Hoffnung für Alle

Lukas 1

Geburt von Johannes dem Täufer und von Jesus (Kapitel 1–2)

1Verehrter Theophilus! Schon viele haben versucht, all das aufzuschreiben, was Gott unter uns getan hat, so wie es uns die Augenzeugen berichtet haben, die von Anfang an dabei waren. Ihnen hat Gott den Auftrag gegeben, die rettende Botschaft weiterzusagen. Auch ich habe mich entschlossen, allem von Anfang an sorgfältig nachzugehen und es für dich, verehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. So wirst du feststellen, dass alles, was man dich gelehrt hat, zuverlässig und wahr ist.

Johannes soll das Kommen des Retters vorbereiten

Als Herodes[a] König von Judäa war, lebte dort ein Priester namens Zacharias. Er gehörte zur Dienstgruppe Abija[b]. Wie Zacharias stammte auch seine Frau Elisabeth aus der Familie von Aaron. Beide lebten nach Gottes Willen und hielten sich in allem genau an seine Gebote und Ordnungen. Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth konnte keine bekommen, und beide waren inzwischen alt geworden.

Wieder einmal tat Zacharias seinen Dienst als Priester vor Gott, weil die Gruppe Abija an der Reihe war. Wie üblich wurde ausgelost, wer zur Ehre Gottes im Tempel den Weihrauch anzünden sollte. Das Los fiel auf Zacharias.

10 Er betrat den Tempel, während die Volksmenge draußen betete. 11 Plötzlich sah er auf der rechten Seite des Räucheropferaltars einen Engel des Herrn stehen. 12 Sein Anblick flößte Zacharias Angst und Schrecken ein.

13 Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen, den sollst du Johannes nennen! 14 Du wirst über dieses Kind froh und glücklich sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. 15 Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen.[c] Er wird weder Wein noch andere berauschende Getränke zu sich nehmen. Schon vor seiner Geburt wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein, 16 und er wird viele in Israel zum Herrn, ihrem Gott, zurückbringen. 17 Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Propheten Elia[d] wird er das Kommen Gottes vorbereiten: Er wird dafür sorgen, dass die Eltern sich wieder mit den Kindern versöhnen, und die Ungehorsamen werden wieder danach fragen, wie sie Gottes Willen erfüllen können. So wird er das ganze Volk darauf vorbereiten, den Herrn zu empfangen.«

18 »Woran kann ich erkennen, dass deine Worte wahr sind?«, fragte Zacharias erstaunt den Engel. »Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist schon alt!« 19 Der Engel antwortete: »Ich bin Gabriel und stehe unmittelbar vor Gott als sein Diener. Er gab mir den Auftrag, dir diese gute Nachricht zu überbringen. 20 Was ich gesagt habe, wird sich erfüllen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Aber weil du meinen Worten keinen Glauben geschenkt hast, wirst du so lange stumm sein und nicht mehr sprechen können, bis es eintrifft.«

21 Inzwischen wartete die Menschenmenge draußen auf Zacharias. Alle wunderten sich, dass er so lange im Tempel blieb. 22 Als er endlich herauskam, konnte er nicht zu ihnen sprechen. Daran erkannten sie, dass er im Tempel eine göttliche Erscheinung gehabt haben musste. Zacharias verständigte sich durch Handzeichen mit ihnen und blieb stumm. 23 Als die Zeit seines Tempeldienstes vorüber war, kehrte er nach Hause zurück.

24 Nur wenig später wurde seine Frau Elisabeth schwanger. In den ersten fünf Monaten lebte sie völlig zurückgezogen und verließ das Haus nicht. 25 »Der Herr hat an mich gedacht und mir geholfen«, sagte sie. »Nun kann mich niemand mehr verachten, weil ich keine Kinder habe.«

Ein Engel kündigt Maria die Geburt von Jesus an

26 Elisabeth war im sechsten Monat schwanger, als Gott den Engel Gabriel nach Nazareth schickte, einer Stadt in Galiläa. 27 Dort sollte er eine junge Frau namens Maria aufsuchen. Sie war noch unberührt und mit Josef, einem Nachkommen von König David, verlobt.

