Hoffnung für Alle

Jona 1

Jona weicht Gottes Auftrag aus (Kapitel 1–2)

Jona will vor Gott fliehen

1Eines Tages empfing Jona, Amittais Sohn, eine Botschaft vom Herrn. Gott sprach zu ihm: »Geh in die große und mächtige Stadt Ninive und kündige ihren Bewohnern mein Strafgericht an! Denn ihre Bosheit schreit zum Himmel, ich kann sie nicht länger mit ansehen!«

Jona machte sich auf den Weg – aber in die entgegengesetzte Richtung! Er floh vor dem Herrn und kam zunächst in die Hafenstadt Jafo. Dort fand er ein Schiff, das gerade nach Tarsis segeln sollte. Er bezahlte das Geld für die Überfahrt und ging an Bord.

Doch als sie auf dem Meer waren, ließ der Herr einen starken Sturm aufkommen. Das Unwetter tobte so heftig, dass das Schiff auseinanderzubrechen drohte. Angst packte die Seeleute, und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Sie warfen Ladung über Bord, damit das Schiff leichter wurde.

Jona war unter Deck in den hintersten Raum gegangen, hatte sich hingelegt und schlief fest. Da kam der Kapitän zu ihm und rief: »Was liegst du hier herum und schläfst? Los, steh auf und ruf zu deinem Gott um Hilfe! Vielleicht erbarmt er sich und lässt uns nicht umkommen!«

Die Seeleute sagten zueinander: »Schnell, lasst uns das Los werfen! Wir müssen herausfinden, wer an unserem Unglück schuld ist!« Das Los fiel auf Jona, und so stellten sie ihn zur Rede: »Komm, sag uns, warum uns dieses Unglück getroffen hat! Was machst du hier? Aus welchem Land kommst du, und zu welchem Volk gehörst du?«

Jona antwortete: »Ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Land und das Meer geschaffen hat.« 10 Dann verriet er ihnen, dass er vor Gott auf der Flucht war. Die Seeleute bekamen noch mehr Angst und machten Jona Vorwürfe: »Warum hast du das getan? 11 Was sollen wir jetzt mit dir machen, damit das Meer uns nicht länger bedroht?« Denn die Wellen türmten sich immer höher auf. 12 Da sagte Jona: »Werft mich ins Meer! Dann wird es sich beruhigen und euch verschonen. Ich weiß: Dieses Unwetter ist nur durch meine Schuld über euch gekommen.«

13 Die Seeleute ruderten mit aller Kraft, um doch noch an Land zu gelangen. Aber sie schafften es nicht, weil der Sturm immer heftiger tobte. 14 Da schrien sie zum Herrn: »Ach, Herr, lass uns nicht umkommen, wenn wir jetzt das Leben dieses Mannes opfern müssen! Bestrafe uns nicht wie Mörder, die unschuldiges Blut vergießen! Denn du hast es ja so gewollt.« 15 Sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Sofort legte sich der Sturm. 16 Die Männer erschraken und fürchteten sich vor dem Herrn. Sie brachten ihm ein Schlachtopfer dar und legten Gelübde ab.

Chinese Contemporary Bible (Traditional)

約拿書 1

約拿違背耶和華

1耶和華對亞米太的兒子約拿說: 「你起來前往尼尼微大城,大聲警告那裡的居民,因為他們的罪惡滔天,已經達到我面前。」 可是,約拿卻起身逃往他施,想躲避耶和華。他到了約帕港,看見一艘要開往他施的船,就付了船費,上了船,想和眾人一起去他施,好躲避耶和華。

然而,耶和華使海面起了狂風,滔天巨浪幾乎把船打成碎片。 水手們非常害怕,紛紛呼求自己的神,又把船上的貨物全都拋進海裡,以減輕重量。這時候,約拿已下到底艙,躺在那裡呼呼大睡。 船長來到約拿身邊對他說:「你這個人,怎麼這時候還在睡覺!快起來祈求你的神吧,也許你的神會憐憫我們,饒我們一命。」

後來,船上的人彼此商量說:「來,我們抽籤,看看這場災難是誰惹來的。」於是他們就抽籤,結果抽中了約拿。 眾人問他:「請告訴我們,這場災難是誰惹來的?你是做什麼的?從哪裡來?是哪一國、哪一族的人?」 約拿回答說:「我是希伯來人,我敬畏耶和華,祂是創造海洋陸地、掌管諸天的上帝。」 10 之後,他就把怎樣逃避耶和華的事告訴他們。眾人知道後,萬分恐懼,問他:「你怎麼做出這種事?」

11 那時,風浪越來越大,他們便對約拿說:「我們要怎樣處置你,才能使風浪平靜呢?」 12 約拿對他們說:「我知道這場風暴是因我而起的,你們把我抬起來拋進海裡,風浪自然會平靜。」 13 然而船上的人還是拚命划船,希望把船划向岸邊,可是沒有成功,因為風浪實在太大了。 14 他們只好呼求耶和華,說:「耶和華啊,求你不要因這個人的性命而毀滅我們,不要因我們殺害無辜的人而怪罪我們,因為你耶和華按自己的旨意行事。」 15 然後他們把約拿抬起來拋進海裡,狂風巨浪立刻平靜了。 16 眾人都極其敬畏耶和華,向祂獻祭,並且許願。

17 耶和華安排了一條大魚,把約拿吞下,他在魚腹裡度過三天三夜。