Hoffnung für Alle

Roemer 5

Das neue Leben, das Gott uns schenkt (Kapitel 5–8)

Mit Gott versöhnt

1Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen, auf das wir uns jetzt gründen. Und mehr noch: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. Diese Hoffnung erfüllt uns mit Freude und Stolz.

Doch nicht nur dafür sind wir dankbar. Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig, Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum stärkt unsere Hoffnung. Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

Diese Liebe zeigt sich darin, dass Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben ist. Als wir noch hilflos der Sünde ausgeliefert waren, hat er sein Leben für uns gegeben. Kaum jemand würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn dieser schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz besonders gütigen Menschen opfert. Gott aber beweist uns seine große Liebe gerade dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.

Schon jetzt sind wir von Gott angenommen, weil Jesus Christus sein Blut für uns vergossen hat. Und erst recht werden wir am kommenden Gerichtstag durch ihn vor Gottes Zorn gerettet. 10 Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt[a].

11 Doch das ist nicht der einzige Grund unserer Freude: Wir loben Gott und danken ihm durch unseren Herrn Jesus Christus, der uns schon jetzt mit Gott versöhnt hat.

Adam brachte den Tod – Christus bringt das Leben

12 Durch einen einzigen Menschen, nämlich durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Nun sind alle Menschen dem Tod ausgeliefert, denn alle haben auch selbst gesündigt. 13 Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden. 14 Dennoch waren bereits in der Zeit von Adam bis Mose alle Menschen dem Tod verfallen, auch wenn sie nicht wie Adam gegen ein ausdrückliches Gebot von Gott verstießen. Adams Schuld hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu Christus, der kommen sollte, um uns zu erlösen.

15 Freilich lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit Adams Verfehlung vergleichen. Denn durch das Vergehen des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber, diesen einen Menschen, haben alle in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe erfahren. 16 Was Gott uns durch Christus geschenkt hat, kann man nicht auf eine Stufe stellen mit dem, was aus Adams Sünde folgte. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde von Adam die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den Freispruch. 17 Hat aber die Verfehlung eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und mit ihm herrschen[b]!

18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines einzigen Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines einzigen Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben. 19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.

20 Das Gesetz aber kam erst später hinzu. Es sollte das volle Ausmaß von Adams Verfehlung ans Licht bringen. Denn wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe. 21 Denn so wie bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, so herrscht jetzt Gottes Gnade: Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Notas al pie

  1. 5,10 Wörtlich: gerettet werden durch sein Leben.
  2. 5,17 Wörtlich: im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.

Священное Писание (Восточный Перевод)

Римлянам 5

Примирение со Всевышним

1Поэтому, получив оправдание по вере, мы имеем мир со Всевышним через нашего Повелителя Ису Масиха. Через Него нам верою открыт доступ к благодати, в которой мы сейчас и стоим. И мы ликуем в надежде на то, что разделим славу Всевышнего. Более того, мы радуемся в наших страданиях, потому что знаем, что страдания вырабатывают стойкость, стойкость даёт опытность, а опытность вселяет надежду. Надежда же не разочаровывает, потому что любовь Всевышнего излилась в наши сердца через Святого Духа, Который нам дан.

Когда мы ещё были беспомощными, Масих в определённое время умер за нас, нечестивых. Ведь вряд ли кто отдаст свою жизнь даже за праведника, хотя, может быть, кто-то и решится умереть за доброго человека. Но Всевышний проявил Свою любовь к нам в том, что Масих умер за нас, когда мы были ещё грешниками.

И сейчас, когда мы оправданы кровью Масиха, мы тем более будем спасены Им от гнева Всевышнего! 10 Если мы, в прошлом враги Всевышнему, примирились с Ним через смерть Его (вечного) Сына, то тем более, уже примирённые, мы будем спасены Его жизнью![a] 11 Более того, мы хвалимся Всевышним через нашего Повелителя Ису Масиха, через Которого мы теперь и получили это примирение!

Адам и Иса Масих

12 Грех вошёл в мир через одного человека, а с грехом – смерть, и, таким образом, все стали смертными, потому что все согрешили[b]. 13 Ещё до того, как был дан Закон, грех уже был в мире, но грех не вменяется там, где нет Закона. 14 Однако же от Адама и до того, как Муса получил Закон, смерть уже царствовала и над теми, кто не согрешил как Адам, преступив запрет Всевышнего.

Адам, в каком-то смысле, является прообразом Того, Кто должен был прийти. 15 Но дар благодати действует не так, как преступление Адама. Если множество людей умерло из-за согрешения одного, то тем более благодать Всевышнего и дар по благодати одного Человека, Исы Масиха, в изобилии даются многим! 16 Последствия греха одного человека не могут быть сравнимы с тем, что даёт этот дар. Суд за одно преступление повлёк за собой осуждение, а дар благодати принёс оправдание от множества преступлений. 17 Если из-за преступления всего лишь одного человека воцарилась смерть, то тем более через одного Человека, Ису Масиха, будут царствовать в жизни те, кто принимает богатство благодати и дар праведности!

18 Итак, как преступление одного принесло осуждение всем людям, так и праведный поступок Одного принёс оправдание, дающее жизнь всем. 19 Как непослушанием одного многие стали грешниками, так и послушанием Одного многие станут праведными.

20 Закон же пришёл, чтобы умножилось преступление. Но там, где умножился грех, возникло и изобилие благодати, 21 чтобы как грех царствовал и вёл к смерти, так и благодать царствовала в праведности, ведущей к вечной жизни через Ису Масиха, нашего Повелителя.

Notas al pie

  1. 5:10 Ср. Евр. 7:25.
  2. 5:12 Или: «потому что в нём все согрешили».