28 Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria! Der Herr ist mit dir! Er hat dich unter allen Frauen auserwählt.« 29 Maria erschrak über die Worte des Engels und fragte sich, was dieser Gruß bedeuten könnte. 30 »Hab keine Angst, Maria«, redete der Engel weiter. »Gott hat dich zu etwas Besonderem auserwählt.[e] 31 Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen. 32 Er wird mächtig sein, und man wird ihn Sohn des Höchsten nennen. Gott, der Herr, wird ihm die Königsherrschaft seines Stammvaters David übergeben, 33 und er wird die Nachkommen von Jakob für immer regieren. Seine Herrschaft wird niemals enden.«

34 »Wie soll das geschehen?«, fragte Maria den Engel. »Ich habe ja noch nie mit einem Mann geschlafen.« 35 Der Engel antwortete ihr: »Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird sich an dir zeigen. Darum wird dieses Kind auch heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. 36 Selbst Elisabeth, deine Verwandte, von der man sagte, dass sie keine Kinder bekommen kann, ist jetzt im sechsten Monat schwanger. Sie wird in ihrem hohen Alter einen Sohn zur Welt bringen. 37 Gott hat es ihr zugesagt, und was Gott sagt, das geschieht[f]

38 »Ich will mich dem Herrn ganz zur Verfügung stellen«, antwortete Maria. »Alles soll so geschehen, wie du es mir gesagt hast.« Darauf verließ sie der Engel.

Maria bei Elisabeth

39 Bald danach machte sich Maria auf den Weg ins Bergland von Judäa und eilte so schnell wie möglich in die Stadt, in der Elisabeth und ihr Mann Zacharias wohnten. 40 Sie betrat das Haus und begrüßte Elisabeth. 41 Als Elisabeth Marias Stimme hörte, bewegte sich das Kind lebhaft in ihr. Da wurde sie mit dem Heiligen Geist erfüllt 42 und rief laut: »Dich hat Gott gesegnet, mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist das Kind, das in dir heranwächst! 43 Womit habe ich verdient, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn kaum hörte ich deine Stimme, da hüpfte das Kind in mir vor Freude. 45 Wie glücklich kannst du dich schätzen, weil du geglaubt hast! Was der Herr dir angekündigt hat, wird geschehen.«

Maria lobt und dankt Gott

46 Da begann Maria, Gott zu loben:

»Von ganzem Herzen preise ich den Herrn.
47 Ich freue mich über Gott, meinen Retter.
48 Mir, seiner Dienerin, hat er Beachtung geschenkt,
und das, obwohl ich gering und unbedeutend bin.
Von jetzt an und zu allen Zeiten wird man mich glücklich preisen,
49 denn Gott hat große Dinge an mir getan,
er, der mächtig und heilig ist!
50 Seine Barmherzigkeit bleibt für immer und ewig,
sie gilt allen Menschen, die in Ehrfurcht vor ihm leben.
51 Er streckt seinen starken Arm aus
und fegt die Hochmütigen mit ihren stolzen Plänen hinweg.
52 Er stürzt Herrscher von ihrem Thron,
Unterdrückte aber richtet er auf.
53 Die Hungrigen beschenkt er mit Gütern,
und die Reichen schickt er mit leeren Händen weg.
54 Seine Barmherzigkeit hat er uns, seinen Dienern, zugesagt,
ja, er wird seinem Volk Israel helfen.
55 Er hat es unseren Vorfahren versprochen,
Abraham und seinen Nachkommen hat er es für immer zugesagt.«

56 Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth und kehrte dann nach Hause zurück.

Johannes wird geboren

57 Für Elisabeth kam die Stunde der Geburt, und sie brachte einen Sohn zur Welt. 58 Als Nachbarn und Verwandte hörten, dass Gott so barmherzig mit ihr gewesen war, freuten sie sich mit ihr.

