Hoffnung für Alle

Lukas 1:1-80

Geburt von Johannes dem Täufer und von Jesus

(Kapitel 1–2)

1Verehrter Theophilus! Schon viele haben versucht, all das aufzuschreiben, was Gott unter uns getan hat, 2so wie es uns die Augenzeugen berichtet haben, die von Anfang an dabei waren. Ihnen hat Gott den Auftrag gegeben, die rettende Botschaft weiterzusagen. 3Auch ich habe mich entschlossen, allem von Anfang an sorgfältig nachzugehen und es für dich, verehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. 4So wirst du feststellen, dass alles, was man dich gelehrt hat, zuverlässig und wahr ist.

Johannes soll das Kommen des Retters vorbereiten

5Als Herodes1,5 Es handelt sich um Herodes den Großen. Vgl. »Herodes« im Biblischen Personen- und Ortsverzeichnis. König von Judäa war, lebte dort ein Priester namens Zacharias. Er gehörte zur Dienstgruppe Abija1,5 Eine von 24 Priestergruppen, die immer abwechselnd den Tempeldienst versahen.. Wie Zacharias stammte auch seine Frau Elisabeth aus der Familie von Aaron. 6Beide lebten nach Gottes Willen und hielten sich in allem genau an seine Gebote und Ordnungen. 7Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth konnte keine bekommen, und beide waren inzwischen alt geworden.

8Wieder einmal tat Zacharias seinen Dienst als Priester vor Gott, weil die Gruppe Abija an der Reihe war. 9Wie üblich wurde ausgelost, wer zur Ehre Gottes im Tempel den Weihrauch anzünden sollte. Das Los fiel auf Zacharias.

10Er betrat den Tempel, während die Volksmenge draußen betete. 11Plötzlich sah er auf der rechten Seite des Räucheropferaltars einen Engel des Herrn stehen. 12Sein Anblick flößte Zacharias Angst und Schrecken ein.

13Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen, den sollst du Johannes nennen! 14Du wirst über dieses Kind froh und glücklich sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. 15Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen.1,15 Wörtlich: Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Er wird weder Wein noch andere berauschende Getränke zu sich nehmen. Schon vor seiner Geburt wird er mit dem Heiligen Geist erfüllt sein, 16und er wird viele in Israel zum Herrn, ihrem Gott, zurückbringen. 17Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Propheten Elia1,17 Oder: Entschlossen und stark wie der Prophet Elia. wird er das Kommen Gottes vorbereiten: Er wird dafür sorgen, dass die Eltern sich wieder mit den Kindern versöhnen, und die Ungehorsamen werden wieder danach fragen, wie sie Gottes Willen erfüllen können. So wird er das ganze Volk darauf vorbereiten, den Herrn zu empfangen.«

18»Woran kann ich erkennen, dass deine Worte wahr sind?«, fragte Zacharias erstaunt den Engel. »Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist schon alt!« 19Der Engel antwortete: »Ich bin Gabriel und stehe unmittelbar vor Gott als sein Diener. Er gab mir den Auftrag, dir diese gute Nachricht zu überbringen. 20Was ich gesagt habe, wird sich erfüllen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Aber weil du meinen Worten keinen Glauben geschenkt hast, wirst du so lange stumm sein und nicht mehr sprechen können, bis es eintrifft.«

21Inzwischen wartete die Menschenmenge draußen auf Zacharias. Alle wunderten sich, dass er so lange im Tempel blieb. 22Als er endlich herauskam, konnte er nicht zu ihnen sprechen. Daran erkannten sie, dass er im Tempel eine göttliche Erscheinung gehabt haben musste. Zacharias verständigte sich durch Handzeichen mit ihnen und blieb stumm. 23Als die Zeit seines Tempeldienstes vorüber war, kehrte er nach Hause zurück.

24Nur wenig später wurde seine Frau Elisabeth schwanger. In den ersten fünf Monaten lebte sie völlig zurückgezogen und verließ das Haus nicht. 25»Der Herr hat an mich gedacht und mir geholfen«, sagte sie. »Nun kann mich niemand mehr verachten, weil ich keine Kinder habe.«

Ein Engel kündigt Maria die Geburt von Jesus an

26Elisabeth war im sechsten Monat schwanger, als Gott den Engel Gabriel nach Nazareth schickte, einer Stadt in Galiläa. 27Dort sollte er eine junge Frau namens Maria aufsuchen. Sie war noch unberührt und mit Josef, einem Nachkommen von König David, verlobt.

28Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria! Der Herr ist mit dir! Er hat dich unter allen Frauen auserwählt.« 29Maria erschrak über die Worte des Engels und fragte sich, was dieser Gruß bedeuten könnte. 30»Hab keine Angst, Maria«, redete der Engel weiter. »Gott hat dich zu etwas Besonderem auserwählt.1,30 Wörtlich: Du hast Gnade bei Gott gefunden. 31Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen. 32Er wird mächtig sein, und man wird ihn Sohn des Höchsten nennen. Gott, der Herr, wird ihm die Königsherrschaft seines Stammvaters David übergeben, 33und er wird die Nachkommen von Jakob für immer regieren. Seine Herrschaft wird niemals enden.«

34»Wie soll das geschehen?«, fragte Maria den Engel. »Ich habe ja noch nie mit einem Mann geschlafen.« 35Der Engel antwortete ihr: »Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird sich an dir zeigen. Darum wird dieses Kind auch heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. 36Selbst Elisabeth, deine Verwandte, von der man sagte, dass sie keine Kinder bekommen kann, ist jetzt im sechsten Monat schwanger. Sie wird in ihrem hohen Alter einen Sohn zur Welt bringen. 37Gott hat es ihr zugesagt, und was Gott sagt, das geschieht1,37 Oder: und für Gott ist nichts unmöglich!

38»Ich will mich dem Herrn ganz zur Verfügung stellen«, antwortete Maria. »Alles soll so geschehen, wie du es mir gesagt hast.« Darauf verließ sie der Engel.

Maria bei Elisabeth

39Bald danach machte sich Maria auf den Weg ins Bergland von Judäa und eilte so schnell wie möglich in die Stadt, in der Elisabeth und ihr Mann Zacharias wohnten. 40Sie betrat das Haus und begrüßte Elisabeth. 41Als Elisabeth Marias Stimme hörte, bewegte sich das Kind lebhaft in ihr. Da wurde sie mit dem Heiligen Geist erfüllt 42und rief laut: »Dich hat Gott gesegnet, mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist das Kind, das in dir heranwächst! 43Womit habe ich verdient, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44Denn kaum hörte ich deine Stimme, da hüpfte das Kind in mir vor Freude. 45Wie glücklich kannst du dich schätzen, weil du geglaubt hast! Was der Herr dir angekündigt hat, wird geschehen.«

Maria lobt und dankt Gott

46Da begann Maria, Gott zu loben:

»Von ganzem Herzen preise ich den Herrn.

47Ich freue mich über Gott, meinen Retter.

48Mir, seiner Dienerin, hat er Beachtung geschenkt,

und das, obwohl ich gering und unbedeutend bin.

Von jetzt an und zu allen Zeiten wird man mich glücklich preisen,

49denn Gott hat große Dinge an mir getan,

er, der mächtig und heilig ist!

50Seine Barmherzigkeit bleibt für immer und ewig,

sie gilt allen Menschen, die in Ehrfurcht vor ihm leben.

51Er streckt seinen starken Arm aus

und fegt die Hochmütigen mit ihren stolzen Plänen hinweg.

52Er stürzt Herrscher von ihrem Thron,

Unterdrückte aber richtet er auf.

53Die Hungrigen beschenkt er mit Gütern,

und die Reichen schickt er mit leeren Händen weg.

54Seine Barmherzigkeit hat er uns, seinen Dienern, zugesagt,

ja, er wird seinem Volk Israel helfen.

55Er hat es unseren Vorfahren versprochen,

Abraham und seinen Nachkommen hat er es für immer zugesagt.«

56Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth und kehrte dann nach Hause zurück.

Johannes wird geboren

57Für Elisabeth kam die Stunde der Geburt, und sie brachte einen Sohn zur Welt. 58Als Nachbarn und Verwandte hörten, dass Gott so barmherzig mit ihr gewesen war, freuten sie sich mit ihr.

