Hoffnung für Alle

Jakobus 4

Wie Christen leben sollen (Kapitel 4–5)

Freundschaft mit der Welt – Feindschaft mit Gott

1Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass in euch die Leidenschaften und Triebe um die Vorherrschaft kämpfen? Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass[a]; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen. Und wenn ihr ihn bittet, wird er euch doch nichts geben. Denn ihr verfolgt üble Absichten: Es geht euch nur darum, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen.

Ihr Treulosen![b] Ist euch denn nicht klar, dass Freundschaft mit der Welt zugleich Feindschaft gegen Gott bedeutet? Wer also ein Freund dieser Welt sein will, der wird zum Feind Gottes. Oder meint ihr, die Heilige Schrift sagt ohne jeden Grund: »Leidenschaftlich wünscht sich Gott, dass der Lebensgeist, den er in uns wohnen lässt, ganz ihm gehört«[c]? Aber was Gott uns schenken will, ist noch viel mehr. Darum heißt es auch: »Die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er wendet denen seine Liebe zu, die wissen, dass sie ihn brauchen.«[d]

Unterstellt euch Gott und widersetzt euch dem Teufel. Dann muss er von euch fliehen. Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein. Wascht die Schuld von euren Händen, ihr Sünder, und gebt euch Gott von ganzem Herzen hin, ihr Unentschiedenen! Seht doch endlich ein, wie groß eure Schuld ist; erschreckt und trauert darüber! Ihr sollt nicht mehr lachen, sondern weinen; aus eurer Freude soll Traurigkeit werden. 10 Beugt euch vor dem Herrn! Dann wird er euch aufrichten.

Nicht über andere urteilen!

11 Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. 12 Dabei gibt es doch nur einen Gesetzgeber und einen Richter, und das ist Gott. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

Falsche Sicherheit

13 Nun zu euch, die mit großen Worten ankündigen: »Heute oder morgen wollen wir in diese oder jene Stadt reisen. Wir wollen dort ein Jahr bleiben, gute Geschäfte machen und viel Geld verdienen.« 14 Ihr wisst ja noch nicht einmal, was morgen sein wird! Was ist denn schon euer Leben? Nichts als ein flüchtiger Hauch, der – kaum ist er da – auch schon wieder verschwindet. 15 Darum sollt ihr lieber sagen: »Wenn der Herr will, werden wir dann noch leben und wollen dieses oder jenes tun.« 16 Ihr aber seid stolz auf eure Pläne und gebt damit an. Eine solche Überheblichkeit ist verwerflich. 17 Wer Gelegenheit hat, Gutes zu tun, und tut es trotzdem nicht, der wird vor Gott schuldig.

Notas al pie

  1. 4,2 Wörtlich: und ihr mordet. – Vielleicht spielt Jakobus auf die Worte von Jesus in Matthäus 5,21‒22 an. Andere verstehen es buchstäblich.
  2. 4,4 Wörtlich: Ihr Ehebrecher. – Gemeint ist im übertragenen Sinne die Untreue der Menschen gegenüber Gott. Vgl. Hosea 3,1.
  3. 4,5 Oder: Der Geist, der in uns wohnt, will uns ganz allein besitzen. – Vermutlich stammt das Zitat aus einer uns unbekannten Schrift.
  4. 4,6 Sprüche 3,34

The Message

James 4

Get Serious

11-2 Where do you think all these appalling wars and quarrels come from? Do you think they just happen? Think again. They come about because you want your own way, and fight for it deep inside yourselves. You lust for what you don’t have and are willing to kill to get it. You want what isn’t yours and will risk violence to get your hands on it.

2-3 You wouldn’t think of just asking God for it, would you? And why not? Because you know you’d be asking for what you have no right to. You’re spoiled children, each wanting your own way.

4-6 You’re cheating on God. If all you want is your own way, flirting with the world every chance you get, you end up enemies of God and his way. And do you suppose God doesn’t care? The proverb has it that “he’s a fiercely jealous lover.” And what he gives in love is far better than anything else you’ll find. It’s common knowledge that “God goes against the willful proud; God gives grace to the willing humble.”

7-10 So let God work his will in you. Yell a loud no to the Devil and watch him scamper. Say a quiet yes to God and he’ll be there in no time. Quit dabbling in sin. Purify your inner life. Quit playing the field. Hit bottom, and cry your eyes out. The fun and games are over. Get serious, really serious. Get down on your knees before the Master; it’s the only way you’ll get on your feet.

11-12 Don’t bad-mouth each other, friends. It’s God’s Word, his Message, his Royal Rule, that takes a beating in that kind of talk. You’re supposed to be honoring the Message, not writing graffiti all over it. God is in charge of deciding human destiny. Who do you think you are to meddle in the destiny of others?

Nothing but a Wisp of Fog

13-15 And now I have a word for you who brashly announce, “Today—at the latest, tomorrow—we’re off to such and such a city for the year. We’re going to start a business and make a lot of money.” You don’t know the first thing about tomorrow. You’re nothing but a wisp of fog, catching a brief bit of sun before disappearing. Instead, make it a habit to say, “If the Master wills it and we’re still alive, we’ll do this or that.”

16-17 As it is, you are full of your grandiose selves. All such vaunting self-importance is evil. In fact, if you know the right thing to do and don’t do it, that, for you, is evil.