59 Am achten Tag nach der Geburt kamen sie zur Beschneidung des Kindes zusammen. Sie wollten es Zacharias nennen – so wie sein Vater. 60 Doch Elisabeth widersprach: »Nein, er soll Johannes heißen!« 61 »Aber keiner in deiner Verwandtschaft trägt diesen Namen!«, wandten die anderen ein. 62 Sie fragten den Vater durch Handzeichen: »Wie soll dein Sohn heißen?« 63 Zacharias ließ sich eine Tafel geben und schrieb darauf: »Sein Name ist Johannes.« Darüber wunderten sich alle. 64 Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und er fing an, Gott zu loben.

65 Ehrfürchtiges Staunen ergriff alle, die in dieser Gegend wohnten, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war. 66 Nachdenklich fragten sie sich: »Was wird aus diesem Kind noch werden?« Denn es war offensichtlich, dass Gott etwas Besonderes mit ihm vorhatte.

Zacharias sieht den Auftrag von Johannes voraus

67 Zacharias, der Vater von Johannes, wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündete, was Gott ihm eingegeben hatte:

68 »Gelobt sei der Herr, der Gott Israels!
Er ist zu unserem Volk gekommen und hat es befreit.
69 Er hat uns einen starken Retter geschickt,
einen Nachkommen seines Dieners David.

70 So hatte er es durch seine heiligen Propheten
schon vor langer Zeit verkündet:
71 Er wird uns vor unseren Feinden retten
und aus der Hand aller Menschen, die uns hassen.
72 Damit erweist er sich unseren Vorfahren gegenüber barmherzig
und zeigt, dass er seinen heiligen Bund nicht vergessen hat,
73 den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat.
74 Darin sagt er ihm zu, dass er uns, seine Nachkommen,
aus der Hand unserer Feinde befreit.
75 Dann können wir ohne Furcht in seiner Gegenwart leben
und ihm unser Leben lang dienen
als Menschen, die ihm gehören und seinen Willen tun.

76 Und dich, mein Sohn, wird man einen Propheten des Höchsten nennen.
Du wirst vor dem Herrn hergehen und ihm den Weg bahnen.
77 Seinem Volk wirst du zeigen,
dass es durch die Vergebung seiner Sünden gerettet wird.
78 Gott vergibt uns, weil seine Barmherzigkeit so groß ist.
Aus der Höhe kommt das helle Morgenlicht zu uns, der verheißene Retter.
79 Dieses Licht wird allen Menschen leuchten,
die in Finsternis und Todesfurcht leben;
es wird uns auf den Weg des Friedens führen.«

80 Johannes wuchs heran und wurde zu einem verständigen und klugen Mann. Er zog sich in die Einsamkeit der Wüste zurück bis zu dem Tag, an dem er öffentlich vor dem Volk Israel auftrat.

Notas al pie

  1. 1,5 Es handelt sich um Herodes den Großen. Vgl. »Herodes« im Biblischen Personen- und Ortsverzeichnis.
  2. 1,5 Eine von 24 Priestergruppen, die immer abwechselnd den Tempeldienst versahen.
  3. 1,15 Wörtlich: Denn er wird groß sein vor dem Herrn.
  4. 1,17 Oder: Entschlossen und stark wie der Prophet Elia.
  5. 1,30 Wörtlich: Du hast Gnade bei Gott gefunden.
  6. 1,37 Oder: und für Gott ist nichts unmöglich!

Bíbélì Mímọ́ Yorùbá Òde Òn

Luku 1

1Ọ̀pọ̀ ènìyàn ni ó ti dáwọ́lé títo àwọn nǹkan wọ̀n-ọn-nì jọ lẹ́sẹẹsẹ, èyí tí ó ti múlẹ̀ ṣinṣin láàrín wa, àní gẹ́gẹ́ bí àwọn ìránṣẹ́ ọ̀rọ̀ náà, tí ó ṣe ojú wọn láti ìbẹ̀rẹ̀ ti fi lé wa lọ́wọ́. Nítorí náà, ó sì yẹ fún èmi pẹ̀lú, láti kọ̀wé sí ọ lẹ́sẹẹsẹ bí mo ti wádìí ohun gbogbo fínní fínní sí láti ìpilẹ̀ṣẹ̀, Teofilu ọlọ́lá jùlọ, kí ìwọ kí ó le mọ òtítọ́ ohun wọ̀n-ọn-nì, tí a ti kọ́ ọ.

