Hoffnung für Alle

Psalm 142:1-8

Niemand will etwas von mir wissen!

1Ein Gebet von David, zum Nachdenken. Er verfasste es, als er sich auf der Flucht vor Saul in einer Höhle versteckte.142,1 Vgl. 1. Samuel 22,1.

2Ich schreie zum Herrn um Hilfe

und flehe laut um sein Erbarmen.

3Ihm klage ich meine ganze Not;

ihm sage ich, was mich bedrängt.

4Wenn ich nicht mehr weiterweiß,

kennst du, Gott, noch einen Ausweg.

Denn wohin ich auch gehe:

Überall will man mich ins Unglück stürzen.

5Wohin ich auch sehe:

Nirgendwo will man etwas von mir wissen.

Ich finde keine Hilfe mehr,

und keiner kümmert sich um mich.

6Deshalb schreie ich zu dir, Herr!

Ich bekenne: Du allein bist meine Zuflucht!

Du bist alles, was ich im Leben brauche.142,6 Wörtlich: Du bist mein Erbteil im Land der Lebendigen.

7Höre auf meinen Hilfeschrei,

denn ich bin völlig verzweifelt!

Rette mich vor meinen Verfolgern,

denn ich bin ihnen hilflos ausgeliefert!

8Hole mich aus dieser Höhle142,8 Wörtlich: aus dem Gefängnis. heraus!

Dann will ich deinen Namen preisen

und dir vor allen danken, die zu dir gehören.

Denn du hast mir Gutes getan.