጆቻቸውም ለሚቀጥለው ትውልድ ይንገሩ።

4ከአንበጣ መንጋ1፥4 በዚህ ክፍል፣ ስለ አንበጦች የሚገልጹት አራት የዕብራይስጥ ቃላት፣ ትክክለኛ ትርጒም አይታወቅም። የተረፈውን፣

ትልልቁ አንበጣ በላው፤

ከትልልቁ አንበጣ የተረፈውን፣

ኵብኵባ በላው፤

ከኵብኵባ የተረፈውን፣

ሌሎች አንበጦች በሉት።

5እናንት ሰካራሞች፤ ተነሡ፤ አልቅሱ፤

እናንት የወይን ጠጅ ጠጪዎች ሁሉ፤ ዋይ በሉ፤

ስለ አዲሱ የወይን ጠጅ ዋይ ብላችሁ አልቅሱ፤

አፋችሁ ላይ እንዳለ ተነጥቃችኋልና።

6ኀያልና ቊጥር ስፍር የሌለው ሕዝብ፣

ምድሬን ወሮአታልና፤

ጥርሱ እንደ አንበሳ ጥርስ፣

መንጋጋውም እንደ እንስት አንበሳ መንጋጋ ነው።

7የወይን ቦታዬን ባድማ አደረገው፤

የበለስ ዛፎቼንም ቈራረጠ፤

ቅርንጫፎቻቸው ነጭ ሆነው እስኪታዩ ድረስ፣

ቅርፊታቸውን ልጦ፣

ወዲያ ጣላቸው።

8የልጅነት እጮኛዋን1፥8 ወይም የልጅነት ባሏ እንዳጣች ድንግል1፥8 ወይም ወጣት ሴት

ማቅ ለብሳችሁ አልቅሱ።

9የእህል ቊርባንና የመጠጥ ቍርባን፣

ከእግዚአብሔር ቤት ተቋርጦአል፤

በእግዚአብሔርም ፊት የሚያገለግሉ፣

ካህናት ያለቅሳሉ።

10ዕርሻዎች ባዶአቸውን ቀርተዋል፤

ምድሩም ደርቆአል1፥10 ወይም መሬቱ ያዝናል

እህሉ ጠፍቶአል፤

አዲሱ የወይን ጠጅ አልቆአል፤

ዘይቱም ተሟጦአል።

11እናንት ገበሬዎች፣ ዕዘኑ፤

እናንት የወይን ገበሬዎች፣ ዋይ በሉ፤

ስለ ገብሱና ስለ ስንዴው አልቅሱ፤

የዕርሻው መከር ጠፍቶአልና።

12ወይኑ ደርቆአል፤

የበለስ ዛፉም ጠውልጎአል፤

ሮማኑ፣ ተምሩና እንኮዩ፣

የዕርሻው ዛፎች ሁሉ ደርቀዋል፤

ስለዚህ ደስታ፣

ከሰው ልጆች ርቆአል።

የንስሓ ጥሪ

13ካህናት ሆይ፤ ማቅ ለብሳችሁ አልቅሱ፤

እናንተ በመሠዊያው ፊት የምታገለግሉ፣ ዋይ በሉ፤

እናንት በአምላኬ ፊት የምታገለግሉ፣

ኑ፤ ማቅ ለብሳችሁ ዕደሩ፤

የእህል ቊርባኑና የመጠጥ ቊርባኑ፣

ከአምላካችሁ ቤት ተቋርጦአልና።

14ቅዱስ ጾምን ዐውጁ፤

የተቀደሰንም ጉባኤ ጥሩ፤

ሽማግሌዎችን ሰብስቡ፤

በምድሪቱ የሚኖሩትን ሁሉ፣

ወደ አምላካችሁ ወደ እግዚአብሔር ቤት ጥሩ፤

ወደ እግዚአብሔርም ጩኹ።

15ወዮ ለዚያ ቀን፤

የእግዚአብሔር ቀን ቀርቦአልና፤

ሁሉን ከሚችል1፥15 ዕብራይስጡ ሻደይ ይለዋል። አምላክ እንደ ጥፋት ይመጣል።

16የሚበላ ምግብ፣

ከዐይናችን ፊት፣

ደስታና ተድላ፣

ከአምላካችን ቤት አልተቋረጠብንምን?

