Священное Писание (Восточный перевод), версия для Таджикистана

Езек 32

Плач о фараоне

1В двенадцатом году, в первый день двенадцатого месяца (3 марта 585 г. до н. э.), было ко мне слово Вечного:

– Смертный, подними плач о фараоне, царе Египта, и скажи ему:

«Ты мнишь себя львом меж народами,
    а похож на морское чудовище;
ты мечешься в реках,
    лапами мутишь воду
    и реки поганишь».

Так говорит Владыка Вечный:

– Среди множества народов
    Я закину на тебя сеть,
    и они тебя неводом вытащат.
Я брошу тебя на землю,
    повергну в открытом поле.
Птицы рассядутся на тебе,
    наестся тобой зверьё.
Я раскидаю твою плоть по горам,
    наполню долины твоими останками.
Землю, до самых гор,
    орошу Я потоками твоей крови,
    и наполнятся плотью твоей ущелья.
Тебя угасив, Я небеса закрою
    и погашу в них звёзды;
Я закрою облаком солнце,
    и не будет светить луна.
Все светила, сияющие на небе,
    Я помрачу над тобой
    и мраком землю твою покрою, –
        возвещает Владыка Вечный. –
Я наполню тревогой сердца многих народов,
    когда поведу тебя в плен[a] меж народами
    в страны тебе незнакомые.
10 Участи твоей ужаснутся многие народы,
    и цари их будут дрожать от страха, думая о тебе,
    когда Я взмахну перед ними мечом.
В день твоего падения
    каждый из них ежеминутно
    будет за жизнь свою трепетать.

11 Ведь так говорит Владыка Вечный:

– Меч царя Вавилона
    двинется на тебя.
12 Я разобью твои орды
    мечами могучих воинов,
    жесточайших из всех народов.
Они растопчут гордыню Египта
    и истребят его орды.
13 Я погублю его скот,
    что пасётся у обильных вод.
И ни нога человека больше не взволнует эти воды,
    ни копыто скота не замутит их впредь.
14 Я дам отстояться водам и сделаю так,
    что его реки будут струиться, словно родник, –
        возвещает Владыка Вечный. –
15 Когда Я сделаю землю Египта пустыней,
    и она лишится всего, что её наполняет,
когда Я сражу её жителей,
    тогда они узнают, что Я – Вечный.

16 – Это плач, песня, которую будут петь. Её будут петь дочери народов. Они будут петь её о Египте и его полчищах, – возвещает Владыка Вечный.

Египет спускается в мир мёртвых

17 В двенадцатом году, в пятнадцатый день месяца (17 марта 585 г. до н. э.), было ко мне слово Вечного:

18 – Смертный, оплачь египетские полчища и повергни и их, и Египет, и дочерей сильных народов в нижний мир, к тем, кто спускается в пропасть. 19 Скажи им: «Кого вы превосходите красотой? Спускайтесь, чтобы упокоиться с необрезанными». 20 Они падут среди убитых мечом. Меч занесён – гоните Египет с его полчищами прочь. 21 Могучие вожди скажут из мира мёртвых о Египте и его помощниках: «Они спустились и лежат с необрезанными, с теми, кто пал от меча».

22 Там Ассирия со своим войском; она окружена могилами своих убитых, тех, кто пал от меча. 23 Их могилы – в глубине пропасти. Её войско лежит вокруг её могилы. Те, кто сеял страх на земле живых, убиты, пали от меча.

24 Там Елам со своими полчищами вокруг его могилы. Они убиты, пали от меча. Те, кто сеял страх на земле живых, сошли необрезанными в нижний мир. Они несут свой позор с теми, кто спустился в пропасть. 25 Еламу приготовили ложе среди убитых, и его полчища лежат вокруг его могилы. Они – необрезанные, убитые мечом. За то, что страх перед ними распространялся по земле живых, они несут свой позор вместе с теми, кто спустился в пропасть, их положили среди убитых.

26 Там Мешех и Тувал со своими полчищами вокруг их могил. Они – необрезанные, убитые мечом за то, что сеяли страх на земле живых. 27 Не лежат они с павшими воинами из числа необрезанных, которые сошли в мир мёртвых с оружием, чьи мечи положены им под голову, чьи щиты[b] покоятся на их костях. Эти воины некогда сеяли страх на земле живых.

