Hoffnung für Alle

1 Petrus 2

Das neue Leben nach dem Willen Gottes (Kapitel 2–4)

Christen – das Volk Gottes

1Hört auf mit aller Bosheit und allem Betrug! Heuchelei, Neid und Verleumdung darf es bei euch nicht länger geben. Wie ein neugeborenes Kind nach Milch schreit, so sollt ihr nach der unverfälschten Lehre unseres Glaubens verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel, eure endgültige Rettung, erreichen. Ihr habt ja von seinem Wort gekostet und selbst erlebt, wie gut der Herr ist.

Zu ihm dürft ihr kommen. Er ist der lebendige Stein, den die Menschen weggeworfen haben. Aber Gott hat ihn erwählt, in seinen Augen ist er kostbar. Lasst auch ihr euch als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen. Dann könnt ihr Gott als seine Priester dienen und ihm Opfer darbringen, die der Heilige Geist in eurem Leben gewirkt hat. Weil ihr zu Jesus Christus gehört, nimmt Gott diese Opfer an.

Es steht ja schon in der Heiligen Schrift: »Seht, ich lege in Jerusalem einen ausgewählten, kostbaren Grundstein. Wer auf ihn baut und ihm vertraut, steht fest und sicher.«[a]

Ihr habt durch euren Glauben erkannt, wie wertvoll dieser Grundstein ist. Für alle aber, die nicht glauben, gilt das Wort: »Der Stein, den die Bauleute weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden.«[b] Und es gilt auch: »Er ist ein Stein, über den die Menschen stolpern werden, ein Fels, über den man stürzen wird.«[c] An ihm stoßen sich alle, die nicht auf Gottes Botschaft hören wollen. So hat Gott es für sie bestimmt.

Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, seine königlichen Priester, ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkünden, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat. 10 Früher wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr das Volk Gottes! Früher kanntet ihr Gottes Barmherzigkeit nicht; doch jetzt habt ihr sie erfahren.[d]

Christen als Staatsbürger

11 Meine lieben Freunde! Ihr wisst, dass ihr in dieser Welt Fremde seid; sie ist nicht eure Heimat. Deshalb bitte ich euch eindringlich: Gebt den Angeboten und Verlockungen dieser Welt nicht nach. Ihr Ziel ist es, euch innerlich zu zerstören! 12 Lebt stattdessen so vorbildlich, dass die Menschen, die Gott nicht kennen, darauf aufmerksam werden. Durch euer Verhalten sollen selbst die überzeugt werden, die euch bösartig verleumden. Wenn sie dann aufgrund eurer guten Taten zur Einsicht kommen, werden sie Gott am Tag des Gerichts für ihre Rettung danken.

13 Denkt daran: Der Herr will, dass ihr euch den menschlichen Ordnungen und Gesetzen unterstellt. Ordnet euch dem Kaiser unter, der das höchste Amt innehat, 14 und auch seinen Statthaltern. Denn sie haben den Auftrag, diejenigen zu bestrafen, die Gesetze übertreten, und die zu belohnen, die Gutes tun. 15 Gott will, dass ihr durch euer vorbildliches Verhalten alle zum Schweigen bringt, die euch aus Unwissenheit oder Dummheit verleumden. 16 Das könnt ihr tun, weil ihr freie Menschen geworden seid. Aber missbraucht diese Freiheit nicht als Ausrede für euer eigenes Fehlverhalten! Denn ihr seid frei geworden, damit ihr Gott dient. 17 Achtet alle Menschen und liebt eure Brüder und Schwestern! Habt Ehrfurcht vor Gott und bringt dem Kaiser den schuldigen Respekt entgegen.

Unser Vorbild

18 Ihr Sklaven, ordnet euch euren Herren mit der notwendigen Achtung unter, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den ungerechten. 19 Es ehrt einen Menschen, wenn er deshalb Böses erträgt und Unrecht erduldet, weil er in seinem Gewissen an Gott gebunden ist. 20 Kann denn jemand stolz darauf sein, wenn er die gerechte Strafe für sein böses Handeln auf sich nimmt? Erträgt aber jemand Leid, obwohl er nur Gutes getan hat, dann findet das Gottes Anerkennung. 21 Denn dazu hat euch Gott berufen.

