Mawu a Mulungu mu Chichewa Chalero

Masalimo 109

Kwa mtsogoleri wamayimbidwe. Salimo la Davide.

1Mulungu amene ndimakutamandani,
    musakhale chete,
pakuti anthu oyipa ndi achinyengo
    atsekula pakamwa pawo kutsutsana nane;
    iwo ayankhula motsutsana nane ndi malilime abodza.
Andizungulira ndi mawu audani,
    amandinena popanda chifukwa.
Mʼmalo mwa chikondi changa amandineneza,
    koma ine ndine munthu wapemphero.
Iwo amandibwezera zoyipa mʼmalo mwa zabwino,
    ndi udani mʼmalo mwa chikondi changa.

Sankhani munthu woyipa kuti amutsutse iye;
    lolani wotsutsa ayime ku dzanja lake lamanja.
Pamene aweruzidwa, apezeke kuti ndi wolakwa,
    ndipo mapemphero ake amutsutse.
Masiku ake akhale owerengeka;
    munthu wina atenge malo ake a utsogoleri.
Ana ake akhale amasiye
    ndipo mkazi wake akhale wopanda mwamuna.
10 Ana ake akhale oyendayenda ndi opemphapempha;
    apirikitsidwe kuchoka pa mabwinja a nyumba zawo.
11 Wokongoza alande zonse zimene ali nazo;
    alendo afunkhe ntchito za manja ake.
12 Pasapezeke ndi mmodzi yemwe womukomera mtima
    kapena kumvera chisoni ana ake amasiye.
13 Zidzukulu zake zithe nʼkufa,
    mayina awo afafanizidwe mu mʼbado wotsatirawo.
14 Mphulupulu za makolo ake zikumbukiridwe pamaso pa Yehova;
    tchimo la amayi ake lisadzafafanizidwe.
15 Machimo awo akhale pamaso pa Yehova nthawi zonse,
    kuti Iye achotse chikumbutso chawo pa dziko lapansi.

16 Pakuti iye sanaganizirepo zochita chifundo,
    koma anazunza mpaka kuwapha anthu osauka
    ndi osweka mtima.
17 Anakonda kutemberera,
    matembererowo abwerere kwa iye;
sanakondwe nʼkudalitsa anthu ena,
    choncho madalitso akhale kutali naye.
18 Anavala kutemberera ngati chovala;
    kutemberera kunalowa mʼthupi lake ngati madzi,
    kulowa mʼmafupa ake ngati mafuta.
19 Matemberero akhale ngati chofunda chodzikutira nacho,
    ngati lamba wovala tsiku ndi tsiku.
20 Awa akhale malipiro ochokera kwa Yehova pa onditsutsa anga,
    kwa iwo amene amayankhula zoyipa za ine.

21 Koma Inu Ambuye Wamphamvuzonse,
    muchite nane molingana ndi dzina lanu,
    chifukwa cha ubwino wa chikondi chanu, pulumutseni.
22 Pakuti ndine wosauka ndi wosowa,
    ndipo mtima wanga ukuwawa mʼkati mwanga.
23 Ndikuzimirira ngati mthunzi wa kumadzulo,
    ndapirikitsidwa ngati dzombe.
24 Mawondo anga afowoka chifukwa cha kusala zakudya,
    thupi langa lawonda ndi mutu wanga womwe.
25 Ndine chinthu chotonzedwa kwa otsutsana nane;
    akandiona, amapukusa mitu yawo.

26 Thandizeni Inu Yehova Mulungu wanga;
    pulumutseni molingana ndi chikondi chanu.
27 Adaniwo adziwe kuti limeneli ndi dzanja lanu,
    kuti Inu Yehova mwachita zimenezi.
28 Angathe kutemberera, koma Inu mudzadalitsa;
    pamene iwo andiputa adzachititsidwa manyazi,
    koma mtumiki wanu adzasangalala.
29 Onditsutsa adzavekedwa mnyozo,
    ndipo adzadzifunditsa manyazi ngati chovala.

30 Ndi pakamwa panga ndidzathokoza Yehova kwambiri;
    ndidzamutamanda mʼgulu lalikulu la anthu.
31 Popeza Iye amayima ku dzanja lamanja la munthu wosowayo,
    kupulumutsa moyo wake kwa iwo amene agamula molakwa.

Hoffnung für Alle

Psalm 109

Herr, bestrafe meine Feinde!

1Ein Lied von David.

