Hoffnung für Alle

2 Korinther 4

Zeitliche Leiden – ewige Herrlichkeit

1Weil Gott uns in seiner Barmherzigkeit die herrliche Aufgabe übertragen hat, seine Botschaft zu verkünden, verlieren wir nicht den Mut. Wir halten uns fern von allen Heimlichkeiten, für die wir uns schämen müssten, wir täuschen niemanden und verdrehen auch nicht Gottes Botschaft. Im Gegenteil, wir sind Gott verantwortlich und verkünden frei und unverfälscht seine Wahrheit. Das ist unsere Selbstempfehlung! Jeder, der auf sein Gewissen hört, wird mir recht geben. Die rettende Botschaft, die wir bekannt machen, bleibt nur für die dunkel und verhüllt, die verloren gehen. Sie hat der Satan, der Herrscher dieser Welt, so verblendet, dass sie nicht glauben. Deshalb sehen sie auch das helle Licht dieser Botschaft nicht, die von Christus und seiner Herrlichkeit spricht. Und doch erkennen wir Gott selbst nur durch Christus, weil dieser Gottes Ebenbild ist. Nicht wir sind der Mittelpunkt unserer Predigt, sondern Christus, der Herr! Wir sind nur eure Diener, aus Liebe zu Jesus.

Denn so wie Gott einmal befahl: »Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen!«, so hat sein Licht auch unsere Herzen erhellt. Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt. Diesen kostbaren Schatz tragen wir in uns, obwohl wir nur zerbrechliche Gefäße sind. So wird jeder erkennen, dass die außerordentliche Kraft, die in uns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst. Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten, und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber wir verzweifeln nicht.

Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir Zuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um. 10 Tagtäglich erfahren wir am eigenen Leib etwas vom Sterben, das Jesus durchlitten hat. So wird an uns auch etwas vom Leben des auferstandenen Jesus sichtbar. 11 Weil wir zu Jesus gehören, sind wir unser Leben lang ständig dem Tod ausgeliefert; aber an unserem sterblichen Leib wird auch immer wieder sein Leben sichtbar. 12 Uns bringt der Dienst für Jesus andauernd in Todesgefahr, euch dagegen hat er neues Leben gebracht. 13 Wir haben Gottes Geist, der uns auf Gott vertrauen lässt. Es ist derselbe Geist, der auch den Beter in der Heiligen Schrift erfüllte, als er sagte: »Ich vertraute auf Gott, deshalb redete ich!«[a] Weil wir also an Jesus Christus glauben, müssen wir von ihm reden. 14 Wir wissen: Gott, der den Herrn Jesus vom Tod auferweckt hat, wird uns genau wie ihn auferwecken. Dann werden wir mit euch gemeinsam vor Gott stehen.

15 Alle Entbehrungen aber ertragen wir für euch. Denn je mehr Menschen das Geschenk der Gnade Gottes annehmen, umso mehr werden Gott danken und ihn über alles ehren.

16 Darum verlieren wir nicht den Mut. Wenn auch unsere körperlichen Kräfte aufgezehrt werden, wird doch das Leben, das Gott uns schenkt, von Tag zu Tag erneuert. 17 Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. 18 Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.

Notas al pie

  1. 4,13 Psalm 116,10

The Message

2 Corinthians 4

Trial and Torture

11-2 Since God has so generously let us in on what he is doing, we’re not about to throw up our hands and walk off the job just because we run into occasional hard times. We refuse to wear masks and play games. We don’t maneuver and manipulate behind the scenes. And we don’t twist God’s Word to suit ourselves. Rather, we keep everything we do and say out in the open, the whole truth on display, so that those who want to can see and judge for themselves in the presence of God.

3-4 If our Message is obscure to anyone, it’s not because we’re holding back in any way. No, it’s because these other people are looking or going the wrong way and refuse to give it serious attention. All they have eyes for is the fashionable god of darkness. They think he can give them what they want, and that they won’t have to bother believing a Truth they can’t see. They’re stone-blind to the dayspring brightness of the Message that shines with Christ, who gives us the best picture of God we’ll ever get.

5-6 Remember, our Message is not about ourselves; we’re proclaiming Jesus Christ, the Master. All we are is messengers, errand runners from Jesus for you. It started when God said, “Light up the darkness!” and our lives filled up with light as we saw and understood God in the face of Christ, all bright and beautiful.

7-12 If you only look at us, you might well miss the brightness. We carry this precious Message around in the unadorned clay pots of our ordinary lives. That’s to prevent anyone from confusing God’s incomparable power with us. As it is, there’s not much chance of that. You know for yourselves that we’re not much to look at. We’ve been surrounded and battered by troubles, but we’re not demoralized; we’re not sure what to do, but we know that God knows what to do; we’ve been spiritually terrorized, but God hasn’t left our side; we’ve been thrown down, but we haven’t broken. What they did to Jesus, they do to us—trial and torture, mockery and murder; what Jesus did among them, he does in us—he lives! Our lives are at constant risk for Jesus’ sake, which makes Jesus’ life all the more evident in us. While we’re going through the worst, you’re getting in on the best!

13-15 We’re not keeping this quiet, not on your life. Just like the psalmist who wrote, “I believed it, so I said it,” we say what we believe. And what we believe is that the One who raised up the Master Jesus will just as certainly raise us up with you, alive. Every detail works to your advantage and to God’s glory: more and more grace, more and more people, more and more praise!

16-18 So we’re not giving up. How could we! Even though on the outside it often looks like things are falling apart on us, on the inside, where God is making new life, not a day goes by without his unfolding grace. These hard times are small potatoes compared to the coming good times, the lavish celebration prepared for us. There’s far more here than meets the eye. The things we see now are here today, gone tomorrow. But the things we can’t see now will last forever.