Japanese Living Bible

イザヤ書 24

ユダが荒地となる

1主は地をくつがえし、
広大な荒れ地にしようとしています。
全国民を地上のあちこちに追い散らします。
祭司も一般の民も、召使も主人も、
女奴隷も女主人も、売り手も買い手も、
貸す者も借りる者も、銀行家も債務者も、
一人として免れることはできません。
地は完全にすたれ、
いっさいのものが略奪されます。
主がそれを語りました。
4-5 国は民の罪のために苦しみ、地はやせ衰え、
作物はしおれ、空は雨を降らせません。
国は犯罪によって汚れました。
住民が神のおきてに背き、
神の永遠の命令を破ったからです。
そのため神ののろいが下り、
人々は心がすさみ、日照りで死に絶えます。
生き残る者は数えるほどしかいません。
人生の喜びは去り、
ぶどうは収穫期になっても実らず、
ぶどう酒は底をつきます。
陽気だった人も顔をくもらせ、
うなだれます。

竪琴やタンバリンの陽気な音は二度と聞かれません。
楽しかった時代は終わりました。
ぶどう酒を飲みながら歌う喜びはなくなり、
強い酒を飲んでも、口の中が苦くなるばかりです。
10 町は無法地帯も同然で、
どの家も店も戸締まりを厳重にし、
略奪されないようにと神経をとがらせます。
11 暴徒は群れをなし、
「酒をくれ」とわめきます。
喜びは失われ、楽しみは忘れ去られました。
12 町は荒れ放題、
城門は無残な姿をさらすばかりです。

13 国中どこでも、わずかな生存者しかいません。

14 しかし、残った者は大喜びで歌います。

西に住む者が神の偉大さをたたえれば、
15-16 東に住む者も、喜んで声を合わせます。
地の果てから主をほめ歌い、
正義の神の誉れをたたえる声に耳をすましなさい。
ああ、それなのに、
私の心は憂いのために重く沈んでいます。
悪は依然としてはびこり、
裏切り行為が至るところで見られます。
17 全世界の人々よ。
あなたがたが恐怖の地獄へ引かれて行く運命に
変わりはありません。
18 恐ろしくなって逃げようとすると、
穴に落ち込みます。
やっとの思いで穴からはい出せば、
今度は罠にかかります。
天から滅びが降ってくるので、
足の下で大地は揺れ動きます。
19 地はずたずたに裂け、
何もかも原形をとどめないほどになり、
足の踏み場もなくなります。
20 世界中が酔った者のようにふらつき、
嵐に会ったテントのように揺れ動きます。
あまりの罪の大きさに耐えきれず、
世界は倒れて、二度と起き上がれません。
21 その日、主は天上の堕落した天使を罰し、
地上の国々の高慢な支配者に罰を加えます。
22 彼らは囚人のように駆り集められ、
刑の執行の時まで地下牢に閉じ込められます。
23 ついに天の軍勢の主はシオンの御座に上り、
イスラエルの長老たちの見ている前で、
エルサレムを中心に世を治めます。
その栄光は、太陽の輝きも月のうるわしさも、
色あせてしまうほどです。

Hoffnung für Alle

Jesaja 24

Gott richtet und erneuert die ganze Welt (Kapitel 24–27)

Der Herr richtet die ganze Erde

1Seht ihr, wie der Herr die Erde leer fegt? Wie er alles zerstört und auf den Kopf stellt? Seht ihr, wie er ihre Bewohner in alle Himmelsrichtungen zerstreut? Volk und Priester, Knecht und Herr, Magd und Herrin, Käufer und Verkäufer, Gläubiger und Schuldner, solche, die verleihen, und solche, die borgen – alle trifft das gleiche Los. Denn die Erde wird völlig verwüstet, ausgeplündert liegt sie da. Der Herr selbst hat es angekündigt. Die Erde vergeht und verdorrt; die ganze Welt zerfällt, auch ihre Machthaber gehen zugrunde. Die Menschen haben die Erde entweiht, denn sie haben Gottes Gebote und Ordnungen missachtet und so den Bund gebrochen, den er damals für alle Zeiten mit ihnen geschlossen hat.

Darum trifft sein Fluch die Erde und zehrt sie aus. Die Menschen müssen ihre gerechte Strafe tragen. Sie schwinden dahin, nur ein kleiner Rest wird überleben. Die Weinberge verdorren, und die Trauben hängen zusammengeschrumpft an den Reben. Lachen verkehrt sich in Seufzen, die fröhliche Musik von Tamburinen und Lauten verstummt, der Lärm der Feiernden bricht plötzlich ab. Weder Wein noch Gesang kann sie erheitern, jedes berauschende Getränk stößt ihnen bitter auf. 10 Die Stadt liegt in Trümmern und menschenleer da; die Häuser sind verriegelt, so dass niemand hineinkommt. 11 Lautes Klagen hallt durch die Gassen, weil es keinen Tropfen Wein mehr gibt. Jede Freude ist vergangen, aller Frohsinn verflogen. 12 Von der Stadt bleibt nur ein großes Trümmerfeld, alle Tore sind zerstört.

13 Ja, so wird es den Völkern auf der ganzen Erde ergehen. Es wird aussehen wie am Ende der Ernte, wenn am Ölbaum alle Oliven abgeschlagen wurden und im Weinberg kaum noch Trauben zu finden sind. 14 Die wenigen Überlebenden aber werden laut jubeln vor Freude. Im Westen besingt man die Größe und Majestät des Herrn, 15 und auch ihr im Osten: Erweist seinem Namen die Ehre! Lobt den Herrn, den Gott Israels, ihr Bewohner der fernsten Inseln! 16 Vom Ende der Erde her hört man Gesang: »Preist ihn, denn er allein ist gerecht!«

Ich aber schreie: »Hilfe, ich vergehe! Ich bin verloren!« Skrupellose Verbrecher geben den Ton an, überall herrschen Lug und Betrug. 17 Angst und Schrecken werden euch packen, in Fallgruben und Schlingen werdet ihr geraten, ihr Bewohner der Erde! 18 Wer dem Schrecken entfliehen will, stürzt in die Grube, und wer sich daraus noch befreien kann, der verfängt sich in der Schlinge. Die Schleusen des Himmels öffnen sich, und die Fundamente der Erde werden erschüttert. 19 Die ganze Erde zittert und bebt, sie reißt auf und bricht schließlich entzwei. 20 Sie torkelt wie ein Betrunkener und wankt wie ein alter Schuppen im Sturm. Die unzähligen Sünden der Menschen lasten schwer auf ihr: Sie bricht darunter zusammen und steht nie wieder auf.

21 In jener Zeit wird der Herr ins Gericht gehen mit den Mächten des Himmels oben und mit den Königen unten auf der Erde. 22 Sie werden als Gefangene zusammengetrieben und in ein unterirdisches Verlies gestoßen. In diesem finsteren Kerker müssen sie lange Zeit sitzen und auf ihre spätere Verurteilung warten. 23 Der blasse Mond wird schamrot, und die glühende Sonne erbleicht, denn nun regiert der Herr, der allmächtige Gott, auf dem Berg Zion in Jerusalem. Die Führer des Volkes, die ihn umgeben, werden von seinem herrlichen Glanz überstrahlt.