The Message

1 Samuel 23

Living in Desert Hideouts

11-2 It was reported to David that the Philistines were raiding Keilah and looting the grain. David went in prayer to God: “Should I go after these Philistines and teach them a lesson?”

God said, “Go. Attack the Philistines and save Keilah.”

But David’s men said, “We live in fear of our lives right here in Judah. How can you think of going to Keilah in the thick of the Philistines?”

So David went back to God in prayer. God said, “Get going. Head for Keilah. I’m placing the Philistines in your hands.”

5-6 David and his men went to Keilah and fought the Philistines. He scattered their cattle, beat them decisively, and saved the people of Keilah. After Abiathar took refuge with David, he joined David in the raid on Keilah, bringing the Ephod with him.

7-8 Saul learned that David had gone to Keilah and thought immediately, “Good! God has handed him to me on a platter! He’s in a walled city with locked gates, trapped!” Saul mustered his troops for battle and set out for Keilah to lay siege to David and his men.

9-11 But David got wind of Saul’s strategy to destroy him and said to Abiathar the priest, “Get the Ephod.” Then David prayed to God: “God of Israel, I’ve just heard that Saul plans to come to Keilah and destroy the city because of me. Will the city fathers of Keilah turn me over to him? Will Saul come down and do what I’ve heard? O God, God of Israel, tell me!”

God replied, “He’s coming down.”

12 “And will the head men of Keilah turn me and my men over to Saul?”

And God said, “They’ll turn you over.”

13 So David and his men got out of there. There were about six hundred of them. They left Keilah and kept moving, going here, there, wherever—always on the move.

When Saul was told that David had escaped from Keilah, he called off the raid.

14-15 David continued to live in desert hideouts and the backcountry wilderness hills of Ziph. Saul was out looking for him day after day, but God never turned David over to him. David kept out of the way in the wilderness of Ziph, secluded at Horesh, since it was plain that Saul was determined to hunt him down.

16-18 Jonathan, Saul’s son, visited David at Horesh and encouraged him in God. He said, “Don’t despair. My father, Saul, can’t lay a hand on you. You will be Israel’s king and I’ll be right at your side to help. And my father knows it.” Then the two of them made a covenant before God. David stayed at Horesh and Jonathan went home.

19-20 Some Ziphites went to Saul at Gibeah and said, “Did you know that David is hiding out near us in the caves and canyons of Horesh? Right now he’s at Hakilah Hill just south of Jeshimon. So whenever you’re ready to come down, we’d count it an honor to hand him over to the king.”

21-23 Saul said, “God bless you for thinking about me! Now go back and check everything out. Learn his routines. Observe his movements—where he goes, who he’s with. He’s very shrewd, you know. Scout out all his hiding places. Then meet me at Nacon and I’ll go with you. If he is anywhere to be found in all the thousands of Judah, I’ll track him down!”

24-27 So the Ziphites set out on their reconnaissance for Saul.

Meanwhile, David and his men were in the wilderness of Maon, in the desert south of Jeshimon. Saul and his men arrived and began their search. When David heard of it, he went south to Rock Mountain, camping out in the wilderness of Maon. Saul heard where he was and set off for the wilderness of Maon in pursuit. Saul was on one side of the mountain, David and his men on the other. David was in full retreat, running, with Saul and his men closing in, about to get him. Just then a messenger came to Saul and said, “Hurry! Come back! The Philistines have just attacked the country!”

28-29 So Saul called off his pursuit of David and went back to deal with the Philistines. That’s how that place got the name Narrow Escape. David left there and camped out in the caves and canyons of En Gedi.

Hoffnung für Alle

1 Samuel 23

David in der Stadt Keïla

1Eines Tages erreichte David folgende Nachricht: »Die Philister greifen die Stadt Keïla an und stehlen das Getreide von den Dreschplätzen.« Da fragte David den Herrn: »Soll ich der Stadt zu Hilfe eilen? Kann ich die Philister schlagen?« Der Herr antwortete: »Ja, geh! Verjag die Philister und befrei die Stadt!«

Doch Davids Leute zögerten: »Schon hier in Juda müssen wir um unser Leben fürchten. Und nun sollen wir auch noch nach Keïla ziehen und die Truppen der Philister angreifen?« Darum fragte David den Herrn noch einmal, und wieder erhielt er die Antwort: »Geh nach Keïla! Ich helfe dir, die Philister zu besiegen.«

Da zog David mit seiner Truppe nach Keïla, griff die Philister an und brachte ihnen eine schwere Niederlage bei. Ihr Vieh trieb er als Beute weg. So befreite er die Einwohner der Stadt. Dort in Keïla schloss sich Abjatar, der Sohn von Ahimelech, David an. Er brachte seine Priesterkleidung mit, zu der auch die Brusttasche mit den heiligen Losen gehörte.