28 И ты, фараон, будешь сокрушён и ляжешь среди необрезанных, рядом с теми, кто пал от меча.

29 Там Эдом, его цари и вожди; невзирая на их силу, их положили среди тех, кто пал от меча. Они лежат с необрезанными, с теми, кто спускается в пропасть.

30 Там правители Севера и сидоняне. Они спустились туда с убитыми, опозоренные, хотя их сила наводила страх. Они лежат необрезанными с теми, кто пал от меча, и несут свой позор с теми, кто спускается в пропасть.

31 Фараон увидит их и утешится о своих полчищах, что не только они – он сам и всё его войско – пали от меча, – возвещает Владыка Вечный. – 32 Хотя Я и наводил страх перед ним на земле живых, фараона и его полчища положат среди необрезанных, рядом с теми, кто пал от меча, – возвещает Владыка Вечный.

Notas al pie

  1. Езек 32:9 Или: «приведу твою гибель».
  2. Езек 32:27 Или: «грехи».

Hoffnung für Alle

Hesekiel 32

Der Pharao, das erlegte Krokodil

1Im 12. Jahr unserer Verbannung, am 1. Tag des 12. Monats, empfing ich eine Botschaft vom Herrn. Er sprach zu mir: »Du Mensch, stimm ein Klagelied an über den Pharao, den König von Ägypten. Richte ihm aus:

Du denkst, du wärst so stark wie ein junger Löwe, mächtiger als alle Völker. Doch du gleichst eher einem Krokodil[a] im großen Fluss! Du bläst ins Wasser, dass es sprudelt, und mit deinen Füßen wühlst du es auf, ja, jeden Fluss lässt du trüb werden.

Aber ich, Gott, der Herr, schicke viele Völker zu dir. Sie werden dich mit meinem Netz fangen und aus dem Wasser ziehen. Dann schleudere ich dich aufs freie Feld und lasse dich dort liegen; die Vögel sollen sich auf dir niederlassen und die wilden Tiere dich zerreißen. Deine Überreste werden die Berge bedecken und die Täler ausfüllen, dein Blut wird von den Bergen herunterfließen, das Land tränken und die Flüsse anschwellen lassen.

Wenn ich dich vernichte, werde ich den Himmel verfinstern und die Sterne auslöschen. Schwarze Wolken verdunkeln dann die Sonne, und der Mond scheint nicht mehr. Ja, alle Lichter am Himmel lösche ich aus, deinetwegen bringe ich Finsternis über das ganze Land. Darauf gebe ich, Gott, der Herr, mein Wort.

Die Nachricht über deinen Untergang lasse ich in Ländern bekannt werden, von denen du noch nie etwas gehört hast. Viele Völker packt das Entsetzen. 10 Mein Gericht über dich jagt ihnen Angst und Schrecken ein. Wenn ich vor aller Augen mein Schwert schwinge, stehen den Königen die Haare zu Berge. Dein Schicksal erschreckt sie so sehr, dass sie jeden Augenblick um ihr eigenes Leben fürchten.

11 Denn ich, Gott, der Herr, sage dir: Das Schwert des babylonischen Königs wird dich treffen. 12 Unter seinem Befehl lasse ich ein grausames Heer aus vielen Völkern über dich herfallen, sie werden die Bewohner deines Landes töten und deinen ganzen Reichtum zerstören. Dann hat dein Hochmut endlich ein Ende. 13 An den vielen Flüssen und Kanälen richte ich all dein Vieh zugrunde. So können in Zukunft weder Mensch noch Tier das Wasser verschmutzen. 14 Ich sorge dafür, dass deine Gewässer sauber sind und der Nil ruhig dahinfließt. Darauf kannst du dich verlassen! 15 Wenn ich dein Land leer fege und zur Einöde mache, wenn ich alle seine Bewohner strafe, dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.