59Am achten Tag nach der Geburt kamen sie zur Beschneidung des Kindes zusammen. Sie wollten es Zacharias nennen – so wie sein Vater. 60Doch Elisabeth widersprach: »Nein, er soll Johannes heißen!« 61»Aber keiner in deiner Verwandtschaft trägt diesen Namen!«, wandten die anderen ein. 62Sie fragten den Vater durch Handzeichen: »Wie soll dein Sohn heißen?« 63Zacharias ließ sich eine Tafel geben und schrieb darauf: »Sein Name ist Johannes.« Darüber wunderten sich alle. 64Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und er fing an, Gott zu loben.

65Ehrfürchtiges Staunen ergriff alle, die in dieser Gegend wohnten, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war. 66Nachdenklich fragten sie sich: »Was wird aus diesem Kind noch werden?« Denn es war offensichtlich, dass Gott etwas Besonderes mit ihm vorhatte.

Zacharias sieht den Auftrag von Johannes voraus

67Zacharias, der Vater von Johannes, wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündete, was Gott ihm eingegeben hatte:

68»Gelobt sei der Herr, der Gott Israels!

Er ist zu unserem Volk gekommen und hat es befreit.

69Er hat uns einen starken Retter geschickt,

einen Nachkommen seines Dieners David.

70So hatte er es durch seine heiligen Propheten

schon vor langer Zeit verkündet:

71Er wird uns vor unseren Feinden retten

und aus der Hand aller Menschen, die uns hassen.

72Damit erweist er sich unseren Vorfahren gegenüber barmherzig

und zeigt, dass er seinen heiligen Bund nicht vergessen hat,

73den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat.

74Darin sagt er ihm zu, dass er uns, seine Nachkommen,

aus der Hand unserer Feinde befreit.

75Dann können wir ohne Furcht in seiner Gegenwart leben

und ihm unser Leben lang dienen

als Menschen, die ihm gehören und seinen Willen tun.

76Und dich, mein Sohn, wird man einen Propheten des Höchsten nennen.

Du wirst vor dem Herrn hergehen und ihm den Weg bahnen.

77Seinem Volk wirst du zeigen,

dass es durch die Vergebung seiner Sünden gerettet wird.

78Gott vergibt uns, weil seine Barmherzigkeit so groß ist.

Aus der Höhe kommt das helle Morgenlicht zu uns, der verheißene Retter.

79Dieses Licht wird allen Menschen leuchten,

die in Finsternis und Todesfurcht leben;

es wird uns auf den Weg des Friedens führen.«

80Johannes wuchs heran und wurde zu einem verständigen und klugen Mann. Er zog sich in die Einsamkeit der Wüste zurück bis zu dem Tag, an dem er öffentlich vor dem Volk Israel auftrat.

Asante Twi Contemporary Bible

Luka 1:1-80

Hann A Ɛwɔ Esum Mu

1Adamfo pa Teofilo, nnipa pii abɔ mmɔden atwerɛ Yesu ho nsɛm a akɔ so wɔ yɛn mu no. 2Wɔtwerɛɛ sɛdeɛ nnipa a wɔhunuu saa nneɛma yi firi ahyɛaseɛ no daa no adi kyerɛɛ wɔn. 3Nanso, menyaa adwene bi sɛ, sɛ mehwehwɛ deɛ wɔatwerɛ no nyinaa mu yie na metwerɛ brɛ wo a, ɛyɛ. 4Yei bɛboa wo ma woahunu nokorɛ a ɛwɔ deɛ woasua no nyinaa mu.

Yohane Awoɔ Ho Nkɔmhyɛ

5Mede mʼasɛm no bɛfiri Yudafoɔ ɔsɔfoɔ Sakaria a ɔtenaa ase Yudeahene Herode berɛ so a na ɔfiri Abia asɔfokuo mu no so. Sakaria yere Elisabet nso, na ɔyɛ Aaron aseni. 6Na Sakaria ne ne yere Elisabet som Onyankopɔn nokorɛm a wɔn ho nni asɛm wɔ Onyankopɔn anim. 7Na wɔnni ba, ɛfiri sɛ, na Elisabet yɛ obonini. Na wɔn baanu nyinaa nso anyinyini.

