Hoffnung für Alle

Kolosser 1

Jesus – das Ebenbild Gottes und der Ursprung allen Lebens (Kapitel 1,1‒23)

Anschrift und Gruß

1Paulus, ein Apostel von Jesus Christus, durch Gott berufen, und sein Mitarbeiter Timotheus schreiben diesen Brief an die Brüder und Schwestern in Kolossä, die durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden sind und ganz zu Gott gehören. Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater.

Wir beten für euch

Jedes Mal wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Wir haben von eurem Glauben an Jesus Christus gehört und davon, wie ihr allen Christen in Liebe verbunden seid. Beides ist so reich bei euch vorhanden, weil ihr wisst, dass sich eure Hoffnung im Himmel erfüllen wird. Von dieser Hoffnung habt ihr gehört, als man euch das Wort der Wahrheit, die rettende Botschaft von Jesus Christus, verkündete.

Diese Botschaft wird nicht nur bei euch, sondern auch in der ganzen Welt verbreitet. Immer mehr Menschen hören sie, nehmen sie an, und so trägt sie reiche Frucht. Auch bei euch ist es vom ersten Tag an so gewesen, als ihr erfahren habt, wie gnädig Gott ist. Euch brachte unser lieber Mitarbeiter Epaphras diese rettende Botschaft. Wir wissen, dass er Christus dient und dass er euch ein treuer und guter Lehrer war. Er hat uns auch davon berichtet, welche Liebe der Geist Gottes in euch geweckt hat.

Deshalb haben wir seitdem nicht aufgehört, für euch zu beten. Wir bitten Gott, dass sein Geist euch mit Weisheit und Einsicht erfüllt und ihr auf diese Weise seinen Willen immer besser erkennt. 10 Dann nämlich könnt ihr so leben, dass der Herr dadurch geehrt wird und er sich in jeder Hinsicht über euch freut. Euer Leben wird für Gott Frucht bringen, indem ihr in vielerlei Weise Gutes tut. Ihr werdet ihn immer besser kennen lernen 11-12 und das ganze Ausmaß seiner herrlichen Kraft und Stärke erfahren, damit ihr geduldig und ausdauernd euren Weg gehen könnt.

Ihr habt wirklich allen Grund, Gott, dem Vater, voll Freude dafür zu danken. Denn er hat euch zu seinen rechtmäßigen Erben gemacht. Zusammen mit allen, die zu ihm gehören, dürft ihr einmal bei ihm sein, in seinem Reich des Lichts. 13 Er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit, und nun leben wir unter der Herrschaft seines geliebten Sohnes Jesus Christus. 14 Durch ihn sind wir erlöst, unsere Sünden sind vergeben.

Christus steht über der ganzen Schöpfung

15 Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes.
Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung
und war selbst schon längst vor ihr da.[a]
16 Durch ihn ist alles erschaffen,
was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares,
Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten.
Ja, alles ist durch ihn geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm.
17 Denn Christus war vor allem anderen;
und alles hat nur durch ihn Bestand.
18 Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist.
Er ist der Ursprung allen Lebens[b]
und zugleich der Erste, der vom Tod zu einem unvergänglichen Leben auferstand.
So sollte er in jeder Hinsicht an erster Stelle stehen.
19 Denn Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen
20 und alles im Himmel und auf der Erde
durch ihn mit sich zu versöhnen.
Ja, Gott hat Frieden gestiftet,
als Jesus am Kreuz sein Blut vergoss.

21 Auch ihr wusstet früher nicht, was es bedeutet, mit Gott zu leben; ihr wart seine Feinde durch alles Böse, das ihr gedacht und getan habt. 22 Doch indem Christus Mensch wurde und am Kreuz starb, hat Gott euch mit sich selbst versöhnt. Jetzt gehören wir zu Gott und stehen befreit von aller Sünde und Schuld vor ihm da. 23 Wichtig ist aber, dass ihr auch weiterhin fest und unerschütterlich in eurem Glauben bleibt. Lasst euch durch nichts davon abbringen! Keine Macht der Erde soll euch die Hoffnung rauben, die Gott euch durch seine rettende Botschaft geschenkt hat. Ihr habt sie gehört, und sie ist überall in der Welt verkündet worden. Mein ganzes Leben steht im Dienst dieser Botschaft. Sie will ich weitersagen.

Warnung vor falschen Lehren (Kapitel 1,24–2,23)

Paulus verkündet die Botschaft im Auftrag Gottes

24 Was ich auch immer für euch erleiden muss, nehme ich gern auf mich; ich freue mich sogar darüber. Das Maß der Leiden, die ich für Christus auf mich nehmen muss, ist noch nicht voll. Und ich leide für seinen Leib, für seine Gemeinde. 25 Gott hat mir aufgetragen, seiner Gemeinde zu dienen und euch seine Botschaft ohne Abstriche zu verkünden. 26 Ihr habt erfahren, was von Anfang der Welt, ja, was der gesamten Menschheit vor euch verborgen war: ein Geheimnis, das jetzt allen Christen enthüllt worden ist. 27 Dabei geht es um ein unbegreifliches Wunder, das Gott für alle Menschen auf dieser Erde bereithält. Ihr, die ihr zu Gott gehört, dürft dieses Geheimnis verstehen. Es lautet: Christus lebt in euch! Und damit habt ihr die feste Hoffnung, dass Gott euch Anteil an seiner Herrlichkeit gibt.

