Hoffnung für Alle

Titus 3

Der Christ in Staat und Gesellschaft

1Erinnere die Christen daran, dass sie sich den Regierenden und staatlichen Behörden unterzuordnen haben. Sie sollen die Gesetze des Staates befolgen und jederzeit bereit sein, Gutes zu tun. Kein Christ darf gehässig über andere reden oder gar Streit suchen. Er soll vielmehr jedem freundlich und liebevoll begegnen.

Vergessen wir nicht: Auch wir waren früher unverständig und Gott ungehorsam. Wir gingen in die Irre und wurden von allen möglichen Wünschen und Leidenschaften beherrscht. Bosheit und Neid bestimmten unser Leben. Wir hassten andere, und andere hassten uns.

Aber dann wurde die Güte Gottes, unseres Befreiers, und seine Liebe zu uns Menschen sichtbar. Er rettete uns – nicht weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten, sondern aus lauter Güte. In seiner Barmherzigkeit hat er uns zu neuen Menschen gemacht, durch eine neue Geburt, die wie ein reinigendes Bad ist[a]. Das wirkte der Heilige Geist, den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat. So sind wir allein durch seine Gnade von aller Schuld befreit. Als seine Kinder und Erben dürfen wir jetzt die Hoffnung auf das ewige Leben haben. Das steht unumstößlich fest.

Umgang mit falschen Lehren und Briefschluss (Kapitel 3,9-15)

Irrlehrer in der Gemeinde

Ich will, dass du dies alles mit Nachdruck weitergibst. Denn alle, die zum Glauben an Gott gefunden haben, sollen sich darum bemühen, Gutes zu tun. Das ist nützlich und hilfreich für alle Menschen. Wo es törichte Auseinandersetzungen gibt und man völlig sinnlos über Abstammungslinien und Geschlechtsregister streitet, da hast du nichts zu suchen. Beteilige dich nicht an dem Gezänk darüber, wie das jüdische Gesetz auszulegen ist. Das führt zu nichts und hat gar keinen Wert.

10 Wer falsche Lehren verbreitet, den sollst du ein- oder zweimal zurechtweisen. Kommt er trotzdem nicht zur Einsicht, dann halte dich von ihm fern. 11 Du weißt doch: Solchen unverbesserlichen Menschen kann man nicht helfen. Sie wollen ihre Sünden nicht einsehen und sprechen sich selbst das Urteil.

Bitten und Grüße

12 Sobald ich Artemas oder Tychikus zu dir geschickt habe, komm so schnell wie möglich zu mir nach Nikopolis. Dort will ich den ganzen Winter über bleiben. 13 Den Rechtsgelehrten Zenas und auch Apollos rüste mit allem aus, was sie für die Reise brauchen, damit ihnen unterwegs nichts fehlt. 14 Alle, die sich zu Jesus Christus bekennen, müssen lernen, dort zu helfen, wo es nötig ist. Denn sonst bleibt ihr Glaube fruchtlos.

15 Die bei mir sind[b], lassen dich herzlich grüßen. Viele Grüße an unsere lieben Freunde, die durch den Glauben mit uns verbunden sind.

Die Gnade Gottes sei mit euch allen!

Notas al pie

  1. 3,5 Wörtlich: durch das Bad der Wiedergeburt. – Andere verstehen dieses Bild als einen Hinweis auf die Taufe.
  2. 3,15 Oder: Meine Mitarbeiter.

Slovo na cestu

Titovi 3

K přetvoření povahy máme důvod i předpoklady

1Připomínej bratřím, ať respektují své státní zřízení a ať jsou ochotni ke každé obecně prospěšné práci. O nikom ať nemluví špatně, nehádají se, ale ať jsou mírní a vždycky ke všem vlídní. Vždyť i my jsme byli kdysi nerozumní, vzpurní, bloudili jsme bez cíle, otročili všelijakým vášním a v našem srdci sídlil hněv, závist a nenávist. Ale Bůh ukázal svou lásku a dobrotu a zachránil nás. Neučinil to kvůli našim kdovíjakým zásluhám, ale ze své laskavosti a soucitu. Očistil nás od všech hříchů 6-7 a udělil svého Ducha, který v nás zrodil nový život. Toho Ducha jsme dostali v hojnosti zásluhou Ježíše Krista a pouze z jeho dobroty. Již nyní smíme mít podíl na věčném životě, který toužebně očekáváme.

Křesťan je za všech okolností příkladem v rozhodném jednání

Na všechno, co ti říkám, se můžeš spolehnout. Trvej na těchto slovech, aby se všichni, kdo věří v Boha, snažili vynikat dobrým jednáním. Je to nejen správné, ale i užitečné.

Nenech se zatáhnout do debat o neřešitelných otázkách a sporných teologických myšlenkách a nepouštěj se do hašteření o závažnost židovského zákona; není to k ničemu a nikam to nevede, jen k hádkám. 10 Toho, kdo si v tom libuje, varuj jednou, nanejvýš dvakrát. Nepomůže-li to, rozejdi se s ním; 11 takový člověk hřeší vědomě a tím sám sebe odsuzuje.

Žít jeden pro druhého

12 Chci k tobě poslat buďto Artemu nebo Tychika. Jakmile dorazí, přijď za mnou co nejdřív do Nikopole; rozhodl jsem se, že zimu přečkám tam. 13 Právníka Zénu a Apolla vyprav na cestu pečlivě, aby jim nic nechybělo. 14 I věřící lidé se musí učit pomáhat potřebným a tak svou víru prokazovat v praxi.

15 Všichni, co jsou se mnou, tě pozdravují. Pozdravuj také všechny naše přátele ve víře.

Tvůj Pavel