Àsọtẹ́lẹ̀ nípa ibí Johanu onítẹ̀bọmi

Nígbà ọjọ́ Herodu ọba Judea, àlùfáà kan wà, láti ìran Abijah, orúkọ rẹ̀ a máa jẹ́ Sekariah: aya rẹ̀ sì ṣe ọ̀kan nínú àwọn ọmọbìnrin Aaroni, orúkọ rẹ̀ a sì máa jẹ́ Elisabeti. Àwọn méjèèjì sì ṣe olódodo níwájú Ọlọ́run, wọ́n ń rìn ní gbogbo òfin àti ìlànà Olúwa ní àìlẹ́gàn. Ṣùgbọ́n wọn kò ní ọmọ, nítorí tí Elisabeti yàgàn; àwọn méjèèjì sì di arúgbó.

Ó sì ṣe, nígbà tí ó ń ṣe iṣẹ́ àlùfáà níwájú Ọlọ́run ni àkókò tirẹ̀ Bí ìṣe àwọn àlùfáà, ipa tirẹ̀ ni láti máa fi tùràrí jóná, nígbà tí ó bá wọ inú tẹmpili Olúwa lọ. 10 Gbogbo ìjọ àwọn ènìyàn sì ń gbàdúrà lóde ní àkókò sísun tùràrí.

11 Angẹli Olúwa kan sì fi ara hàn án, ó dúró ní apá ọ̀tún pẹpẹ tùràrí. 12 Nígbà tí Sekariah sì rí i, orí rẹ̀ wú, ẹ̀rù sì bà á. 13 Ṣùgbọ́n angẹli náà wí fún un pé, “Má bẹ̀rù, Sekariah: nítorí tí àdúrà rẹ gbà; Elisabeti aya rẹ yóò sì bí ọmọkùnrin kan fún ọ, ìwọ ó sì sọ orúkọ rẹ̀ ní Johanu. 14 Òun yóò sì jẹ́ ayọ̀ àti ìdùnnú fún ọ: ènìyàn púpọ̀ yóò sì yọ̀ sí ìbí rẹ. 15 Nítorí òun ó pọ̀ níwájú Olúwa, kì yóò sì mu ọtí wáìnì, bẹ́ẹ̀ ni kì yóò sì mu ọtí líle; yóò sì kún fún Ẹ̀mí Mímọ́ àní láti inú ìyá rẹ̀ wá. 16 Òun ó sì yí ènìyàn púpọ̀ padà nínú àwọn ọmọ Israẹli sí Olúwa Ọlọ́run wọn. 17 Ẹ̀mí àti agbára Elijah ni Olúwa yóò sì fi ṣáájú rẹ̀ lọ, láti pa ọkàn àwọn baba dà sí ti àwọn ọmọ, àti ti àwọn aláìgbọ́ràn sí ọgbọ́n àwọn olóòtítọ́; kí ó le pèsè àwọn ènìyàn tí a múra sílẹ̀ de Olúwa.”

18 Sekariah sì wí fún angẹli náà pé, “Ààmì wo ni èmi ó fi mọ èyí? Èmi sá ti di àgbà, àti Elisabeti aya mi sì di arúgbó.”

19 Angẹli náà sì dáhùn ó wí fún un pé, “Èmi ni Gabrieli, tí máa ń dúró níwájú Ọlọ́run; èmi ni a rán wá láti sọ fún ọ, àti láti mú ìròyìn ayọ̀ wọ̀nyí fún ọ wá. 20 Sì kíyèsi i, ìwọ ó yadi, ìwọ kì yóò sì le fọhùn, títí ọjọ́ náà tí nǹkan wọ̀nyí yóò fi ṣẹ, nítorí ìwọ kò gba ọ̀rọ̀ mi gbọ́ tí yóò ṣẹ ní àkókò wọn.”