Als Saul berichtet wurde, dass David sich in der Stadt aufhielt, dachte er: »Jetzt hat Gott ihn im Stich gelassen und mir ausgeliefert! Jetzt ist die Falle zugeschnappt. David hat sich selbst gefangen in einer Stadt mit Mauern und Toren.« Saul setzte sogleich sein ganzes Heer in Bewegung, um David und seine Männer in Keïla einzukesseln.

Als David Sauls bösen Plan bemerkte, rief er den Priester Abjatar zu sich und befahl ihm, die Tasche mit den Losen zu holen. 10 Dann betete er: »Herr, du Gott Israels, ich habe erfahren, dass Saul Keïla angreifen und vernichten will, nur weil ich hier bin. 11 Werden die Einwohner der Stadt mich an Saul ausliefern? Ist es überhaupt sicher, dass Saul kommt? Herr, du Gott Israels, sag mir, ob es stimmt, was ich gehört habe!« »Ja, er wird kommen«, lautete die Antwort. 12 David wollte noch mehr wissen: »Werden die führenden Männer der Stadt mich und meine Leute an Saul ausliefern?« Der Herr sagte: »Ja, sie werden dich ausliefern.«

13 Da verließen David und seine Männer die Stadt Keïla, es waren etwa 600 Mann. Sie streiften durch das Land, von Versteck zu Versteck. Als Saul erfuhr, dass David aus Keïla entkommen war, brach er seinen Feldzug ab.

Jonatan besucht David

14/15 In der darauffolgenden Zeit hielt David sich in den unzugänglichen Bergen der Wüste Sif versteckt. Er wusste genau, dass Saul ihn verfolgte, um ihn umzubringen. Saul suchte ihn, ohne sich eine Pause zu gönnen, doch Gott ließ nicht zu, dass er David fand.

Eines Tages, als David sich gerade in Horescha in der Wüste Sif aufhielt, 16 kam Jonatan zu ihm. Er ermutigte David, nicht aufzugeben, sondern auf die Hilfe Gottes zu vertrauen. 17 »Hab keine Angst«, redete er ihm zu, »mein Vater wird dich nicht finden! Eines Tages wirst du König über Israel sein, und ich bin dann dein Stellvertreter. Das weiß auch Saul, mein Vater.« 18 Danach schworen sie einander erneut ewige Freundschaft und riefen den Herrn als Zeugen an. David blieb in Horescha, Jonatan aber kehrte wieder nach Hause zurück.

David wird verraten, doch Gott rettet ihn

19 Einige Bewohner der Wüste Sif gingen zu Saul nach Gibea. »Wir wissen, wo David sich verborgen hält«, verrieten sie dem König. »Sein Versteck liegt ganz in unserer Nähe, in den Bergen bei Horescha. Dort gibt es einen Hügel mit Namen Hachila, südlich von Jeschimon. 20 Wenn du einverstanden bist, mit uns dorthin zu ziehen, o König, dann liefern wir dir David aus.« 21 Saul antwortete: »Der Herr belohne euch für euer Mitleid mit mir. 22 Geht nun zurück und forscht gründlich nach, bis ihr genau wisst, wo er sich aufhält und wer ihn dort gesehen hat. Ich habe nämlich gehört, dass er sehr listig ist. 23 Spürt jeden Schlupfwinkel auf, in dem er sich verstecken könnte. Sobald ihr Genaues wisst, kommt wieder zu mir. Dann will ich mit euch gehen. Wenn er dann noch im Land ist, werde ich ihn finden, und wenn ich ganz Juda durchkämmen müsste!«

24/25 Mit diesem Auftrag kehrten die Männer zurück nach Sif. Saul folgte bald darauf mit seiner Truppe, um David zu suchen. David und seine Leute waren inzwischen in der Wüste Maon, südlich von Jeschimon. Als er hörte, dass Saul ihn wieder verfolgte, zog er sich noch weiter in den Süden der Wüste Maon zurück, bis zu dem großen Felsblock, der dort aus dem Tal herausragt. Doch Saul erfuhr davon und jagte David sogleich nach.

26 Schon lag nur noch ein Höhenzug zwischen den beiden: Saul auf der einen, David und seine Leute auf der anderen Seite. David versuchte verzweifelt, Saul zu entkommen, während der König und seine Soldaten immer näherrückten. Gerade wollten sie ihn umzingeln und ergreifen, 27 da kam ein Bote zu Saul und meldete: »Die Philister sind wieder bei uns eingefallen! Du musst uns sofort zu Hilfe kommen!« 28 Saul blieb nichts anderes übrig, als die Verfolgung von David abzubrechen und den Philistern entgegenzuziehen. Seitdem heißt dieser Höhenzug Sela-Machlekot (»Fels der Trennung«).