28 Diesen Christus verkünden wir. Mit aller Weisheit, die Gott mir gegeben hat, ermahne ich die Menschen und unterweise sie im Glauben, damit jeder Einzelne durch die Verbindung mit Christus reif und mündig wird. 29 Das ist das Ziel meiner Arbeit, dafür kämpfe ich, und dafür mühe ich mich ab. Christus, der mit seiner Macht in mir wirkt, schenkt mir die Kraft dazu.

Notas al pie

  1. 1,15 Wörtlich: Er ist der Erstgeborene (vor) der ganzen Schöpfung.
  2. 1,18 Oder: der Anfang der neuen Schöpfung.

The Message

Colossians 1

11-2 I, Paul, have been sent on special assignment by Christ as part of God’s master plan. Together with my friend Timothy, I greet the Christians and stalwart followers of Christ who live in Colosse. May everything good from God our Father be yours!

Working in His Orchard

3-5 Our prayers for you are always spilling over into thanksgivings. We can’t quit thanking God our Father and Jesus our Messiah for you! We keep getting reports on your steady faith in Christ, our Jesus, and the love you continuously extend to all Christians. The lines of purpose in your lives never grow slack, tightly tied as they are to your future in heaven, kept taut by hope.

5-8 The Message is as true among you today as when you first heard it. It doesn’t diminish or weaken over time. It’s the same all over the world. The Message bears fruit and gets larger and stronger, just as it has in you. From the very first day you heard and recognized the truth of what God is doing, you’ve been hungry for more. It’s as vigorous in you now as when you learned it from our friend and close associate Epaphras. He is one reliable worker for Christ! I could always depend on him. He’s the one who told us how thoroughly love had been worked into your lives by the Spirit.

9-12 Be assured that from the first day we heard of you, we haven’t stopped praying for you, asking God to give you wise minds and spirits attuned to his will, and so acquire a thorough understanding of the ways in which God works. We pray that you’ll live well for the Master, making him proud of you as you work hard in his orchard. As you learn more and more how God works, you will learn how to do your work. We pray that you’ll have the strength to stick it out over the long haul—not the grim strength of gritting your teeth but the glory-strength God gives. It is strength that endures the unendurable and spills over into joy, thanking the Father who makes us strong enough to take part in everything bright and beautiful that he has for us.

13-14 God rescued us from dead-end alleys and dark dungeons. He’s set us up in the kingdom of the Son he loves so much, the Son who got us out of the pit we were in, got rid of the sins we were doomed to keep repeating.

Christ Holds It All Together

15-18 We look at this Son and see the God who cannot be seen. We look at this Son and see God’s original purpose in everything created. For everything, absolutely everything, above and below, visible and invisible, rank after rank after rank of angels—everything got started in him and finds its purpose in him. He was there before any of it came into existence and holds it all together right up to this moment. And when it comes to the church, he organizes and holds it together, like a head does a body.

18-20 He was supreme in the beginning and—leading the resurrection parade—he is supreme in the end. From beginning to end he’s there, towering far above everything, everyone. So spacious is he, so roomy, that everything of God finds its proper place in him without crowding. Not only that, but all the broken and dislocated pieces of the universe—people and things, animals and atoms—get properly fixed and fit together in vibrant harmonies, all because of his death, his blood that poured down from the cross.

21-23 You yourselves are a case study of what he does. At one time you all had your backs turned to God, thinking rebellious thoughts of him, giving him trouble every chance you got. But now, by giving himself completely at the Cross, actually dying for you, Christ brought you over to God’s side and put your lives together, whole and holy in his presence. You don’t walk away from a gift like that! You stay grounded and steady in that bond of trust, constantly tuned in to the Message, careful not to be distracted or diverted. There is no other Message—just this one. Every creature under heaven gets this same Message. I, Paul, am a messenger of this Message.

24-25 I want you to know how glad I am that it’s me sitting here in this jail and not you. There’s a lot of suffering to be entered into in this world—the kind of suffering Christ takes on. I welcome the chance to take my share in the church’s part of that suffering. When I became a servant in this church, I experienced this suffering as a sheer gift, God’s way of helping me serve you, laying out the whole truth.

26-29 This mystery has been kept in the dark for a long time, but now it’s out in the open. God wanted everyone, not just Jews, to know this rich and glorious secret inside and out, regardless of their background, regardless of their religious standing. The mystery in a nutshell is just this: Christ is in you, so therefore you can look forward to sharing in God’s glory. It’s that simple. That is the substance of our Message. We preach Christ, warning people not to add to the Message. We teach in a spirit of profound common sense so that we can bring each person to maturity. To be mature is to be basic. Christ! No more, no less. That’s what I’m working so hard at day after day, year after year, doing my best with the energy God so generously gives me.