Hoffnung für Alle

Zefanja 2:1-15

Kommt endlich zur Besinnung!

1Geht in euch und kommt endlich zur Besinnung!2,1 Der Satz ist im hebräischen Text nicht sicher zu deuten. Ihr seid ein Volk, das keine Scham mehr kennt. 2Kehrt um, bevor das eintrifft, was der Herr sich vorgenommen hat! Es wird höchste Zeit für euch!2,2 Wörtlich: Wie Spreu fährt der Tag dahin. Bald ist der Tag da, an dem der glühende Zorn des Herrn euch trifft!

3Ihr anderen aber, die ihr dem Herrn dient und nach seinen Geboten lebt: Bleibt bei ihm und strebt nach Gerechtigkeit und Demut! Vielleicht werdet ihr verschont, wenn sich der Zorn des Herrn über sein Volk entlädt.

Die Feinde Israels werden untergehen

4Gaza wird zu einer menschenleeren Stadt, Aschkelon wird verwüstet. Die Einwohner von Aschdod werden am helllichten Tag verschleppt, und auch Ekron macht man dem Erdboden gleich. 5Wehe euch, ihr Philister aus Kreta, ihr Bewohner der Küste! Der Herr lässt euch diese Botschaft ausrichten: »Kanaan, du Land der Philister, ich werde dich verwüsten! Keiner deiner Bewohner bleibt mehr übrig. 6Der ganze Küstenstreifen wird nur noch als Weideland dienen. Hirten treiben ihre Schaf- und Ziegenherden zu den Zisternen, 7und abends schlagen sie in den Ruinen von Aschkelon ihr Lager auf. Das ganze Land der Philister gehört dann den Überlebenden von Juda.« Ja, der Herr, ihr Gott, wird sich über die Judäer erbarmen und ihr Schicksal wieder zum Guten wenden!

8Gott sagt: »Ich habe gehört, wie die Moabiter mein Volk verspotten und verhöhnen. Die Ammoniter prahlen damit, dass sie Israels Gebiet erobern werden. 9Darum schwöre ich, der Herr, der allmächtige Gott Israels, so wahr ich lebe: Moab und Ammon wird es wie Sodom und Gomorra ergehen: Für alle Zeiten soll ihr Gebiet zu einer Wüste voller Salzgruben werden, von Unkraut überwuchert. Die Überlebenden meines Volkes werden die Moabiter und Ammoniter ausplündern und ihr Land in Besitz nehmen.«

10Denn diese Völker waren stolz und überheblich, sie haben sich über das Volk des Herrn, des allmächtigen Gottes, lustig gemacht. 11Doch er wird sie das Fürchten lehren, wenn er allen Göttern der Erde ein Ende bereitet. Schließlich wird jedes Volk in seinem Land den Herrn anbeten, selbst die Bewohner der fernsten Inseln.

12»Auch euch, ihr Äthiopier, wird mein Schwert umbringen«, sagt der Herr.

13Dem Norden wird es nicht besser ergehen. Drohend erhebt Gott seine Hand, um Assyrien zu vernichten. Er wird die Hauptstadt Ninive in Trümmer legen, sie so öde und menschenleer machen wie die Wüste. 14Mitten in der Stadt lagern dann ganze Herden von Tieren, Wüstenkauz und Eule hausen nachts zwischen den zerborstenen Säulen. Aus den Fenstern krächzen Vögel, die Türschwellen sind mit Trümmern übersät, und die Täfelung aus Zedernholz liegt abgerissen auf dem Boden. 15Das also wird aus der stolzen Stadt, deren Einwohner sich in Sicherheit wähnten und dachten: »Es gibt keine Stadt wie unsere!« Zur Wüste wird sie, zum Lagerplatz für wilde Tiere! Wer an ihr vorbeigeht, verhöhnt sie und schüttelt entsetzt den Kopf.

Japanese Contemporary Bible

ゼパニヤ書 2:1-15

2

諸国と共にさばかれるユダとイスラエル

1集まって祈れ、恥知らずの民よ。

2まだ時間があるうちに。

さばきが始まり、

残された機会がもみがらのように吹き飛ばされる前に。

主の激しい怒りが襲いかかり、

御怒りの恐るべき日が始まる前に。

3謙遜な者たちよ、従おうと努力してきた者たちよ、

神に助けを請え。

謙遜に歩み、正しいことを行え。

そうすれば、その運命の日に

主に守ってもらえるかもしれない。

4ガザ、アシュケロン、アシュドデ、エクロン、

これらのペリシテ人の町も、根こそぎにされ、

荒れはてたままにされる。

5海岸とカナンの地に住むペリシテ人は災いだ。

さばきはおまえたちにも向けられているからだ。

主はおまえたちを一人残らず滅ぼしてしまう。

6海岸地帯は牧草地となり、羊飼いがテントを張り、

羊がたわむれるようになる。

7そこでは、わずかに生き残ったユダ部族が

家畜を放牧する。

彼らは、使われなくなったアシュケロンの家に

身を横たえて休む。

神である主が、ご自分の民を親しく訪れ、

元どおり繁栄させてくださるからだ。

8-9イスラエルの神、全能の主は言う。

「わたしは、モアブとアモンの民が

わたしの民をあざけり、この地を侵略した時の

ののしりを聞いた。

だから確実に、モアブとアモンは、

ソドムとゴモラのように滅ぼされ、

いら草が茂る所、塩の穴、永久に荒廃した地となる。

生き残ったわたしの民が、

そこを奪って自分のものにする。」

10彼らは高慢の報いを受ける。

全世界を支配する主の民をあざけったからだ。

11主は彼らをひどい目に会わせる。

外国の勢力の神々をことごとく餓死させ、

全世界ですべての人々が自分の住む地で

主を礼拝するようになる。

12エチオピヤ人よ。

おまえたちも主の剣で殺される。

13北の地も同様だ。

神はアッシリヤを滅ぼし、

その壮大な首都ニネベを荒野のような不毛の地にする。

14あの隆盛を誇っていた町は羊の牧草地となる。

あらゆる野の獣がそこに住みつく。

針ねずみは巣穴を掘り、はげたかやふくろうは

宮殿の廃墟に住み、破れた窓で鳴く。

からすは扉のところで鳴く。

高価な杉の羽目板も、風雨にさらされたままになる。

15これが、「世界中で自分ほどすばらしい町はない」

と言って、安らかに暮らしていた、

あの広大で繁栄した都の運命だ。

しかし今、見るがいい。

荒れはて、動物の住みかとなってしまった。

そこを通る者はみなあざけるか、

とても信じられないといった顔で首を振る。