Mein Gott, ich lobe dich! Bitte schweige doch nicht!
Rücksichtslos gehen gottlose Menschen gegen mich vor,
    sie reißen ihren Mund auf und verleumden mich.
Sie bedrängen mich mit hasserfüllten Worten
    und bekämpfen mich ohne jeden Grund.
Meine Freundschaft beantworten sie mit Feindschaft,
    ich aber bete weiter zu dir.
Mit Bosheit zahlen sie mir heim, was ich ihnen Gutes tue;
    meiner Liebe setzen sie nur Hass entgegen.

O Herr, lass einen Ankläger gegen meinen Feind auftreten,
der so ungerecht und gewissenlos ist wie er selbst.
    Schicke doch jemanden, der mit ihm ins Gericht geht![a]
Wenn das Urteil gefällt wird, soll er schuldig gesprochen werden.
    Selbst sein Gebet rechne ihm als Sünde an!
Er soll nicht mehr lange leben,
    und seine Stellung soll ein anderer bekommen.
Seine Kinder sollen zu Waisen werden,
    und seine Frau soll als Witwe zurückbleiben.
10 Ruhelos sollen seine Kinder umherirren und betteln,
    ihr Elternhaus lass zu einer Ruine verfallen.
11 Seine Gläubiger mögen seinen Besitz an sich reißen,
    und Fremde sollen rauben, was er sich erworben hat.
12 Niemand soll sein Andenken in Ehren halten
    und mit seinen verwaisten Kindern Mitleid haben.
13 Seine Nachkommen sollen ausgerottet werden,
    schon in der nächsten Generation möge ihr Name erlöschen.
14 Der Herr soll niemals das Unrecht vergessen,
das die Vorfahren meines Feindes begingen,
    und auch die Schuld seiner Mutter soll nicht vergeben werden!
15 Die Sünden aller seiner Vorfahren
sollen dem Herrn stets vor Augen stehen,
    doch an sie selbst soll niemand mehr denken!
16 Denn dieser Mensch dachte nicht daran, anderen Gutes zu tun.
    Die Armen und Hilflosen verfolgte er,
    und die Niedergeschlagenen trieb er in den Tod.
17 Er liebte es, andere zu verfluchen –
    nun soll der Fluch ihn selbst treffen!
Er hasste es, andere zu segnen –
    darum bleibe der Segen von ihm fern!
18 Das Fluchen wurde ihm zur Gewohnheit,
er hüllte sich darin ein wie in einen Mantel.
    Aber nun wird sein Fluch gegen ihn selbst wirksam:
    Er dringt in ihn ein wie Wasser, das man trinkt,
    und wie Öl, mit dem man sich einreibt.
19 Er soll ihn bedecken wie ein Gewand
    und ihn für immer einschnüren wie ein enger Gürtel!

20 Ja, Herr, damit strafe alle meine Feinde,
    alle, die mich so gehässig verleumden!
21 Herr, mein Gott, tritt für mich ein, es geht doch um deine Ehre!
    Rette mich, denn auf deine Gnade ist Verlass!
22 Ich bin niedergeschlagen und hilflos,
    im tiefsten Herzen verletzt.
23 Mein Leben gleicht einem Schatten am Abend,
der bald in der Dunkelheit verschwindet.
    Ich bin wie eine Heuschrecke, die man vom Arm abschüttelt.
24 Vom vielen Fasten zittern mir die Knie,
    ich bin nur noch Haut und Knochen.
25 Für meine Feinde bin ich zum Gespött geworden;
    wenn sie mich sehen, schütteln sie den Kopf.
26 Hilf mir, Herr, und rette mich,
    denn du bist doch ein gnädiger Gott!
27 Herr, lass meine Feinde erkennen,
    dass du es bist, der alles so gefügt hat!
28 Mögen sie mich auch verwünschen – du wirst mich segnen!
Sollen sie doch angreifen – sie werden dabei scheitern!
    Zuletzt werde ich, dein Diener, mich freuen.
29 Schimpf und Schande sollen über meine Ankläger kommen,
    sie sollen sie einhüllen wie ein Mantel!

30 Immer wieder will ich dem Herrn danken,
    in aller Öffentlichkeit will ich ihn loben.
31 Er steht dem Wehrlosen zur Seite
    und rettet ihn vor denen, die seinen Tod fordern.

Notas al pie

  1. 109,6 Möglicherweise zitiert der Beter in den Versen 6‒19 die Verwünschungen seiner Gegner. Dann müsste der Abschnitt eingeleitet werden mit: »Sie sagen: Ein Ankläger soll gegen ihn auftreten.«