The Message

Zephaniah 1

No Longer Giving God a Thought or a Prayer

1God’s Message to Zephaniah son of Cushi, son of Gedaliah, son of Amariah, son of Hezekiah. It came during the reign of Josiah son of Amon, who was king of Judah:

“I’m going to make a clean sweep of the earth,
    a thorough housecleaning.” God’s Decree.

“Men and women and animals,
    including birds and fish—
Anything and everything that causes sin—will go,
    but especially people.

4-6 “I’ll start with Judah
    and everybody who lives in Jerusalem.
I’ll sweep the place clean of every trace
    of the sex-and-religion Baal shrines and their priests.
I’ll get rid of the people who sneak up to their rooftops at night
    to worship the star gods and goddesses;
Also those who continue to worship God
    but cover their bases by worshiping other king-gods as well;
Not to mention those who’ve dumped God altogether,
    no longer giving him a thought or offering a prayer.

7-13 “Quiet now!
    Reverent silence before me, God, the Master!
Time’s up. My Judgment Day is near:
    The Holy Day is all set, the invited guests made holy.
On the Holy Day, God’s Judgment Day,
    I will punish the leaders and the royal sons;
I will punish those who dress up like foreign priests and priestesses,
    Who introduce pagan prayers and practices;
And I’ll punish all who import pagan superstitions
    that turn holy places into hellholes.
Judgment Day!” God’s Decree!
    “Cries of panic from the city’s Fish Gate,
Cries of terror from the city’s Second Quarter,
    sounds of great crashing from the hills!
Wail, you shopkeepers on Market Street!
    Moneymaking has had its day. The god Money is dead.
On Judgment Day,
    I’ll search through every closet and alley in Jerusalem.
I’ll find and punish those who are sitting it out, fat and lazy,
    amusing themselves and taking it easy,
Who think, ‘God doesn’t do anything, good or bad.
    He isn’t involved, so neither are we.’
But just wait. They’ll lose everything they have,
    money and house and land.
They’ll build a house and never move in.
    They’ll plant vineyards and never taste the wine.

A Day of Darkness at Noon

14-18 “The Great Judgment Day of God is almost here.
    It’s countdown time: . . . seven, six, five, four . . .
Bitter and noisy cries on my Judgment Day,
    even strong men screaming for help.
Judgment Day is payday—my anger paid out:
    a day of distress and anguish,
    a day of catastrophic doom,
    a day of darkness at noon,
    a day of black storm clouds,
    a day of bloodcurdling war cries,
    as forts are assaulted,
    as defenses are smashed.
I’ll make things so bad they won’t know what hit them.
    They’ll walk around groping like the blind.
    They’ve sinned against God!
Their blood will be poured out like old dishwater,
    their guts shoveled into slop buckets.
Don’t plan on buying your way out.
    Your money is worthless for this.
This is the Day of God’s Judgment—my wrath!
    I care about sin with fiery passion—
A fire to burn up the corrupted world,
    a wildfire finish to the corrupting people.”

Hoffnung für Alle

Zephanja 1

Gottes Gericht über Hochmut und Götzendienst (Kapitel 1–3)

Der Tag kommt, an dem der Herr Gericht hält

1In diesem Buch ist die Botschaft aufgeschrieben, die Zefanja vom Herrn empfing. Zefanjas Vater hieß Kuschi, seine weiteren Vorfahren waren Gedalja, Amarja und Hiskia[a]. Seinerzeit regierte in Juda König Josia, der Sohn von Amon.

»So spricht der Herr: Mit Stumpf und Stiel werde ich alles ausrotten, was auf der Erde lebt: Menschen und Vieh, die Vögel am Himmel und die Fische im Meer. Die Menschen, die von mir nichts wissen wollen, lasse ich vom Erdboden verschwinden und mit ihnen alles, was sie zur Auflehnung gegen mich verleitet hat. Darauf könnt ihr euch verlassen!

