The Message

1 Samuel 3

“Speak, God. I’m Ready to Listen”

11-3 The boy Samuel was serving God under Eli’s direction. This was at a time when the revelation of God was rarely heard or seen. One night Eli was sound asleep (his eyesight was very bad—he could hardly see). It was well before dawn; the sanctuary lamp was still burning. Samuel was still in bed in the Temple of God, where the Chest of God rested.

4-5 Then God called out, “Samuel, Samuel!”

Samuel answered, “Yes? I’m here.” Then he ran to Eli saying, “I heard you call. Here I am.”

Eli said, “I didn’t call you. Go back to bed.” And so he did.

6-7 God called again, “Samuel, Samuel!”

Samuel got up and went to Eli, “I heard you call. Here I am.”

Again Eli said, “Son, I didn’t call you. Go back to bed.” (This all happened before Samuel knew God for himself. It was before the revelation of God had been given to him personally.)

8-9 God called again, “Samuel!”—the third time! Yet again Samuel got up and went to Eli, “Yes? I heard you call me. Here I am.”

That’s when it dawned on Eli that God was calling the boy. So Eli directed Samuel, “Go back and lie down. If the voice calls again, say, ‘Speak, God. I’m your servant, ready to listen.’” Samuel returned to his bed.

10 Then God came and stood before him exactly as before, calling out, “Samuel! Samuel!”

Samuel answered, “Speak. I’m your servant, ready to listen.”

11-14 God said to Samuel, “Listen carefully. I’m getting ready to do something in Israel that is going to shake everyone up and get their attention. The time has come for me to bring down on Eli’s family everything I warned him of, every last word of it. I’m letting him know that the time’s up. I’m bringing judgment on his family for good. He knew what was going on, that his sons were desecrating God’s name and God’s place, and he did nothing to stop them. This is my sentence on the family of Eli: The evil of Eli’s family can never be wiped out by sacrifice or offering.”

15 Samuel stayed in bed until morning, then rose early and went about his duties, opening the doors of the sanctuary, but he dreaded having to tell the vision to Eli.

16 But then Eli summoned Samuel: “Samuel, my son!”

Samuel came running: “Yes? What can I do for you?”

17 “What did he say? Tell it to me, all of it. Don’t suppress or soften one word, as God is your judge! I want it all, word for word as he said it to you.”

18 So Samuel told him, word for word. He held back nothing.

Eli said, “He is God. Let him do whatever he thinks best.”

19-21 Samuel grew up. God was with him, and Samuel’s prophetic record was flawless. Everyone in Israel, from Dan in the north to Beersheba in the south, recognized that Samuel was the real thing—a true prophet of God. God continued to show up at Shiloh, revealed through his word to Samuel at Shiloh.

Hoffnung für Alle

1 Samuel 3

Gott redet mit Samuel

1Der junge Samuel wohnte bei Eli und diente dem Herrn. Zu jener Zeit geschah es sehr selten, dass der Herr den Menschen durch Worte oder Visionen etwas mitteilte. Der alte Eli war inzwischen fast erblindet. Eines Nachts war er wie gewohnt zu Bett gegangen. Auch Samuel hatte sich hingelegt. Er schlief im Heiligtum, ganz in der Nähe der Bundeslade. Die Lampe vor dem Allerheiligsten[a] brannte noch.

Da rief der Herr: »Samuel, Samuel!« »Ja«, antwortete der Junge, »ich komme!«, und lief schnell zu Eli. »Hier bin ich. Du hast mich gerufen.«

Aber Eli sagte: »Nein, ich habe dich nicht gerufen. Geh nur wieder schlafen.« So legte Samuel sich wieder ins Bett.

Aber der Herr rief noch einmal: »Samuel, Samuel!« Und wieder sprang Samuel auf und lief zu Eli. »Ich bin schon da, du hast mich doch gerufen!«, sagte er. Eli verneinte wieder: »Ich habe dich nicht gerufen, mein Junge. Geh jetzt und leg dich ins Bett!«

Samuel wusste nicht, dass es der Herr war,[b] denn Gott hatte bisher noch nie direkt zu ihm gesprochen. Doch nun rief der Herr zum dritten Mal: »Samuel, Samuel!« Und noch einmal lief der Junge zu Eli und sagte: »Hier bin ich! Jetzt hast du mich aber gerufen!« Da erkannte Eli, dass der Herr mit Samuel reden wollte. Darum wies er ihn an: »Geh und leg dich wieder hin! Und wenn dich noch einmal jemand ruft, dann antworte: ›Sprich, Herr, ich höre. Ich will tun, was du sagst.‹«

Also ging Samuel wieder zu Bett. 10 Da trat der Herr zu ihm und rief wie vorher: »Samuel, Samuel!« Der Junge antwortete: »Sprich nur, ich höre. Ich will tun, was du sagst.« 11 Darauf sagte der Herr: »Ich will in Israel etwas so Schreckliches tun, dass keiner es ertragen kann, davon zu hören. 12 Bald werde ich Eli und seine Familie schwer bestrafen. Genauso wie ich es mir vorgenommen habe, lasse ich das Unglück über sie kommen. 13 Ich habe es Eli schon gesagt. Denn er wusste genau, dass seine Söhne durch ihre Machenschaften meinen Zorn auf sich ziehen. Trotzdem ließ er sie tun, was sie wollten. Darum sollen sie und ihre Nachkommen für alle Zeiten unter meinem Fluch stehen. 14 Ich habe geschworen: Weder durch Tieropfer noch durch andere Opfergaben sollen die Nachkommen Elis diese Schuld je wiedergutmachen können!«

15 Samuel blieb bis zum Morgen im Bett und öffnete dann wie gewohnt die Türen des Heiligtums. Er scheute sich, Eli von Gottes Botschaft zu erzählen. 16/17 Doch Eli rief ihn zu sich. »Mein Junge, was hat Gott dir gesagt?«, wollte er wissen. »Du musst mir alles genau berichten! Gott soll dich schwer bestrafen, wenn du mir auch nur ein Wort verheimlichst.« 18 Da erzählte Samuel ihm alles, ohne etwas zu verschweigen. »Er ist der Herr«, sagte Eli darauf, »er soll tun, was er für richtig hält.«

19 Samuel wuchs heran. Der Herr stand ihm bei und ließ keine Ankündigung von Samuel unerfüllt bleiben. 20 Ganz Israel, von Dan im Norden bis Beerscheba im Süden, erkannte, dass der Herr ihn zum Propheten erwählt hatte. 21 In den folgenden Jahren erschien Gott immer wieder in Silo, um mit Samuel zu reden und ihm Weisungen zu geben.

Notas al pie

  1. 3,3 Wörtlich: Die Lampe Gottes.
  2. 3,7 Oder: Samuel kannte den Herrn noch nicht.