21 Àwọn ènìyàn sì ń dúró de Sekariah, ẹnu sì yà wọ́n nítorí tí ó pẹ́ nínú tẹmpili. 22 Nígbà tí ó sì jáde wá, òun kò le bá wọn sọ̀rọ̀. Wọn sì kíyèsi wí pé ó ti rí ìran nínú tẹmpili, ó sì ń ṣe àpẹẹrẹ sí wọn, nítorí tí ó yadi.

23 Ó sì ṣe, nígbà tí ọjọ́ iṣẹ́ ìsìn rẹ̀ pé, ó lọ sí ilé rẹ̀. 24 Lẹ́yìn èyí ni Elisabeti aya rẹ̀ lóyún, ó sì fi ara rẹ̀ pamọ́ ní oṣù márùn-ún, 25 Ó sì wí pé “Báyìí ni Olúwa ṣe fún mi ní ọjọ́ tí ó ṣíjú wò mí, láti mú ẹ̀gàn mi kúrò láàrín àwọn ènìyàn.”

Ìsọtẹ́lẹ̀ ibi Jesu

26 Ní oṣù kẹfà Ọlọ́run sì rán angẹli Gabrieli sí ìlú kan ní Galili, tí à ń pè ní Nasareti, 27 sí wúńdíá kan tí a ṣèlérí láti fẹ́ fún ọkùnrin kan, tí a ń pè ní Josẹfu, ti ìdílé Dafidi; orúkọ wúńdíá náà a sì máa jẹ́ Maria. 28 Angẹli náà sì tọ̀ ọ́ wá, ó ní, “Àlàáfíà fun ọ, ìwọ ẹni tí a kọjú sí ṣe ní oore, Olúwa ń bẹ pẹ̀lú rẹ.”

29 Ṣùgbọ́n ọkàn Maria kò lélẹ̀ nítorí ọ̀rọ̀ náà, ó sì rò nínú ara rẹ̀ pé, irú kíkí kín ni èyí. 30 Ṣùgbọ́n angẹli náà wí fún un pé, “Má bẹ̀rù, Maria: nítorí ìwọ ti rí ojúrere lọ́dọ̀ Ọlọ́run. 31 Ìwọ yóò lóyún nínú rẹ, ìwọ ó sì bí ọmọkùnrin kan, ìwọ ó sì pe orúkọ rẹ̀ ní Jesu. 32 Òun ó pọ̀, Ọmọ Ọ̀gá-ògo jùlọ ni a ó sì máa pè é: Olúwa Ọlọ́run yóò sì fi ìtẹ́ Dafidi baba rẹ̀ fún: 33 Yóò sì jẹ ọba lórí ilé Jakọbu títí láé; ìjọba rẹ̀ kì yóò sì ní ìpẹ̀kun.”

34 Nígbà náà ni Maria béèrè lọ́wọ́ angẹli náà pé, “Èyí yóò ha ti ṣe rí bẹ́ẹ̀, nígbà tí èmi kò tí ì mọ ọkùnrin.”

35 Angẹli náà sì dáhùn ó sì wí fún un pé, “Ẹ̀mí Mímọ́ yóò tọ̀ ọ́ wá, agbára Ọ̀gá-ògo jùlọ yóò ṣíji bò ọ́. Nítorí náà ohun mímọ́ tí a ó ti inú rẹ bí, Ọmọ Ọlọ́run ni a ó máa pè é. 36 Sì kíyèsi i, Elisabeti ìbátan rẹ náà yóò sì ní ọmọkùnrin kan ní ògbólógbòó rẹ̀. Èyí sì ni oṣù kẹfà fún ẹni tí à ń pè ní àgàn. 37 Nítorí kò sí ohun tí Ọlọ́run kò le ṣe.”