8Ɛda bi a ɛduruu Sakaria asɔfokuo so sɛ wɔyɛ asɔredan mu adwuma no, 9wɔtoo aba yii no sɛ, ɔnkɔhye aduhwam wɔ ɔhyeɛ afɔrebukyia no so. 10Saa ɛberɛ yi ara nso na asafo no rebɔ mpaeɛ wɔ adihɔ hɔ sɛdeɛ wɔtaa yɛ no.

11Sakaria gu so rehye aduhwam no, prɛko pɛ, Awurade ɔbɔfoɔ bɛgyinaa afɔrebukyia no nkyɛn mu wɔ nifa so. 12Sakaria hunuu no no, ɔbɔɔ birim na ne ho popoeɛ. 13Nanso, ɔsoro ɔbɔfoɔ no ka kyerɛɛ no sɛ, “Sakaria, nsuro, Awurade Onyankopɔn ate wo mpaeɛbɔ. Wo yere Elisabet bɛwo babarima na ɛsɛ sɛ woto ne din Yohane. 14Nʼawoɔ bɛma wʼani agye na wo ho asɛpɛ wo. Saa ara na ɛbɛma nnipa bebree nso ani agye. 15Ɔbɛyɛ kɛse Awurade anim. Ɔrennom nsã biara da, na Honhom Kronkron bɛyɛ no ma afiri ne maame yam. 16Israelfoɔ pii nam nʼasɛnka so bɛnya adwensakyera asane aba Awurade, wɔn Onyankopɔn, nkyɛn. 17Ɔbɛnya Odiyifoɔ Elia honhom ahoɔden no bi, na ɔbɛdi Agyenkwa no ba no anim abɛsiesie nnipa ama ne ba a ɔbɛba no. Nʼasɛnka bɛma nteaseɛ aba agyanom ne wɔn mma ntam. Na ɔbɛdane Awurade asɛm no ho asoɔdenfoɔ adwene akɔ Awurade pɛ ho.”

18Sakaria buaa ɔbɔfoɔ no sɛ, “Ɛbɛyɛ dɛn na yei aba mu? Mabɔ akɔkoraa na me yere nso abɔ aberewa.”

19Ɔbɔfoɔ no kaa sɛ, “Mene Gabriel a megyina Onyankopɔn anim daa no. Ɔno na ɔsomaa me sɛ memmɛka asɛmpa yi nkyerɛ wo. 20Esiane sɛ woagye akyinnyeɛ enti, wobɛtɔ mumu kɔsi sɛ wɔbɛwo abɔfra no. Na deɛ maka akyerɛ wo yi nyinaa bɛba mu pɛpɛɛpɛ wɔ ne berɛ a ɛsɛ mu.”

21Saa ɛberɛ yi nyinaa na asafo mma no retwɛn Sakaria sɛ ɔbɛba. Na ɛyɛ wɔn nwanwa sɛ wakyɛ saa. 22Ɛberɛ a ɔbaeɛ no, wantumi ankasa ankyerɛ asafo mma no. Wɔhunu firii ne nneyɛeɛ mu sɛ wahunu nʼani so adeɛ wɔ asɔredan mu hɔ.

23Ɔwiee nʼasɔfodwuma wɔ asɔredan mu hɔ no, ɔkɔɔ efie. 24Nna bi akyi no, ne yere Elisabet nyinsɛnee na ɔde ne ho siee abosome enum. 25Ɔde anigyeɛ kaa sɛ, “Awurade ayɛ me adɔeɛ. Wayi animguaseɛ a ɛkaa me wɔ nnipa anim no afiri me so.”

Yesu Awoɔ Ho Nkɔmhyɛ

26Elisabet nyinsɛnee abosome nsia no, Onyankopɔn somaa ɔbɔfoɔ Gabriel kɔɔ Galilea akuraa bi a wɔfrɛ no Nasaret no ase 27sɛ, ɔnkɔ ɔbaa kronkron bi a wɔfrɛ no Maria a na wɔde no ama Yosef a ɔfiri Ɔhene Dawid abusua mu no awadeɛ no nkyɛn. 28Gabriel hunuu no ara pɛ, ɔka kyerɛɛ no sɛ, “Asomdwoeɛ nka wo! Awurade ka wo ho, wo a Awurade adom wo.”