16 Dies ist ein Trauerlied, und in allen Völkern werden die Frauen es singen, um das Schicksal des reichen und mächtigen Ägyptens zu beklagen. Darauf gebe ich, Gott, der Herr, mein Wort.«

Die Völker in der Totenwelt

17 Im 12. Jahr unserer Verbannung, am 15. Tag des Monats[b], empfing ich wieder eine Botschaft vom Herrn. Er forderte mich auf: 18 »Du Mensch, halte die Totenklage über Ägypten und seine ganze Pracht! Schick das Land hinunter ins Totenreich, wo schon andere mächtige Völker ihr Ende fanden! 19 Sag zu Ägypten:

Deine ganze Pracht – wo ist sie geblieben? Was hast du anderen Völkern jetzt noch voraus? Du musst hinunter ins Totenreich, mitten unter die unbeschnittenen Heiden! 20 Ja, die Ägypter werden vernichtet wie all die anderen, die im Krieg gefallen sind. Das Schwert ist schon gezückt! Bringt das ganze ägyptische Volk herbei! 21 Im Reich der Toten warten schon große Herrscher auf sie, um sie und ihre Helfer zu verspotten: ›Nun seid auch ihr hier angekommen, nun müsst ihr euch zu den unbeschnittenen Heiden gesellen – wie alle, die im Kampf getötet wurden!‹

22 Auch der König von Assyrien ruht dort unten mit seinen ganzen Soldaten; sie alle sind im Krieg umgekommen. 23 Ihre Gräber liegen an der tiefsten Stelle der Totenwelt, rund um das Grab ihres Königs. Einst haben sie den Lebenden Angst und Schrecken eingejagt, doch nun hat das Schwert sie durchbohrt.

24/25 Auch der König von Elam liegt im Reich der Toten, und sein stolzes Heer ruht rings um sein Grab. Im Krieg sind sie getötet worden und dann in die Totenwelt gekommen.

Da liegen sie nun, diese unbeschnittenen Heiden! Früher haben sie andere Völker eingeschüchtert, doch nun ruhen sie dort unten, ihr König in der Mitte und sie rund um sein Grab. Nun tragen auch sie die Schande, im Krieg gefallen zu sein.

26 Auch der Herrscher von Meschech und Tubal wartet dort unten, zusammen mit seinen Kriegern. Sie sind mit dem Schwert erstochen worden, und nun liegen diese unbeschnittenen Heiden im Reich der Toten. Einst haben sie die Lebenden in Angst und Schrecken versetzt, doch jetzt ruhen sie rund um das Grab ihres Königs. 27 Sie wurden nicht ehrenvoll bestattet wie die Helden aus vergangenen Zeiten[c], die mit all ihren Waffen in die Totenwelt kamen, die mit ihrem Schwert unter dem Kopf und von ihrem Schild bedeckt begraben wurden. Einst waren diese Helden von allen gefürchtet.

28 Auch du, Ägypten, wirst nun zerschmettert und musst hinunter zu den Heiden, die im Krieg gefallen sind. 29 Der König und die Fürsten von Edom erwarten dich. Zu Lebzeiten waren sie mutige und kampferprobte Männer. Doch nun ruhen sie in der Welt der Toten bei den unbeschnittenen Heiden, die im Krieg gefallen sind. 30 Auch auf die versammelten Könige aus dem Norden und auf die Phönizier wirst du dort treffen. Einst haben sie anderen Völkern große Angst eingejagt, weil sie unerschrockene Kämpfer waren. Nun ruhen diese unbeschnittenen Heiden unter den Gefallenen und tragen die Schande, besiegt und getötet worden zu sein.

31 All diesen Königen und Völkern wird der Pharao in der Totenwelt begegnen, und das wird ihn trösten über den Untergang seines eigenen Volkes. Denn bald fällt er im Krieg und seine Soldaten mit ihm. Darauf gebe ich, Gott, der Herr, mein Wort.

32 Ich ließ es zu, dass er anderen Völkern Angst und Schrecken einjagte, doch jetzt muss er ins Totenreich zu den unbeschnittenen Heiden, die im Krieg ihr Leben ließen. Das ist das Ende des Pharaos und seiner ganzen Pracht. Das sage ich, Gott, der Herr

Notas al pie

  1. 32,2 Vgl. die Anmerkung zu Kapitel 29,3.
  2. 32,17 Die Monatsangabe fehlt hier. Gemeint ist wahrscheinlich der 12. Monat wie in Vers 1.
  3. 32,27 So nach der griechischen Übersetzung. Der hebräische Text lautet: wie die Helden getrennt von den Unbeschnittenen.