Auch gegen Juda und die Einwohner von Jerusalem erhebe ich meine Hand, um sie zu strafen. Ich lösche noch die letzte Spur von ihrem Götzendienst aus, mit den Priestern Baals und aller anderen Götzen ist es dann endgültig vorbei. Ich vernichte alle, die auf den Dächern ihrer Häuser die Sterne anbeten, und ich ziehe jene zur Rechenschaft, die sich zwar vor mir niederwerfen und einen Eid in meinem Namen ablegen, gleichzeitig aber auf den Götzen Milkom[b] schwören. Alle sollen umkommen, die mir den Rücken kehren und denen ich gleichgültig geworden bin, ja, alle, die mit mir nichts zu tun haben wollen.«

Seid still vor Gott, dem Herrn! Denn der Tag, an dem er Gericht hält, steht vor der Tür. Schon bereitet er das Schlachtopfer vor und lädt Judas Feinde als Gäste zum Opfermahl ein. Er sagt: »An diesem Tag ziehe ich die führenden Männer des Landes und die Königsfamilie zur Rechenschaft. Alle, die religiöse Bräuche fremder Völker übernehmen,[c] müssen sich dann vor mir verantworten. Ich übe Vergeltung an denen, die aus Ehrfurcht vor den Götzen niemals auf die Türschwelle treten, wenn sie in ein Haus gehen[d]. Ich bestrafe alle, die durch Gewalt und Betrug für ihre Herren Schätze anhäufen.

10 An diesem Tag wird man vom Fischtor her Hilferufe hören, Angstschreie aus der Neustadt und lautes Schlachtgetümmel von den Hügeln. Darauf gebe ich, der Herr, mein Wort. 11 Ja, klagt nur, ihr Händler aus der Unterstadt, denn ich vernichte alle Kaufleute, die dort ihr Silber abwiegen!

12 Dann durchsuche ich Jerusalem mit Lampen und spüre alle auf, die selbstzufrieden in den Tag hineinleben. Sie gleichen einem Wein, der nie umgegossen wurde und dadurch verdorben ist. Sie denken: ›Mit dem Herrn brauchen wir nicht zu rechnen, von ihm kommt weder Gutes noch Böses.‹ 13 Doch sie werden erleben, dass man ihren Besitz plündert und ihre Häuser zertrümmert. Wer ein neues Haus gebaut hat, wird nie darin wohnen; wer einen neuen Weinberg angelegt hat, wird nicht einen Tropfen Wein daraus trinken.«

14 Der große Gerichtstag des Herrn steht vor der Tür. Er kommt näher, immer näher. Hört! Selbst die Tapfersten schreien verzweifelt auf! Es ist ein schrecklicher Tag, 15 an dem sich Gottes ganzer Zorn entlädt, ein Tag voll Angst und Grauen. Überall herrschen Krieg und Verwüstung, schwarze Wolken verdunkeln den Himmel, und tiefe Finsternis breitet sich aus. 16 An diesem Tag erfüllen Kampfgeschrei und der Schall von Hörnern die Luft: Man bläst zum Sturm auf die Städte mit ihren hohen Mauern und Türmen.

17 Gott sagt: »Ich versetze die Menschen in so große Angst, dass sie hilflos wie Blinde umhertappen. Ihr Blut wird vergossen, so wie man Dreck wegschüttet, ihre Eingeweide werden fortgeworfen wie Kot. Das alles geschieht, weil sie gegen mich, den Herrn, gesündigt haben. 18 Wenn sich an diesem Tag mein Zorn entlädt, hilft ihnen auch all ihr Silber und Gold nicht mehr: Mein leidenschaftlicher Zorn bricht los wie ein Feuer und verwüstet die ganze Welt. Alle ihre Bewohner lasse ich ein schreckliches Ende finden.«

Notas al pie

  1. 1,1 Wahrscheinlich handelt es sich um König Hiskia, der etwa 729–686 v.Chr. über Juda herrschte.
  2. 1,5 So nach einigen alten Übersetzungen. Der hebräische Text lautet: auf ihren König.
  3. 1,8 Wörtlich: die ausländische Kleidung tragen. – Gemeint sind vermutlich Kleidungsstücke, die mit der Verehrung fremder Götter zu tun hatten.
  4. 1,9 Vermutlich ein Brauch oder Aberglaube, der auf den Philistergott Dagon zurückgeht. Vgl. 1. Samuel 5,5.