29Ɔbɔfoɔ no asɛm no maa Maria adwenem yɛɛ no nnaa ma ɔbisaa ne ho sɛ, “Na saa nkyea yi, ase ne sɛn?” 30Ɔbɔfoɔ no sane ka kyerɛɛ Maria bio sɛ, “Maria, nsuro, ɛfiri sɛ, Awurade adom wo. 31Tie! Ɛrenkyɛre biara wobɛnyinsɛn na woawo ɔbabarima na woato ne din Yesu. 32Ɔbɛyɛ ɔkɛseɛ, na wɔbɛfrɛ no Ɔsorosoro Onyankopɔn Ba. Na Awurade de ne nana Dawid ahennwa no bɛma no. 33Na ɔbɛdi Yakob efie so ɔhene daa; na nʼahennie to rentwa da.”

34Maria bisaa ɔbɔfoɔ no sɛ, “Na ɛbɛyɛ dɛn na mawo wɔ ɛberɛ a ɔbarima nhunuu me da?”

35Ɔbɔfoɔ no buaa sɛ, “Honhom Kronkron bɛba wo so na Ɔsorosoro Onyankopɔn tumi abɛkata wo so, yei enti abɔfra a wobɛwo no no bɛyɛ kronkron na wɔbɛfrɛ no Onyankopɔn Ba. 36Ɛbɛyɛ abosome nsia ni a wo busuani Elisabet mpo a ɔyɛ obonini anyinsɛn ɔbabarima wɔ ne mmerewaberɛ mu. 37Ɛfiri sɛ, Onyankopɔn deɛ, biribiara nso no yɛ.”

38Maria kaa sɛ, “Me deɛ, meyɛ Awurade afenaa. Deɛ Awurade pɛ na ɛnyɛ.” Ɛno akyi, ɔbɔfoɔ no gyaa no hɔ kɔeɛ.

Maria Kɔsra Elisabet

39Nna kakra bi akyi no, Maria kɔɔ Yudea mmepɔ so kuro bi mu. 40Saa kuro no mu na Sakaria te. Ɔduruu kuro no mu hɔ no, ɔkɔɔ Sakaria efie kɔsraa Elisabet. Ɔkyeaa no. 41Elisabet tee Maria nkyea no, ɔba a ɔda ne yam no kekaa ne ho; amonom hɔ ara, Honhom Kronkron hyɛɛ Elisabet ma. 42Elisabet de ahosɛpɛ teaam sɛ, “Maria, wɔahyira wo sene mmaa nyinaa, na wo ba a wobɛwo no no bɛyɛ onipa kɛseɛ. 43Animuonyam bɛn na ɛsene yei. Me sɛɛ ne hwan a anka mʼAwurade na bɛba abɛsra me? 44Wokyeaa me pɛ, na abɔfra no de anigyeɛ kekaa ne ho. 45Nhyira nka wo sɛ wogye dii sɛ, deɛ Onyankopɔn aka no, ɔbɛyɛ; ɛno enti na wɔadom wo yi.”

Maria Ayɛyie Dwom

46Maria kaa sɛ,

“Me ɔkra kamfo Awurade.

47Na me honhom ani gye mʼagyenkwa Onyankopɔn mu;

48ɛfiri sɛ, wahunu nʼafenawa mmɔborɔni mmɔbɔ,

na ɛfiri ɛnnɛ, awontoatoasoɔ nyinaa bɛfrɛ me deɛ Onyankopɔn ahyira no.

49Ɛfiri sɛ, Ɔkronkronni Otumfoɔ no ayɛ ade kɛseɛ ama me;

50nʼahummɔborɔ firi awoɔ ntoatoasoɔ kɔsi awoɔ ntoatoasoɔ

ma wɔn a wɔsuro no na wɔdi no ni no nyinaa.

51Ɔde ne nsa a tumi wɔ mu no

abɔ ahomasofoɔ ne ahantanfoɔ ne wɔn nsusuiɛ apete.

52Watu aberempɔn adeɛ so

ama ahobrɛasefoɔ so.

53Wama wɔn a ahia wɔn no nnepa

na wagya ahonyafoɔ kwan nsapan.

54Waboa nʼakoa Israel

na ne werɛ amfiri ne mmɔborɔhunu ne ne bɔ

55a ɔhyɛɛ yɛn agya Abraham ne nʼasefoɔ no da.”