17ዘሩ በዐፈር ውስጥ1፥17 ለዚህ የገባው የዕብራይስጡ ቃል ትርጒም አይታወቅም።

በስብሶ ቀርቶአል፤

ግምጃ ቤቶቹ ፈራርሰዋል፤

ጐተራዎቹም ተሰባብረዋል፤

እህሉ ደርቆአልና።

18መንጎች እንደ ምን ጮኹ፣

ከብቶቹ ተደናግጠዋል፤

መሰማሪያ የላቸውምና፤

የበግ መንጎች እንኳ ተቸግረዋል።

19አቤቱ እግዚአብሔር ሆይ፤ ወደ አንተ እጣራለሁ፤

ያልተነካውን መሰማሪያ እሳት በልቶታልና፤

የዱሩን ዛፍ ሁሉ፣ ነበልባል አቃጥሎታል።

20የዱር አራዊት እንኳ ወደ አንተ አለኸለኹ፤

ወራጁ ውሃ ደርቆአል፤

ያልተነካውንም መሰማሪያ፣ እሳት በልቶታል።

Hoffnung für Alle

Joel 1:1-20

Joel kündigt den Gerichtstag des Herrn an

(Kapitel 1–4)

Heuschrecken, die Vorboten von Gottes Strafgericht

1In diesem Buch ist die Botschaft aufgeschrieben, die Joel, der Sohn Petuëls, vom Herrn empfing.

2Hört zu, ihr Anführer des Volkes, passt gut auf, ihr Bewohner dieses Landes! Hat sich jemals so etwas Schreckliches zu euren Lebzeiten oder zur Zeit eurer Vorfahren ereignet? 3Erzählt euren Kindern davon, damit sie es ihren eigenen Kindern weitersagen, und diese sollen den folgenden Generationen darüber berichten: 4Riesige Heuschreckenschwärme sind über unser Land hergefallen und haben alles kahl gefressen. Was die einen übrig ließen, haben die anderen vertilgt.1,4 Der hebräische Text verwendet in diesem Vers vier verschiedene Begriffe für Heuschrecken, die nicht sicher zu deuten sind. So auch in Kapitel 2,25.

5Kommt endlich zu euch, ihr Betrunkenen! Jammert und weint, ihr fröhlichen Zecher, denn mit dem Weintrinken ist es nun vorbei! 6Ein ganzes Heer von Heuschrecken hat sich in Israel breitgemacht, sie sind mächtig und nicht zu zählen. Sie haben Zähne wie Löwen und sind genauso gefräßig! 7Nun sind unsere Weinstöcke kahl und die Feigenbäume abgestorben. Die Heuschrecken haben die Rinde abgenagt bis auf das nackte, weiße Holz.

8Weint und klagt wie eine junge Frau, die um ihren Bräutigam Trauer trägt! 9-10Die Felder sind eine trostlose Wüste, der Boden ist ausgetrocknet. Es gibt kein Getreide, keinen Most und kein Öl mehr, darum können im Tempel keine Speise- und Trankopfer dargebracht werden. Trauer erfüllt die Priester, die Diener des Herrn.

11Seid entsetzt, ihr Bauern! Klagt und weint, ihr Winzer! Ihr könnt keinen Weizen und keine Gerste mehr ernten. 12Die Weinstöcke und Feigenbäume sind nur noch kahles Gestrüpp; Dattelpalmen, Apfel- und Granatapfelbäume sind verdorrt und vertrocknet, genauso wie alle wild wachsenden Bäume im Land. Mit ihnen ist auch alle Freude der Menschen dahin.

13Legt Trauergewänder an, ihr Priester Gottes! Jammert und klagt, die ihr den Dienst am Altar verrichtet! Zieht auch in der Nacht die Trauerkleidung nicht aus, denn am Tempel gibt es nichts zu opfern, keine Speise- und keine Trankopfer mehr. 14Ruft die Menschen zum Fasten auf! Sie sollen sich alle zum Gottesdienst versammeln! Die führenden Männer und das ganze Volk sollen zum Tempel des Herrn, eures Gottes, kommen und laut zu ihm um Hilfe schreien!

15Ein Tag des Schreckens wartet auf uns! Denn jetzt naht der Gerichtstag des Herrn! Der Allmächtige kommt, um uns ins Verderben zu stürzen. 16Wir haben nichts mehr zu essen, vor unseren Augen wurde die Ernte vernichtet. Nun herrschen auch im Haus unseres Gottes kein Jubel und keine Freude mehr. 17Die Saatkörner liegen ausgedörrt in der Erde, die Vorratsspeicher stehen leer, die Scheunen verfallen, weil alles Korn vertrocknet ist. 18Das Vieh schreit nach Futter, die Rinder irren umher, denn sie können keine Weide mehr finden; auch die Schafe gehen elend zugrunde.

19Zu dir, Herr, rufe ich! Ein Feuer hat das Gras verzehrt und die Bäume versengt. 20Die Tiere in der Steppe lechzen nach Wasser, sie schreien zu dir um Hilfe! Die Bäche sind versiegt und die Weideplätze verbrannt.