The Message

Philippians 1

11-2 Paul and Timothy, both of us committed servants of Christ Jesus, write this letter to all the followers of Jesus in Philippi, pastors and ministers included. We greet you with the grace and peace that comes from God our Father and our Master, Jesus Christ.

A Love That Will Grow

3-6 Every time you cross my mind, I break out in exclamations of thanks to God. Each exclamation is a trigger to prayer. I find myself praying for you with a glad heart. I am so pleased that you have continued on in this with us, believing and proclaiming God’s Message, from the day you heard it right up to the present. There has never been the slightest doubt in my mind that the God who started this great work in you would keep at it and bring it to a flourishing finish on the very day Christ Jesus appears.

7-8 It’s not at all fanciful for me to think this way about you. My prayers and hopes have deep roots in reality. You have, after all, stuck with me all the way from the time I was thrown in jail, put on trial, and came out of it in one piece. All along you have experienced with me the most generous help from God. He knows how much I love and miss you these days. Sometimes I think I feel as strongly about you as Christ does!

9-11 So this is my prayer: that your love will flourish and that you will not only love much but well. Learn to love appropriately. You need to use your head and test your feelings so that your love is sincere and intelligent, not sentimental gush. Live a lover’s life, circumspect and exemplary, a life Jesus will be proud of: bountiful in fruits from the soul, making Jesus Christ attractive to all, getting everyone involved in the glory and praise of God.

They Can’t Imprison the Message

12-14 I want to report to you, friends, that my imprisonment here has had the opposite of its intended effect. Instead of being squelched, the Message has actually prospered. All the soldiers here, and everyone else, too, found out that I’m in jail because of this Messiah. That piqued their curiosity, and now they’ve learned all about him. Not only that, but most of the followers of Jesus here have become far more sure of themselves in the faith than ever, speaking out fearlessly about God, about the Messiah.

15-17 It’s true that some here preach Christ because with me out of the way, they think they’ll step right into the spotlight. But the others do it with the best heart in the world. One group is motivated by pure love, knowing that I am here defending the Message, wanting to help. The others, now that I’m out of the picture, are merely greedy, hoping to get something out of it for themselves. Their motives are bad. They see me as their competition, and so the worse it goes for me, the better—they think—for them.

18-21 So how am I to respond? I’ve decided that I really don’t care about their motives, whether mixed, bad, or indifferent. Every time one of them opens his mouth, Christ is proclaimed, so I just cheer them on!

And I’m going to keep that celebration going because I know how it’s going to turn out. Through your faithful prayers and the generous response of the Spirit of Jesus Christ, everything he wants to do in and through me will be done. I can hardly wait to continue on my course. I don’t expect to be embarrassed in the least. On the contrary, everything happening to me in this jail only serves to make Christ more accurately known, regardless of whether I live or die. They didn’t shut me up; they gave me a pulpit! Alive, I’m Christ’s messenger; dead, I’m his bounty. Life versus even more life! I can’t lose.

22-26 As long as I’m alive in this body, there is good work for me to do. If I had to choose right now, I hardly know which I’d choose. Hard choice! The desire to break camp here and be with Christ is powerful. Some days I can think of nothing better. But most days, because of what you are going through, I am sure that it’s better for me to stick it out here. So I plan to be around awhile, companion to you as your growth and joy in this life of trusting God continues. You can start looking forward to a great reunion when I come visit you again. We’ll be praising Christ, enjoying each other.

27-30 Meanwhile, live in such a way that you are a credit to the Message of Christ. Let nothing in your conduct hang on whether I come or not. Your conduct must be the same whether I show up to see things for myself or hear of it from a distance. Stand united, singular in vision, contending for people’s trust in the Message, the good news, not flinching or dodging in the slightest before the opposition. Your courage and unity will show them what they’re up against: defeat for them, victory for you—and both because of God. There’s far more to this life than trusting in Christ. There’s also suffering for him. And the suffering is as much a gift as the trusting. You’re involved in the same kind of struggle you saw me go through, on which you are now getting an updated report in this letter.

Hoffnung für Alle

Philipper 1

Paulus und sein Wirken in der Gefangenschaft (Kapitel 1)

Anschrift und Gruß

1Diesen Brief schreiben Paulus und Timotheus, die Jesus Christus dienen, an alle in Philippi, die mit Jesus Christus verbunden sind und ganz zu Gott gehören, an die Leiter der Gemeinde und die Diakone.

Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

Ich bete für euch

Ich danke meinem Gott immer wieder, wenn ich an euch denke, und das tue ich in jedem meiner Gebete mit großer Freude. Denn ihr habt euch vom ersten Tag an bis heute mit mir für die rettende Botschaft eingesetzt. Ich bin ganz sicher, dass Gott sein gutes Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt.