56Maria tenaa Elisabet nkyɛn bɛyɛ abosome mmiɛnsa ansa na ɔresane akɔ ne kurom.

Yohane Osubɔni Awoɔ

57Elisabet awoɔ duruu so no, ɔwoo ɔbabarima. 58Nʼafipamfoɔ ne nʼabusuafoɔ tee adɔeɛ a Awurade ayɛ no no, wɔne no nyinaa de anigyeɛ dii ahurisie.

59Ɛduruu nnawɔtwe no, abusuafoɔ ne adɔfoɔ bɛhyiaa sɛ wɔrebɛtwa abɔfra no twetia na wɔato ne din. Wɔpɛɛ sɛ wɔde abɔfra no to nʼagya Sakaria. 60Nanso, ne maame kaa sɛ, “Dabi! Ɛsɛ sɛ wɔfrɛ no Yohane.”

61Wɔka kyerɛɛ no sɛ, “Obiara nni abusua yi mu a wɔfrɛ no saa.”

62Yei maa wɔde wɔn nsa yɛɛ nsɛnkyerɛnneɛ bisaa nʼagya din a wɔmfa nto abɔfra no. 63Sakaria maa wɔde krataa brɛɛ no na ɔtwerɛɛ so sɛ, “Ne din de Yohane.” Yei yɛɛ wɔn nyinaa nwanwa. 64Amonom hɔ ara, Sakaria tumi kasaa bio, na ɔhyɛɛ aseɛ yii Onyankopɔn ayɛ. 65Wɔn a wɔteeɛ nyinaa ho dwirii wɔn, na saa asɛm yi trɛ faa Yudea mmepɔ so hɔ nyinaa. 66Obiara a ɔtee saa nsɛm yi bisaa ne ho sɛ, “Ɛdeɛn na abɔfra yi bɛnyini ayɛ daakye? Ɛda adi pefee sɛ Awurade nsa wɔ ne so.”

Sakaria Nkɔmhyɛ

67Honhom hyɛɛ nʼagya Sakaria ma ma ɔhyɛɛ nkɔm sɛ,

68“Nhyira nka Awurade, Israel Onyankopɔn,

sɛ waba abɛgye ne manfoɔ.

69Ɔde Agyenkwa Otumfoɔ a ɔyɛ ne ɔsomfoɔ Dawid aseni rebrɛ yɛn,

70sɛdeɛ ɔnam nʼadiyifoɔ kronkron so firi teteete hyɛɛ bɔ

71sɛ, ɔbɛma yɛn Agyenkwa a ɔbɛgye yɛn afiri yɛn atamfoɔ

ne wɔn a wɔkyiri yɛn no nsam no.

72Na wama bɔ a ɔhyɛɛ yɛn agyanom wɔ nʼahummɔborɔ ho no

aba mu na wakae nʼapam kronkron no,

73na wakae nʼapam kronkron a ɔne Abraham pameeɛ no;

74sɛ ɔbɛgye yɛn afiri yɛn atamfoɔ nsam no,

na yɛasom no a osuro biara nni mu.

75Na yɛn nkwa nna nyinaa mu, yɛayɛ kronkron ne ateneneefoɔ wɔ nʼanim.

76“Na wo, akɔkoaa yi, wɔbɛfrɛ wo Ɔsorosoroni no Odiyifoɔ,

ɛfiri sɛ, wo na wobɛsiesie ɛkwan ama Agyenkwa no,

77na wobɛkyerɛ ne manfoɔ kwan a

wɔnam bɔnefakyɛ so nya nkwa a ɛnni awieeɛ;

78na yeinom nyinaa bɛba mu ɛfiri sɛ,

Onyankopɔn mmɔborɔhunu a ɛdɔɔso no,

79na ɛbɛma hann a ɛfiri ɔsoro abɛpue yɛn so

ahyerɛn wɔn a wɔte sum ne owuo sum mu no so,

na akyerɛ yɛn ɛkwan akɔ asomdwoeɛ mu.”

80Abɔfra no nyinii na honhom hyɛɛ no ma; ɔtenaa ɛserɛ so kɔsii ɛberɛ a ɔfirii nʼasɛnka adwuma ase.