Japanese Living Bible

ヨエル書 1

1ペトエルの息子ヨエルに、主から次のようなことばがありました。

いなごの来襲

イスラエルの長老たちよ、聞きなさい。
すべての者よ、聞きなさい。
一生のうちに、いや、イスラエルの全歴史で、
これから話すようなことを、
聞いたことがあるだろうか。
やがて時がきたら、
このことを子どもたちに話してやりなさい。
この恐ろしい話を代々語り伝えるのだ。
歯のするどいいなごが作物を食いちぎると、
いなごの大群が残りを食いあさる。
そのあとをばったが襲い、
その残したものを、食い荒らすいなごがあさる。
酔いどれどもよ、起きて泣け。
ぶどうがすべて荒らされ、
ぶどう酒がなくなったからだ。
いなごの大群が地を覆う。
数えきれないほどの大群で、
ライオンのような鋭い歯を持った恐ろしい軍団だ。
わたしのぶどうの木を荒らし、
いちじくの樹皮をはぎ取り、幹も枝も白く、
丸裸にしてしまう。

婚約者の死を悲しむおとめのように、泣き悲しめ。

主の神殿にささげる穀物とぶどう酒はなくなり、

祭司たちは喪に服す。
神に仕えるこの者たちの叫ぶ声を聞け。
10 畑には作物がなく、
どこもかしこも嘆きと悲しみでいっぱいだ。
穀物も、ぶどうも、オリーブ油もなくなった。
11 あなたがた農夫は衝撃を受けて打ちのめされる。
あなたがたぶどう栽培者は嘆く。
小麦も大麦もなくなったので、
嘆き悲しめ。
12 ぶどうの木は枯れ、いちじくの木はしおれ、
ざくろは枯れ、りんごの木はしなびた実をつける。
すべての喜びが消えうせてしまった。

悲しみなさい

13 祭司たちよ、荒布をまとえ。
神に仕える者たちよ、
祭壇の前で夜どおし泣き明かせ。
あなたがたに必要な穀物やぶどう酒のささげ物が、
もうないからだ。
14 断食を布告し、
聖なる集会に集まるよう呼びかけなさい。
主の神殿に、長老たちと全国民を集め、
神の前で泣き悲しめ。
15 ああ、恐ろしい刑罰の日がこようとしている。
全能のお方からの破壊がすぐそこまできている。
16 食べ物が私たちの目の前から消え、
神の神殿では、
喜びも楽しみも終わってしまう。
17 種は土の中で腐り、納屋や穀物倉もからっぽだ。
穀物は畑で枯れてしまった。
18 家畜は腹をすかしてうめき、
牧草がないので途方に暮れている。
羊は悲しい鳴き声を上げる。
19 主よ、助けてください。
暑さで牧草は枯れ、
木々はすべて焼き尽くされました。
20 野の獣も、水がないので
あなたに助けを求めています。
小川は干上がり、牧場は乾ききっています。

Hoffnung für Alle

Joel 1

Joel kündigt den Gerichtstag des Herrn an (Kapitel 1–4)

Heuschrecken, die Vorboten von Gottes Strafgericht

1In diesem Buch ist die Botschaft aufgeschrieben, die Joel, der Sohn Petuëls, vom Herrn empfing.

Hört zu, ihr Anführer des Volkes, passt gut auf, ihr Bewohner dieses Landes! Hat sich jemals so etwas Schreckliches zu euren Lebzeiten oder zur Zeit eurer Vorfahren ereignet? Erzählt euren Kindern davon, damit sie es ihren eigenen Kindern weitersagen, und diese sollen den folgenden Generationen darüber berichten: Riesige Heuschreckenschwärme sind über unser Land hergefallen und haben alles kahl gefressen. Was die einen übrig ließen, haben die anderen vertilgt.[a]

Kommt endlich zu euch, ihr Betrunkenen! Jammert und weint, ihr fröhlichen Zecher, denn mit dem Weintrinken ist es nun vorbei! Ein ganzes Heer von Heuschrecken hat sich in Israel breitgemacht, sie sind mächtig und nicht zu zählen. Sie haben Zähne wie Löwen und sind genauso gefräßig! Nun sind unsere Weinstöcke kahl und die Feigenbäume abgestorben. Die Heuschrecken haben die Rinde abgenagt bis auf das nackte, weiße Holz.

Weint und klagt wie eine junge Frau, die um ihren Bräutigam Trauer trägt! 9-10 Die Felder sind eine trostlose Wüste, der Boden ist ausgetrocknet. Es gibt kein Getreide, keinen Most und kein Öl mehr, darum können im Tempel keine Speise- und Trankopfer dargebracht werden. Trauer erfüllt die Priester, die Diener des Herrn.

11 Seid entsetzt, ihr Bauern! Klagt und weint, ihr Winzer! Ihr könnt keinen Weizen und keine Gerste mehr ernten. 12 Die Weinstöcke und Feigenbäume sind nur noch kahles Gestrüpp; Dattelpalmen, Apfel- und Granatapfelbäume sind verdorrt und vertrocknet, genauso wie alle wild wachsenden Bäume im Land. Mit ihnen ist auch alle Freude der Menschen dahin.

13 Legt Trauergewänder an, ihr Priester Gottes! Jammert und klagt, die ihr den Dienst am Altar verrichtet! Zieht auch in der Nacht die Trauerkleidung nicht aus, denn am Tempel gibt es nichts zu opfern, keine Speise- und keine Trankopfer mehr. 14 Ruft die Menschen zum Fasten auf! Sie sollen sich alle zum Gottesdienst versammeln! Die führenden Männer und das ganze Volk sollen zum Tempel des Herrn, eures Gottes, kommen und laut zu ihm um Hilfe schreien!

15 Ein Tag des Schreckens wartet auf uns! Denn jetzt naht der Gerichtstag des Herrn! Der Allmächtige kommt, um uns ins Verderben zu stürzen. 16 Wir haben nichts mehr zu essen, vor unseren Augen wurde die Ernte vernichtet. Nun herrschen auch im Haus unseres Gottes kein Jubel und keine Freude mehr. 17 Die Saatkörner liegen ausgedörrt in der Erde, die Vorratsspeicher stehen leer, die Scheunen verfallen, weil alles Korn vertrocknet ist. 18 Das Vieh schreit nach Futter, die Rinder irren umher, denn sie können keine Weide mehr finden; auch die Schafe gehen elend zugrunde.

19 Zu dir, Herr, rufe ich! Ein Feuer hat das Gras verzehrt und die Bäume versengt. 20 Die Tiere in der Steppe lechzen nach Wasser, sie schreien zu dir um Hilfe! Die Bäche sind versiegt und die Weideplätze verbrannt.

Notas al pie

  1. 1,4 Der hebräische Text verwendet in diesem Vers vier verschiedene Begriffe für Heuschrecken, die nicht sicher zu deuten sind. So auch in Kapitel 2,25.