Hoffnung für Alle

Offenbarung 1

Grüße und Briefe an sieben Gemeinden (Kapitel 1–3)

Gott offenbart die Zukunft

1In diesem Buch enthüllt Jesus Christus die Zukunft. Gott gab ihm den Auftrag, seinen Dienern zu zeigen, was nach Gottes Willen schon bald geschehen muss. Christus schickte seinem Diener Johannes einen Engel, der ihm alles übermitteln sollte.

Alles, was er gesehen und gehört hat, gibt Johannes hier weiter. Er bezeugt, was Gott gesagt und Jesus Christus ihm gezeigt und bestätigt hat. Glücklich ist, wer die prophetischen Worte dieses Buches anderen vorliest; und glücklich sind alle, die sie hören und danach handeln. Denn schon bald wird dies alles in Erfüllung gehen.

Grüße an sieben Gemeinden

Dies schreibt Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asia: Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, der immer da ist, der von Anfang an war und der kommen wird; Gnade und Frieden auch von den sieben Geistern vor Gottes Thron und von Jesus Christus, der uns zuverlässig Gottes Wahrheit bezeugt. Er ist als Erster vom Tod zu einem unvergänglichen Leben auferstanden und herrscht über alle Könige dieser Erde. Er liebt uns und hat sein Blut für uns vergossen, um uns von unserer Schuld zu befreien, er gibt uns Anteil an seiner Herrschaft und hat uns zu Priestern gemacht, die Gott, seinem Vater, dienen. Ihm gebühren alle Ehre und Macht in Ewigkeit. Amen!

Seht! Jesus Christus wird auf den Wolken kommen. Alle Menschen werden ihn sehen, auch die, die ihn ans Kreuz geschlagen[a] haben. Dann werden alle Völker dieser Erde jammern und klagen. Das wird ganz sicher geschehen. Amen!

Gott, der Herr, spricht: »Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O.[b]« Ja, er ist immer da, von allem Anfang an, und er wird kommen: der Herr über alles!

»Schreib alles auf!«

Ich, Johannes, bin euer Bruder und teile mit euch Bedrängnis und Verfolgung. Wie ihr halte ich darin geduldig und standhaft aus, und ebenso wie ihr habe ich Anteil an Gottes Reich. Weil ich Gottes Botschaft verkündet und Jesus öffentlich bezeugt habe, wurde ich auf die Insel Patmos verbannt.

10 An einem Sonntag[c] ergriff mich Gottes Geist. Ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, durchdringend wie eine Posaune: 11 »Schreib alles auf, was du siehst, und sende das Buch an die sieben Gemeinden: nach Ephesus, Smyrna und Pergamon, nach Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea.«

12 Ich drehte mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Da sah ich sieben goldene Leuchter. 13 Mitten zwischen ihnen stand einer, der wie ein Mensch aussah[d]. Er hatte ein langes Gewand an, und um die Brust trug er einen goldenen Gürtel. 14 Seine Haare waren so hell wie reine Wolle, ja, weiß wie Schnee. Seine Augen leuchteten wie die Flammen eines Feuers, 15 die Füße glänzten wie glühende Bronze im Schmelzofen, und seine Stimme dröhnte wie das Tosen einer mächtigen Brandung. 16 In seiner rechten Hand hielt er sieben Sterne, und aus seinem Mund kam ein scharfes, doppelschneidiges Schwert. Sein Gesicht leuchtete strahlend hell wie die Sonne.

17 Als ich das sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Aber er legte seine rechte Hand auf mich und sagte: »Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, 18 und ich bin der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich für immer und ewig, und ich habe Macht über den Tod und das Totenreich[e].

