The Message

Psalm 42

A psalm of the sons of Korah

11-3 A white-tailed deer drinks
    from the creek;
I want to drink God,
    deep draughts of God.
I’m thirsty for God-alive.
I wonder, “Will I ever make it—
    arrive and drink in God’s presence?”
I’m on a diet of tears—
    tears for breakfast, tears for supper.
All day long
    people knock at my door,
Pestering,
    “Where is this God of yours?”

These are the things I go over and over,
    emptying out the pockets of my life.
I was always at the head of the worshiping crowd,
    right out in front,
Leading them all,
    eager to arrive and worship,
Shouting praises, singing thanksgiving—
    celebrating, all of us, God’s feast!

Why are you down in the dumps, dear soul?
    Why are you crying the blues?
Fix my eyes on God—
    soon I’ll be praising again.
He puts a smile on my face.
    He’s my God.

6-8 When my soul is in the dumps, I rehearse
    everything I know of you,
From Jordan depths to Hermon heights,
    including Mount Mizar.
Chaos calls to chaos,
    to the tune of whitewater rapids.
Your breaking surf, your thundering breakers
    crash and crush me.
Then God promises to love me all day,
    sing songs all through the night!
    My life is God’s prayer.

9-10 Sometimes I ask God, my rock-solid God,
    “Why did you let me down?
Why am I walking around in tears,
    harassed by enemies?”
They’re out for the kill, these
    tormentors with their obscenities,
Taunting day after day,
    “Where is this God of yours?”

11 Why are you down in the dumps, dear soul?
    Why are you crying the blues?
Fix my eyes on God—
    soon I’ll be praising again.
He puts a smile on my face.
    He’s my God.

Hoffnung für Alle

Psalm 42

Zweites Buch (Psalm 42–72)

Sehnsucht nach Gott[a]

1Von den Nachkommen Korachs, zum Nachdenken.

Wie ein Hirsch nach frischem Wasser lechzt,
    so sehne ich mich nach dir, o Gott!
Ja, ich dürste nach Gott,
    nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich in seinen Tempel kommen?
    Wann darf ich wieder vor ihn treten?

Tag und Nacht weine ich, Tränen sind meine einzige Speise,
    denn ständig verspottet man mich und fragt:
    »Wo bleibt er denn, dein Gott?«
Es bricht mir das Herz,
    wenn ich an früher denke:
Da ging ich dem großen Festzug voran
    und führte ihn zum Haus Gottes.
Da konnte ich Gott zujubeln
    und ihm danken inmitten der Menge!

Warum nur bin ich so traurig?
    Warum ist mein Herz so schwer?
Auf Gott will ich hoffen, denn ich weiß:
Ich werde ihm wieder danken.
    Er ist mein Gott, er wird mir beistehen!

Mein Gott, ich bin völlig verzweifelt!
Aus der Ferne des Jordanlandes denke ich voll Trauer an dich.
    Während ich auf dem Berg Misar im Hermongebirge stehe,
    gehen meine Gedanken zu dir.
Von den Bergen stürzen Wildbäche tosend in die Tiefe.
    Mir ist zumute, als würden die Fluten mich mitreißen und fortspülen.
Tagsüber seufze ich: »Herr, schenke mir deine Gnade!«
    Und nachts singe und bete ich zu Gott,
    in dessen Hand mein Leben liegt.
10 Gott, du bist doch mein einziger Halt!
    Warum hast du mich vergessen?
Warum lässt du mich leiden
    unter der Gewalt meiner Feinde?
11 Ihr Hohn dringt mir ins Herz, wenn sie Tag für Tag fragen:
    »Wo bleibt er denn, dein Gott?«

12 Warum nur bin ich so traurig?
    Warum ist mein Herz so schwer?
Auf Gott will ich hoffen, denn ich weiß:
Ich werde ihm wieder danken.
    Er ist mein Gott, er wird mir beistehen!

Notas al pie

  1. Chapt. 42 Der dreimal auftretende Refrain (Psalm 42,6.12; 43,5) lässt vermuten, dass die Psalmen 42 und 43 ursprünglich zusammengehörten.