Het Boek

Psalmen 60

11,2 Een waardevol lied van David voor de koordirigent. Te zingen op de wijs van: ‘De lelie van het getuigenis.’ David schreef dit leerzame gedicht nadat hij had gestreden tegen de Arameeërs van Mesopotamië en Zoba, en nadat Joab op de terugweg daarvan twaalfduizend Edomieten in het Zoutdal had verslagen.

O God, U hebt ons verstoten, uiteengescheurd,
uw toorn over ons uitgestort:
keer U weer naar ons toe!
U hebt het land laten trillen en scheuren.
Het staat te wankelen.
Ons volk heeft door U zwaar geleden,
U hebt ons bedwelmde wijn laten drinken.
Aan hen die ontzag voor U hebben,
hebt U een eigen vaandel gegeven
zodat zij zich kunnen verzamelen
om te strijden tegen de boogschutters.
Zo zijn uw volgelingen gereed voor de strijd.
Laat ons overwinnen,
want dat hangt alleen van U af.
Geef ons toch antwoord!
God heeft vanuit zijn heilige plaats
tot ons gesproken.
Ik juich van vreugde
en zal Sichem verdelen.
Ik ga het dal van Sukkot opmeten.
Gilead en Manasse zijn van mij
en Efraïm is mijn helm.
Juda is de staf waarmee ik regeer.
10 Moab is mijn wasbak,
Edom vertrap ik met mijn sandalen
en over Filistea triomfeer ik.
11 Wie brengt mij naar de versterkte vesting?
Wie begeleidt mij naar Edom?
12 U bent het, o God,
U die ons eerst had verstoten.
Wilt U, o God, optrekken met onze legers?
13 Help ons tegen de vijand,
want hulp van mensen stelt niets voor.
14 Met de hulp van God kunnen wij dapper strijden,
Hij zal onze vijanden verslaan.

Hoffnung für Alle

Psalm 60

Besiegt, aber nicht mutlos

1Ein Lied von David zur Belehrung, nach der Melodie: »Die Lilie als Zeugnis«.

Es stammt aus der Zeit, als David mit den Aramäern von Mesopotamien und mit den Aramäern von Zoba im Krieg lag. Damals fügte Joab auf dem Rückweg den Edomitern im Salztal eine Niederlage zu, bei der 12.000 von ihnen fielen.[a]

Gott, du hast uns aufgegeben:
Unsere Truppen wurden zersprengt und aufgerieben.
    Wir haben deinen Zorn zu spüren bekommen,
    doch nun richte uns wieder auf!
Du hast das Land erschüttert und zerrissen;
    heile seine Risse, damit es nicht zerbricht!
Du hast dein Volk hart geschlagen,
    wie betrunken torkeln wir umher[b].
All denen aber, die Ehrfurcht vor dir haben,
hast du ein Warnzeichen gegeben.
    So konnten sie fliehen
    und den Pfeilen ihrer Verfolger entkommen.
Befreie uns – wir sind doch dein geliebtes Volk!
    Erhöre uns und komm uns zu Hilfe!

Gott hat in seinem Heiligtum versprochen:
    »Im Triumph will ich meinem Volk die Gegend um Sichem geben;
    das Tal von Sukkot will ich ihnen zuteilen.
Mir gehören die Gebiete von Gilead und Manasse,
Ephraim ist der Helm auf meinem Kopf
    und Juda das Zepter in meiner Hand.
10 Das Land Moab muss mir dienen, von Edom ergreife ich Besitz.[c]
    Und auch du, Land der Philister, juble mir zu!«

11 Mein Gott, ich frage dich nun:
Wer gibt mir Gewalt über die befestigte Stadt?
    Wer schenkt mir den Sieg über Edom?
12 Außer dir kommt ja niemand in Frage!
Doch gerade du, Gott, hast uns verstoßen.
    Gerade du ziehst nicht mehr mit unseren Truppen in den Kampf.
13 Rette uns doch vor unseren Feinden!
    Denn wer sich auf Menschen verlässt, der ist verlassen!
14 Aber mit Gott werden wir große Taten vollbringen;
    er wird all unsere Feinde zertreten!

Notas al pie

  1. 60,2 Vgl. 2. Samuel 8,1‒14; 1. Chronik 18,3‒13. – Der Psalm wurde wahrscheinlich vor Joabs Sieg über die Edomiter gedichtet.
  2. 60,5 Wörtlich: Du hast uns einen Wein zu trinken gegeben, der uns zum Taumeln brachte.
  3. 60,10 Wörtlich: Moab ist mein Waschbecken, auf Edom will ich meinen Schuh werfen. – Die Bedeutung dieser Bilder ist unsicher.