Hoffnung für Alle

Sacharja 1:1-17

Sacharjas Visionen

(Kapitel 1–6)

Kehrt um!

1Im 2. Regierungsjahr des persischen Königs Darius, im 8. Monat, empfing der Prophet Sacharja, der Sohn von Berechja und Enkel von Iddo, eine Botschaft vom Herrn. Gott sprach zu ihm:

2»Ich, der Herr, war voller Zorn über eure Vorfahren und musste sie hart bestrafen. 3Darum richte dem Volk von mir, dem allmächtigen Gott, aus: Kehrt um, kommt zu mir zurück! Dann wende auch ich mich euch wieder zu. Denn ich bin der Herr, und mein Wort gilt! 4Seid nicht wie eure Vorfahren, die nicht auf mich hören wollten, als ich ihnen durch die Propheten zurufen ließ: ›So spricht der Herr, der allmächtige Gott: Kehrt um von euren falschen Wegen; hört endlich auf, Böses zu tun!‹ Sie schenkten meinen Worten keine Beachtung. 5Und wo sind sie nun? Eure Vorfahren sind längst gestorben, und auch die Propheten leben nicht mehr. 6Doch was ich durch meine Diener, die Propheten, ankündigen ließ, das hat sich an euren Vorfahren erfüllt. Da kehrten sie von ihren falschen Wegen um und gaben zu: ›Der Herr, der allmächtige Gott, hat uns für unsere Taten bestraft, genau wie er es angedroht hatte.‹«

Die erste Vision: Reiter

7Im 2. Regierungsjahr des Königs Darius, am 24. Tag des 11. Monats, des Monats Schebat, empfing der Prophet Sacharja, der Sohn von Berechja und Enkel von Iddo, wieder eine Botschaft vom Herrn. Er berichtet:

8In jener Nacht hatte ich eine Vision. Ich sah einen Mann auf einem rotbraunen Pferd, der zwischen den Myrtensträuchern im Tal Halt machte. Hinter ihm waren noch andere Reiter auf rotbraunen, fuchsroten und weißen Pferden. 9»Mein Herr, wer sind diese Reiter?«, fragte ich den Engel, der mir alles erklären sollte. Er antwortete: »Das wirst du gleich erfahren.« 10Da sagte der Mann, der zwischen den Myrtensträuchern gehalten hatte: »Diese Reiter hat Gott, der Herr, ausgesandt, um durch alle Länder der Welt zu ziehen.« 11Nun wandten sich die Reiter an den Engel des Herrn, der zwischen den Myrtensträuchern stand, und berichteten: »Wir haben die ganze Erde durchstreift, und überall herrscht Ruhe.« 12Da rief der Engel des Herrn: »Herr, du allmächtiger Gott, wie lange soll das noch so weitergehen? Wann endlich hast du Erbarmen mit den Menschen in Jerusalem und in den anderen Städten Judas? Schon siebzig Jahre lang lastet dein Zorn auf ihnen!«

13Der Herr antwortete dem Engel, mit dem ich geredet hatte. Er tröstete ihn und machte ihm Mut. 14Dann wandte sich der Engel wieder an mich und befahl:

»Verkünde den Menschen: ›So spricht der Herr, der allmächtige Gott: Meine Liebe zu Jerusalem und zum Berg Zion ist ungebrochen; voller Leidenschaft werde ich mich wieder für sie einsetzen. 15Doch die Völker, die sich jetzt noch so sicher fühlen, werden meinen gewaltigen Zorn zu spüren bekommen. Ich wollte mein Volk bloß eine kurze Zeit lang bestrafen, doch sie haben es ganz ins Unglück gestürzt. 16Darum will ich Erbarmen haben und mich Jerusalem aufs Neue zuwenden. Mein Tempel soll wieder aufgebaut werden, ja, die ganze Stadt soll neu erstehen1,16 Wörtlich: die Messschnur soll über Jerusalem gespannt werden.. Das verspreche ich, der Herr, der allmächtige Gott!‹ 17Und auch das sollst du verkünden: ›Mit lauter Gutem werde ich mein Volk beschenken; in ihren Städten soll es an nichts fehlen. Zion werde ich trösten, und Jerusalem wird wieder meine auserwählte Stadt sein. Mein Wort gilt, denn ich bin der Herr, der allmächtige Gott!‹«