38 Maria sì dáhùn wí pé, “Wò ó ọmọ ọ̀dọ̀ Olúwa; kí ó rí fún mi gẹ́gẹ́ bí ọ̀rọ̀ rẹ.” Angẹli náà sì fi í sílẹ̀ lọ.

Maria bẹ Elisabeti wò

39 Ní àkókò náà ni Maria sì dìde, ó lọ kánkán sí ilẹ̀ òkè, sí ìlú kan ní Judea; 40 Ó sì wọ ilé Sekariah lọ ó sì kí Elisabeti. 41 Ó sì ṣe, nígbà tí Elisabeti gbọ́ kíkí Maria, ọlẹ̀ sọ nínú rẹ̀; Elisabeti sì kún fún Ẹ̀mí mímọ́; 42 Ó sì ké ní ohùn rara, ó sì wí pé, “Alábùkún fún ni ìwọ nínú àwọn obìnrin, alábùkún fún sì ni ọmọ tí ìwọ yóò bí. 43 Èéṣe tí èmi fi rí irú ojúrere yìí, tí ìyá Olúwa mi ìbá fi tọ̀ mí wá? 44 Sá wò ó, bí ohùn kíkí rẹ ti bọ́ sí mi ní etí, ọlẹ̀ sọ nínú mi fún ayọ̀. 45 Alábùkún fún sì ni ẹni tí ó gbàgbọ́: nítorí nǹkan wọ̀nyí tí a ti sọ fún un láti ọ̀dọ̀ Olúwa wá yóò ṣẹ.”

Orin Maria

46 Maria sì dáhùn, ó ní:

“Ọkàn mi yin Olúwa lógo,

47     Ẹ̀mí mi sì yọ̀ sí Ọlọ́run Olùgbàlà mi.
48 Nítorí tí ó ṣíjú wo ìwà ìrẹ̀lẹ̀
    ọmọbìnrin ọ̀dọ̀ rẹ̀: Sá wò ó.
Láti ìsinsin yìí lọ gbogbo ìran ènìyàn ni yóò máa pè mí ní alábùkún fún.
49     Nítorí ẹni tí ó ní agbára ti ṣe ohun tí ó tóbi fún mi;
    Mímọ́ sì ni orúkọ rẹ̀.
50 Àánú rẹ̀ sì ń bẹ fún àwọn tí ó bẹ̀rù rẹ̀
    láti ìrandíran.
51 Ó ti fi agbára hàn ní apá rẹ̀;
    o ti tú àwọn onígbèéraga ká ní ìrònú ọkàn wọn.
52 Ó ti mú àwọn alágbára kúrò lórí ìtẹ́ wọn,
    o sì gbé àwọn onírẹ̀lẹ̀ lékè.
53 Ó ti fi ohun tí ó dára kún àwọn tí ebi ń pa
    ó sì rán àwọn ọlọ́rọ̀ padà ní òfo.
54 Ó ti ran Israẹli ọmọ ọ̀dọ̀ rẹ̀ lọ́wọ́,
    Ní ìrántí àánú rẹ̀;
55 sí Abrahamu àti àwọn ìran rẹ̀ láéláé, baba wa,
    àti bí ó ti sọ fún àwọn baba wa.”

56 Maria sì jókòó tì Elisabeti níwọ̀n oṣù mẹ́ta, ó sì padà lọ sí ilé rẹ̀.

Ìbí Johanu onítẹ̀bọmi

57 Nígbà tí ọjọ́ Elisabeti pé tí yóò bí; ó sì bí ọmọkùnrin kan. 58 Àwọn aládùúgbò, àti àwọn ìbátan rẹ̀ gbọ́ bí Olúwa ti fi àánú ńlá hàn fún un, wọ́n sì bá a yọ̀.

