The Message

Habakkuk 1

Justice Is a Joke

11-4 The problem as God gave Habakkuk to see it:

God, how long do I have to cry out for help
    before you listen?
How many times do I have to yell, “Help! Murder! Police!”
    before you come to the rescue?
Why do you force me to look at evil,
    stare trouble in the face day after day?
Anarchy and violence break out,
    quarrels and fights all over the place.
Law and order fall to pieces.
    Justice is a joke.
The wicked have the righteous hamstrung
    and stand justice on its head.

God Says, “Look!”

5-11 “Look around at the godless nations.
    Look long and hard. Brace yourself for a shock.
Something’s about to take place
    and you’re going to find it hard to believe.
I’m about to raise up Babylonians to punish you,
    Babylonians, fierce and ferocious—
World-conquering Babylon,
    grabbing up nations right and left,
A dreadful and terrible people,
    making up its own rules as it goes.
Their horses run like the wind,
    attack like bloodthirsty wolves.
A stampede of galloping horses
    thunders out of nowhere.
They descend like vultures
    circling in on carrion.
They’re out to kill. Death is on their minds.
    They collect victims like squirrels gathering nuts.
They mock kings,
    poke fun at generals,
Spit on forts,
    and leave them in the dust.
They’ll all be blown away by the wind.
    Brazen in sin, they call strength their god.”

Why Is God Silent Now?

12-13 God, you’re from eternity, aren’t you?
    Holy God, we aren’t going to die, are we?
God, you chose Babylonians for your judgment work?
    Rock-Solid God, you gave them the job of discipline?
But you can’t be serious!
    You can’t condone evil!
So why don’t you do something about this?
    Why are you silent now?
This outrage! Evil men swallow up the righteous
    and you stand around and watch!

14-16 You’re treating men and women
    as so many fish in the ocean,
Swimming without direction,
    swimming but not getting anywhere.
Then this evil Babylonian arrives and goes fishing.
    He pulls in a good catch.
He catches his limit and fills his creel—
    a good day of fishing! He’s happy!
He praises his rod and reel,
    piles his fishing gear on an altar and worships it!
It’s made his day,
    and he’s going to eat well tonight!

17 Are you going to let this go on and on?
    Will you let this Babylonian fisherman
Fish like a weekend angler,
    killing people as if they’re nothing but fish?

Hoffnung für Alle

Habakuk 1

Menschliches Unrecht und Gottes Gerechtigkeit (Kapitel 1–3)

Der Prophet klagt: Überall herrschen Unrecht und Gewalt

1In diesem Buch ist die Botschaft aufgeschrieben, die Gott dem Propheten Habakuk offenbarte:

Herr, wie lange schon schreie ich zu dir um Hilfe, aber du hörst mich nicht. »Überall herrscht Gewalt!«, rufe ich dir zu, doch von dir kommt keine Rettung. Warum muss ich so viel Unrecht mit ansehen, und warum schaust du untätig zu, wie die Menschen einander das Leben schwer machen? Unterdrückung und Gewalt, wohin ich blicke, Zank und Streit nehmen kein Ende! Dagegen ist das Gesetz machtlos geworden, auf ein gerechtes Urteil hofft man vergeblich. Der Gottlose treibt den Unschuldigen in die Enge, und Recht wird in Unrecht verdreht.

Gottes Antwort

»Seht euch einmal unter den Völkern um! Ja, schaut genau hin, und ihr werdet aus dem Staunen nicht mehr herauskommen! Was ich noch zu euren Lebzeiten geschehen lasse, würdet ihr nicht für möglich halten, wenn andere es euch erzählten. Denn schon bald lasse ich die Babylonier zu großer Macht gelangen, dieses grausame und von Kampflust getriebene Volk. Ihre Truppen durchstreifen die ganze Welt und reißen ein Land nach dem anderen an sich. Sie verbreiten Furcht und Schrecken, sie herrschen mit Gewalt und schaffen sich ihr eigenes Recht. Ihre Pferde sind schneller als Leoparden und wilder als Wölfe auf ihrer nächtlichen Jagd. Aus weiter Ferne stürmen ihre Reiter heran; sie fliegen herbei wie Adler, die sich auf ihre Beute stürzen. Ihr einziges Ziel ist Blutvergießen, unaufhaltsam rasen sie vorwärts. Sie nehmen ihre Feinde gefangen, wie man Sand zusammenschaufelt. 10 Dann machen sie sich über die Könige lustig und treiben mit den angesehenen Männern ihren Spott. Über die Festungen ihrer Gegner lachen sie nur, sie schütten einen Belagerungswall auf und nehmen sie ein. 11 Dann ziehen sie weiter, wie ein Wirbelwind jagen sie davon und hinterlassen eine Spur der Verwüstung[a]. Ihre eigene Stärke ist ihr Gott!«

Herr, warum schweigst du?

12 O Herr, mein Gott, bist du nicht von jeher unser heiliger Gott? Du wirst uns nicht sterben lassen, denn du bist für uns wie ein schützender Fels. Die Babylonier hast du dazu bestimmt, dein Strafgericht an uns zu vollstrecken. 13 Dabei bist du doch zu heilig, um Böses mit ansehen zu können; du erträgst es nicht, wenn Menschen Unrecht geschieht. Warum siehst du dann dem Treiben dieser Verbrecher tatenlos zu? Warum schweigst du, wenn diese Gottlosen andere vernichten, die doch rechtschaffener sind als sie? 14 Du lässt sie mit den Menschen umgehen wie mit Fischen und anderen Meerestieren, die keinen Anführer haben und ihren Feinden schutzlos ausgeliefert sind. 15 Man holt sie alle mit Angeln und Netzen heraus und schleppt sie davon, voller Freude über den guten Fang. 16 Diese Fischer bringen ihren Netzen Opfer dar und verbrennen Weihrauch für sie, denn ihnen verdanken sie ihr üppiges Leben und reichen Gewinn. 17 Wie lange noch dürfen sie auf Beutezug gehen und ganze Völker erbarmungslos vernichten?

Notas al pie

  1. 1,11 Oder: und häufen dabei immer mehr Schuld auf sich.