Hoffnung für Alle

2. Chronik 1:1-18

König Salomos Regierungszeit und der Bau des Tempels

(Kapitel 1–9)

König Salomo bittet um Weisheit

(1. Könige 3,4‒15)

1Salomo, Davids Sohn, wurde ein bedeutender König. Der Herr, sein Gott, stand ihm bei und ließ seine Macht immer größer werden.

2Eines Tages rief Salomo die führenden Männer Israels zu sich: die Hauptleute und Offiziere, die Richter, die Stammes- und Sippenoberhäupter. 3Er ging mit ihnen zu der Opferstätte nach Gibeon, wo das heilige Zelt stand. Mose, der Diener des Herrn, hatte es einst in der Wüste errichtet, damit das Volk dort Gott begegnen konnte. 4Die Bundeslade hatte David bereits von Kirjat-Jearim nach Jerusalem geholt und sie in ein Zelt gestellt, das er dort für sie errichtet hatte. 5Der bronzene Altar aber, den Bezalel, der Sohn von Uri und Enkel von Hur, gebaut hatte, stand in Gibeon vor dem Zelt des Herrn. Dort versammelten sich Salomo und die Israeliten. 6Dann ließ der König auf dem bronzenen Altar tausend Tiere als Brandopfer verbrennen.

7In der Nacht darauf erschien ihm Gott und sprach zu ihm: »Erbitte von mir, was du willst!« 8Salomo antwortete: »Schon meinem Vater David hast du sehr viel Gutes getan. Und nun hast du mich zu seinem Nachfolger gemacht. 9Du lässt mich ein Volk regieren, das so unzählbar ist wie der Staub auf der Erde. Herr, mein Gott, so bitte ich dich nun, dass du die Zusage erfüllst, die du meinem Vater David gegeben hast! 10Gib mir Weisheit und Verständnis, damit ich dieses Volk richtig führen kann. Denn wie könnte ich sonst ein so großes Volk gerecht regieren?«

11Da sagte Gott zu Salomo: »Ich freue mich, dass du dir nicht großen Besitz, Geld oder Ansehen gewünscht hast, auch nicht den Tod deiner Feinde oder ein langes Leben. Du hast mich um Weisheit und Verständnis gebeten, weil du mein Volk richtig führen willst, über das ich dich zum König eingesetzt habe. 12Du sollst bekommen, worum du mich gebeten hast: Weisheit und Verständnis. Aber ich will dir auch so viel Besitz, Geld und Ansehen geben, wie es kein König vor dir hatte und auch keiner nach dir haben wird.«

13Am nächsten Tag verließ Salomo die Opferstätte in Gibeon, wo das heilige Zelt stand. Er kehrte nach Jerusalem zurück und regierte von dort aus über sein Volk.

Salomos Reichtum und Ansehen

(1. Könige 10,26‒29)

14Salomo besaß 1400 Streitwagen und 12.000 Pferde. Teils brachte er sie in den Städten unter, die er eigens dafür gebaut hatte, teils am königlichen Hof in Jerusalem. 15Silber und Gold waren zu seiner Zeit in Jerusalem so gewöhnlich wie Steine, und das kostbare Zedernholz gab es in so großen Mengen wie das Holz der Maulbeerfeigenbäume im jüdischen Hügelland. 16Salomo kaufte seine Pferde in Ägypten und in Zilizien1,16 Wörtlich: Kuë. – Vermutlich ein Ort in Zilizien (der heutigen Türkei)., wo seine Händler sie abholten und gleich bezahlten. 17Auch Streitwagen kaufte Salomo in Ägypten. Für einen Wagen bezahlte er 600 Silberstücke, für ein Pferd 150 Silberstücke. Seine Händler belieferten auch die Könige der Hetiter und der Syrer.

Die ersten Vorbereitungen für den Tempelbau

(1. Könige 5,15‒32)

18Salomo beschloss, einen Tempel für den Herrn und einen Königspalast zu bauen.

New International Reader's Version

2 Chronicles 1:1-17

Solomon Asks God for Wisdom

1Solomon was the son of David. Solomon made his position secure over his kingdom. The Lord his God was with him. He made Solomon very great.

2Solomon spoke to the whole community of Israel. He spoke to the commanders of thousands of men and commanders of hundreds. He spoke to the judges and all the leaders in Israel. He spoke to the leaders of Israel’s families. 3Solomon and the whole community went to the high place at Gibeon. That’s because God’s tent of meeting was there. The Lord’s servant Moses had made the tent in the desert. 4David had carried up the ark of God from Kiriath Jearim. He had it brought to the place he had prepared for it. He had set up a tent for it in Jerusalem. 5But the bronze altar that Bezalel had made was in Gibeon. Bezalel was the son of Uri. Uri was the son of Hur. The altar was in front of the Lord’s holy tent. So Solomon and the whole community asked the Lord for advice in Gibeon. 6Solomon went up to the bronze altar in front of the Lord at the tent of meeting. Solomon sacrificed 1,000 burnt offerings on the altar.

7That night God appeared to Solomon. He said to him, “Ask for anything you want me to give you.”

8Solomon answered God, “You were very kind to my father David. Now you have made me king in his place. 9Lord God, let the promise you gave to my father David come true. You have made me king. My people are as many as the dust of the earth. They can’t be counted. 10Give me wisdom and knowledge. Then I’ll be able to lead these people. Without your help, who would be able to rule this great nation of yours?”

11God said to Solomon, “I am glad that those are the things you really want. You have not asked for wealth, possessions or honor. You have not even asked to have your enemies killed. You have not asked to live for a long time. Instead, you have asked for wisdom and knowledge. You want to be able to rule my people wisely. I have made you king over them. 12So wisdom and knowledge will be given to you. I will also give you wealth, possessions and honor. You will have more than any king before you ever had. And no king after you will have as much.”

13Then Solomon left the high place at Gibeon. He went from the tent of meeting there to Jerusalem. And he ruled over Israel.

14Solomon had 1,400 chariots and 12,000 horses. He kept some of them in the chariot cities. He kept others with him in Jerusalem. 15The king made silver and gold as common in Jerusalem as stones. He made cedar wood as common there as sycamore-fig trees in the western hills. 16Solomon got horses from Egypt and Kue. The king’s buyers purchased them from Kue at the current price. 17They could get a chariot from Egypt for 15 pounds of silver. They could get a horse for less than four pounds of silver. They sold horses and chariots to all the Hittite and Aramean kings.