Es ist ja nicht erstaunlich, dass ich so von euch denke, denn ihr liegt mir ganz besonders am Herzen. Und auch wenn ich jetzt im Gefängnis bin und vor Gericht die Wahrheit der rettenden Botschaft verteidige und bezeuge – ihr alle habt Anteil an diesem Auftrag und an der Gnade, die Gott mir damit erweist.

Gott weiß, wie sehr ich mich nach euch allen sehne; liebe ich euch doch so, wie auch Jesus Christus euch liebt.

Ich bete darum, dass eure Liebe immer reicher und tiefer wird und dass ihr immer mehr Einsicht und Verständnis erlangt. 10 So lernt ihr entscheiden, wie ihr leben sollt, um an dem Tag, an dem Jesus Christus Gericht hält, untadelig und ohne Schuld vor euren Richter treten zu können. 11 Alles Gute, was Christus in einem von Schuld befreiten Leben schafft, wird dann bei euch zu finden sein. Und das alles zu Gottes Ehre und zu seinem Lob!

Jeder soll erfahren, wer Christus ist!

12 Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass meine Gefangenschaft die Ausbreitung der rettenden Botschaft nicht gehindert hat. Im Gegenteil! 13 Allen meinen Bewachern[a] und auch den übrigen Menschen, mit denen ich es hier zu tun habe, ist inzwischen klar geworden, dass ich nur deswegen eingesperrt bin, weil ich an Christus glaube. 14 Außerdem haben durch meine Gefangenschaft die meisten Christen neuen Mut gewonnen und die Zuversicht, dass der Herr ihnen hilft. Furchtlos und ohne Scheu sagen sie jetzt Gottes Botschaft weiter.

15 Zwar verkünden manche nur deswegen die Botschaft von Christus, weil sie neidisch sind und mir eine erfolgreiche Missionsarbeit nicht gönnen; andere aber lassen sich von den besten Absichten leiten. 16 Sie handeln aus Liebe zu mir, weil sie wissen, dass ich im Gefängnis bin, um für die rettende Botschaft einzutreten. 17 Die anderen aber reden von Jesus Christus nur aus Eigennutz. Sie meinen es nicht ehrlich und wollen mir noch zusätzlich Kummer bereiten.

18 Doch was macht das schon! Wichtig ist allein, dass die rettende Botschaft von Christus verbreitet wird; mag das nun mit Hintergedanken oder in ehrlicher Absicht geschehen. Wenn nur jeder erfährt, wer Jesus Christus ist! Darüber freue ich mich, und ich werde mich auch in Zukunft darüber freuen!

19 Weil ihr für mich betet und Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht, bin ich sicher, dass hier alles zum Besten[b] für mich ausgehen wird. 20 Ich hoffe inständig und bin zuversichtlich, dass ich während meiner Gefangenschaft nicht schwach werde und versage, sondern dass Christus wie bisher, so auch jetzt durch mich bekannt gemacht und geehrt wird, sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod.

21 Denn Christus ist mein Leben und das Sterben für mich nur Gewinn. 22 Weil ich aber mehr für Christus erreichen kann, wenn ich am Leben bleibe, weiß ich nicht, was ich mir wünschen soll. 23 Ich bin hin- und hergerissen: Am liebsten würde ich schon jetzt sterben, um bei Christus zu sein. Das wäre das Allerbeste! 24 Andererseits habe ich bei euch noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. 25 Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass ich weiterleben werde und euch allen erhalten bleibe. Dann will ich euch helfen, damit euer Glaube wächst und eure Freude auf diese Weise noch größer wird. 26 Wenn ich erst wieder bei euch bin, werdet ihr noch mehr loben und danken können für alles, was Jesus Christus durch mich getan hat.

Das Vorrecht, für Christus zu leiden

27 Vor allem ist wichtig, dass ihr als ganze Gemeinde so lebt, wie es der rettenden Botschaft von Christus entspricht. Ob ich nun zu euch kommen kann und es mit eigenen Augen sehe oder ob ich nur davon höre – ich möchte, dass ihr alle durch Gottes Geist fest zusammensteht und einmütig für den Glauben kämpft, den diese Botschaft in euch geweckt hat. 28 Lasst euch auf keinen Fall von euren Gegnern einschüchtern! Euer Mut wird ihnen zeigen, dass sie verloren sind, ihr aber von Gott gerettet werdet. 29 Ihr habt nicht nur das Vorrecht, an Christus zu glauben, ihr dürft sogar für ihn leiden. 30 Damit kämpft ihr nun denselben Kampf wie ich. Und wie dieser Kampf aussieht, habt ihr ja früher selbst mit angesehen. Jetzt kann ich euch davon nur berichten.

Notas al pie

  1. 1,13 Wörtlich: Im ganzen Prätorium. – Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den kaiserlichen Hof in Rom, wo Paulus gefangen gehalten wurde (vgl. Apostelgeschichte 28,14‒31).
  2. 1,19 Wörtlich: zum Heil.