19 Schreib auf, was du nun gleich gezeigt bekommst – was jetzt geschieht und was dann in Zukunft geschehen wird.[f]

20 Die sieben Sterne in meiner rechten Hand und die sieben goldenen Leuchter, die du gesehen hast, haben folgende Bedeutung: Die sieben Sterne sind die Engel[g] der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind diese Gemeinden selbst.«

Notas al pie

  1. 1,7 Wörtlich: die ihn durchbohrt. – Vgl. Sacharja 12,10.
  2. 1,8 »A und O« stehen für Alpha und Omega, den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets.
  3. 1,10 Wörtlich: Am Tag des Herrn (d.h. an dem Wochentag, an dem seine Auferstehung stattfand).
  4. 1,13 Wörtlich: (einer) wie ein Menschensohn. – Vgl. »Menschensohn« in den Sacherklärungen.
  5. 1,18 Wörtlich: und ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.
  6. 1,19 Oder: Schreib alles auf, was du soeben gesehen hast, was jetzt geschieht und was in Zukunft geschehen wird.
  7. 1,20 Es ist nicht sicher, wer hier gemeint ist. Möglicherweise sind diese Engel die himmlischen oder menschlichen Repräsentanten der sieben Gemeinden. So auch in den Kapiteln 2 und 3.

Slovo na cestu

Zjevení Janovo 1

Úvodní slovo

1V této knize je zapsáno, co Bůh svěřil Ježíši Kristu o budoucích událostech a co Ježíš odhalil svému služebníku Janovi prostřednictvím anděla. Jan dosvědčuje, že to všechno viděl a zachytil jako Boží slovo sdělené Ježíšem Kristem. A tak, jestliže čteš nebo posloucháš toto proroctví, uděláš dobře, když se podle něho zařídíš; začne se totiž plnit už brzo.

Pozdravy a chvály

Já, Jan, chci nejprve pozdravit adresáty, sedm křesťanských sborů v Malé Asii: Přeji vám potěšení a pokoj od Boha, který je, který byl a který přijde; od Ducha svatého, který zastupuje před Božím trůnem každý váš sbor; od Ježíše Krista, který za všemi následujícími slovy věrně stojí. Ten, který jako první vstal z mrtvých a je vládcem všech pozemských panovníků, ten nás miluje a prolil svou krev, aby odčinil naše provinění. Tak nás povýšil na spoluvládce svého království a kněze Boha Otce; jemu patří veškerá sláva a moc až na věky. Amen.

On přijde a ujme se vlády nad celou zemí,
    takže ho všichni uvidí a zděsí se, dokonce i ti,
    kteří ho zabili.
Tak to bude.

Tento Pán říká: „Já jsem začátek i konec – žiji, žil jsem od prvopočátku a bude mi patřit i závěr dějin, protože mám všechnu moc.“

Vidění Ježíše Krista

Já, váš bratr Jan, spolu s vámi pronásledovaný a s vámi očekávající Kristovo království, byl jsem vyhnán na ostrov Patmos, protože jsem hlásal Boží slovo a svědčil o Ježíši Kristu. 10 A zde jsem byl v duchu přenesen do událostí posledního dění.

Zezadu na mne volal hlas, zvučný jako polnice: 11 „Co uvidíš a uslyšíš, zapiš do knihy a pošli to sedmi sborům v Malé Asii – do Efezu, Smyrny, Pergama, Tyatiry, Sard, Filadelfie a Laodiceje.“

12 Otočil jsem se za tím hlasem a uviděl jsem sedm zlatých svícnů. 13 Mezi nimi stála postava podobná Ježíši Kristu, oblečená do dlouhého pláště, sepnutého přes prsa zlatou šerpou. 14 Jeho obličej svítil jako polední slunce a vlasy jako sněhobílá vlna. Oči mu zářily jako oheň 15 a také jeho nohy žhnuly jako rozpálená mosaz. Jeho hlas hřměl jako mořský příboj. 16 V pravé ruce držel sedm hvězd a v ústech měl ostře nabroušený meč.

Kristus a církev patří k sobě

17 Když jsem ho uviděl, ulekl jsem se a padl před ním na zem. Ale on na mne položil ruku a řekl mi: „Neboj se! To jsem já, První i Poslední. 18 Jsem živ; i když jsem zemřel, teď žiji na věčné věky. Mám klíče od smrti i hrobu. 19 Zapiš všechno, co vidíš a co ti ještě ukáži. 20 Abys dobře rozuměl tomu, co vidíš: Sedm svícnů je sedm sborů; sedm hvězd jsou ti, kteří za ně přede mnou nesou odpovědnost a jsou pod mou ochranou.“