Persian Contemporary Bible

زكريا 1:1-21

دعوت به سوی خداوند

1در سال دوم سلطنت داريوش پادشاه، در ماه هشتم، پيامی از جانب خداوند بر زكريا (پسر بركيا و نوهٔ عدوی نبی) نازل شد. خداوند قادر متعال به زكريا فرمود كه از قول او به مردم چنين بگويد: 2«من از اجداد شما بسيار خشمگين بودم. 3ولی اينک به شما می‌گويم كه اگر به سوی من بازگشت كنيد، من هم به سوی شما باز می‌گردم. 4مانند اجداد خود نباشيد كه انبيای گذشته هر چه سعی كردند آنها را از راههای زشتشان بازگردانند، توجهی به ايشان نكردند. من توسط انبيا به ايشان گفتم كه به سوی من بازگشت كنند، ولی آنها گوش ندادند.

5‏-6«اجداد شما و انبيای گذشته همگی مردند، ولی كلام من جاودانه است. كلام من گريبانگير اجداد شما شد و آنها را مجازات نمود. ايشان سرانجام بازگشت نموده گفتند: خداوند ما را به سزای اعمالمان رسانيده و آنچه را كه به ما اخطار نموده بود دقيقاً انجام داده است.»

رؤيای اسبها

7در روز بيست و چهارم، ماه يازدهم يعنی ماه شباط، از سال دوم سلطنت داريوش پادشاه، پيامی ديگر از جانب خداوند در رؤيای شب به من، زكريا رسيد. 8در كنار رودخانه‌ای، در ميان درختان آس، فرشته‌ای را سوار بر اسب سرخ ديدم. پشت سر او اسبانی به رنگهای سرخ، زرد و سفيد ايستاده بودند.

9پرسيدم: «ای سرورم، اين اسبها برای چه آنجا ايستاده‌اند؟»

فرشته جواب داد: «به تو خواهم گفت.»

10سپس به من گفت كه خداوند آنها را فرستاده است تا زمين را بررسی كنند.

11آنگاه سواران آن اسبها به فرشتهٔ خداوند گزارش داده گفتند: «در سراسر جهان گشتيم و همه جا صلح و آرامش برقرار بود.»

12فرشتهٔ خداوند چون اين را شنيد گفت: «ای خداوند قادر متعال، مدت هفتاد سال بر اورشليم و شهرهای يهودا خشمگين بودی. چقدر طول می‌كشد تا دوباره بر ايشان رحمت فرمايی؟»

13جواب خداوند به فرشته تسلی‌آميز و اطمينان‌بخش بود.

14آنگاه فرشته به من گفت: «اين پيام را از طرف خداوند قادر متعال با صدای بلند اعلام كن: من برای اورشليم و يهودا غيرت زيادی دارم. 15ولی از قومهايی كه در امنيت هستند به شدت خشمگينم، زيرا ايشان بيشتر از آنچه می‌خواستم قوم مرا آزار رساندند. 16پس من با رحمت بسيار به اورشليم باز خواهم گشت و خانهٔ من و تمام اورشليم از نو ساخته خواهد شد. 17شهرهای اسرائيل دوباره مملو از سعادت خواهند شد و من بار ديگر اورشليم را تسلی و بركت داده در آن ساكن خواهم گشت.»

رؤيای شاخها

18در رؤيايی ديگر، چهار شاخ حيوان ديدم!

19از فرشته پرسيدم: «اينها چه هستند؟»

جواب داد: «اينها نمايندهٔ آن چهار قدرت بزرگ جهانی هستند كه مردم يهودا، اسرائيل و اورشليم را پراكنده ساخته‌اند.»

20سپس فرشته، چهار آهنگر به من نشان داد.

21پرسيدم: «اين مردان برای انجام چه كاری آمده‌اند؟»

فرشته جواب داد: «آمده‌اند تا آن چهار شاخی را كه باعث پراكندگی مصيبت‌بار مردم يهودا شده‌اند، بگيرند و بر روی سندان خرد كنند و به دور اندازند.»