Auch Christus hat ja für euch gelitten, und er hat euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. 22 Er hat sein Leben lang keine Sünde getan; nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. 23 Beschimpfungen ertrug er, ohne mit Vergeltung zu drohen, gegen Misshandlungen wehrte er sich nicht; lieber vertraute er sein Leben Gott an, der ein gerechter Richter ist. 24 Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es Gott gefällt. Durch seine Wunden hat Christus euch geheilt. 25 Früher seid ihr herumgeirrt wie Schafe, die sich verlaufen hatten. Aber jetzt seid ihr zu eurem Hirten zurückgekehrt, zu Christus, der euch auf den rechten Weg führt und schützt.

O Livro

1 Pedro 2

1Portanto deixem toda a maldade e todo o engano. Ponham de parte a falta de sinceridade, o ciúme, o falar mal uns dos outros. 2/3 Se já experimentaram a bondade do Senhor, clamem pelo puro leite espiritual, como faz um bebé, para que por ele possam crescer na vossa salvação.

A pedra viva e um povo escolhido

Cheguem­se a Cristo, que é a rocha viva, rejeitada, na verdade, pelos homens, mas de grande valor para Deus que a escolheu. Vocês também se tornaram pedras vivas, para Deus usar na edificação da sua casa espiritual. E são seus santos sacerdotes para através de Jesus Cristo lhe apresentar ofertas que lhe agradam. Como a Escritura o declara:

“Eis que ponho em Sião a principal pedra da construção,
pedra de muito valor, cuidadosamente escolhida.
Quem nela crer não será decepcionado.”

Sim, ele é, para vocês que crêem, algo de muito precioso; mas para os que o rejeitam, então:

“A mesma pedra que foi rejeitada pelos construtores
    se tornou a pedra principal do edifício”.

E as Escrituras dizem também noutra parte:

“Ele é a pedra em que alguns tropeçarão,
    e a rocha que os fará cair”.

Eles tropeçam porque não dão ouvidos à palavra de Deus, nem lhe obedecem, e assim terão o fim para que foram destinados.

Mas vocês são uma família escolhida por Deus, são sacerdotes ao serviço do Rei, são uma nação santa, são um povo que Deus adquiriu para que possam mostrar aos outros a grandeza de Deus que vos chamou das trevas para a sua maravilhosa luz. 10 Antes, não eram considerados povo de Deus; agora sim. Antes, não conheciam a misericórdia de Deus; agora as vossas vidas foram alcançadas por essa misericórdia.

11 Irmãos, aqui nesta Terra vocês vivem apenas de passagem, como estrangeiros; por isso vos peço que se mantenham afastados dos prazeres corruptos, pois combatem a vossa própria alma. 12 Tenham cuidado quanto à maneira como se comportam no meio dos descrentes; porque assim, mesmo que vos caluniem como malfeitores, acabarão por dar honra a Deus quando Cristo voltar, por causa das vossas boas obras.

O respeito pela autoridade

13/14 Por amor do Senhor, obedeçam às autoridades, seja o mais alto magistrado ou os que, por mando dele, governam e que estão encarregados de reprimir os que praticam o mal e louvar os que fazem o bem.

15 É a vontade de Deus que, praticando o bem, vocês tapem a boca aos homens ignorantes nas suas conversas loucas. 16 Vocês são pessoas livres, mas isso não representa liberdade para fazer o que é mal, antes sim para fazer a vontade de Deus. 17 Respeitem toda a gente. Amem os vossos irmãos na mesma fé. Temam a Deus. Honrem o chefe da vossa nação.

18 Vocês, trabalhadores, devem respeitar a autoridade dos superiores; não só dos bons e humanos, como dos de carácter duro. 19 Porque é coisa apreciável se sofrerem e suportarem contrariedades injustamente por terem agido conforme a vossa consciência para com Deus! 20 Mas nenhum mérito há em suportar o sofrimento e a oposição quando se praticou o mal; mas se fizerem o que é justo e sofrerem com isso, suportando as contrariedades, isso é agradável a Deus.

21 É para isto que vocês foram chamados, pois também Cristo sofreu em vosso lugar, deixando­vos o exemplo, para que sigam os seus passos. 22/23 Ele nunca cometeu pecado, e nunca enganou, nunca replicou aos que o insultavam, e sofrendo nunca ameaçou; tudo entregava àquele que julga com justiça. 24 Levou ele mesmo no seu corpo os nossos pecados sobre a cruz, para que, mortos para o pecado, pudéssemos viver para a justiça. Pelas suas feridas fomos sarados. 25 Vocês eram como ovelhas desgarradas; mas voltaram agora para o pastor, o guarda das vossas almas.