59 Ó sì ṣe, ní ọjọ́ kẹjọ wọ́n wá láti kọ ọmọ náà nílà; wọ́n sì fẹ́ sọ orúkọ rẹ̀ ní Sekariah, gẹ́gẹ́ bí orúkọ baba rẹ̀. 60 Ìyá rẹ̀ sì dáhùn, ó ní, “Bẹ́ẹ̀ kọ́! Johanu ni a ó pè é.”

61 Wọ́n sì wí fún un pé, “Kò sí ọ̀kan nínú àwọn ará rẹ̀ tí à ń pè ní orúkọ yìí.”

62 Wọ́n sì ṣe àpẹẹrẹ sí baba rẹ̀, bí ó ti ń fẹ́ kí a pè é. 63 Ó sì béèrè fún wàláà, ó sì kọ ọ wí pé, “Johanu ni orúkọ rẹ̀.” Ẹnu sì ya gbogbo wọn. 64 Ẹnu rẹ̀ sì ṣí lọ́gán, okùn ahọ́n rẹ̀ sì tú, ó sì sọ̀rọ̀, ó sì ń yin Ọlọ́run. 65 Ẹ̀rù sì ba gbogbo àwọn tí ń bẹ ní agbègbè wọn: a sì ròyìn gbogbo nǹkan wọ̀nyí ká gbogbo ilẹ̀ òkè Judea. 66 Ó sì jẹ́ ohun ìyanu fún gbogbo àwọn tí ó gbọ́ nípa rẹ̀, wọ́n sì tò ó sínú ọkàn wọn, wọ́n ń wí pé, “Irú-ọmọ kín ni èyí yóò jẹ́?” Nítorí tí ọwọ́ Olúwa wà pẹ̀lú rẹ̀.

Orin Ṣakariah

67 Sekariah baba rẹ̀ sì kún fún Ẹ̀mí Mímọ́, ó sì sọtẹ́lẹ̀, ó ní:

68 “Olùbùkún ni Olúwa Ọlọ́run Israẹli;
    nítorí tí ó ti bojú wò, tí ó sì ti dá àwọn ènìyàn rẹ̀ nídè,
69 Ó sì ti gbé ìwo ìgbàlà sókè fún wa
    ní ilé Dafidi ọmọ ọ̀dọ̀ rẹ̀;
70 (bí ó ti sọtẹ́lẹ̀ láti ẹnu àwọn wòlíì rẹ̀ mímọ́ tipẹ́tipẹ́),
71 Pé, a ó gbà wá là lọ́wọ́
    àwọn ọ̀tá wa àti lọ́wọ́ àwọn tí ó kórìíra wá.
72 Láti ṣe àánú tí ó ṣèlérí fún àwọn baba wa,
    àti láti rántí májẹ̀mú rẹ̀ mímọ́,
73 ìbúra tí ó ti bú fún Abrahamu baba wa,
74 láti gbà wá lọ́wọ́ àwọn ọ̀tá wa,
    kí àwa kí ó lè máa sìn láìfòyà,
75     ni ìwà mímọ́ àti ní òdodo níwájú rẹ̀, ní ọjọ́ ayé wa gbogbo.

76 “Àti ìwọ, ọmọ mi, wòlíì Ọ̀gá-ògo jùlọ ni a ó máa pè ọ́:
    nítorí ìwọ ni yóò ṣáájú Olúwa láti tún ọ̀nà rẹ̀ ṣe;
77 láti fi ìmọ̀ ìgbàlà fún àwọn ènìyàn rẹ̀
    fún ìmúkúrò ẹ̀ṣẹ̀ wọn,
78 nítorí ìyọ́nú Ọlọ́run wà;
    nípa èyí tí ìlà-oòrùn láti òkè wá bojú wò wá,
79 Láti fi ìmọ́lẹ̀ fún àwọn tí ó jókòó ní
    òkùnkùn àti ní òjìji ikú,
àti láti fi ẹsẹ̀ wa lé ọ̀nà àlàáfíà.”

80 Ọmọ náà sì dàgbà, ó sì le ní ọkàn, ó sì ń gbé ní ijù títí ó fi di ọjọ́ ìfihàn rẹ̀ fún Israẹli.