Священное Писание (Восточный перевод), версия с «Аллахом»

Езек 29

Пророчество о Египте

1В десятом году, в двенадцатый день десятого месяца (7 января 587 г. до н. э.), было ко мне слово Вечного:

– Смертный, обрати лицо к фараону, царю Египта, и пророчествуй против него и против всего Египта. Говори с ним и скажи: Так говорит Владыка Вечный:

«Я твой враг, фараон, царь Египта,
    чудовищный крокодил, что в реках своих разлёгся.
„Нил мой, – говоришь ты, –
    я создал его для себя“.
Я продену крюк в твои челюсти,
    и рыбу из рек твоих приклею к твоей чешуе.
Я вытащу тебя из твоих рек
    с рыбой, прилипшей к твоей чешуе.
Я брошу тебя в пустыню,
    тебя и рыбу из твоих рек.
Ты упадёшь в открытом поле –
    не подберут тебя, не поднимут.
Я отдам тебя в пищу
    земному зверью и небесным птицам.

Тогда все жители Египта узнают, что Я – Вечный.

Ты был посохом из тростника для народа Исраила. Когда они брались за тебя, ты расщеплялся и ранил им руки; когда они опирались на тебя, ты ломался, и их ноги теряли устойчивость».

Поэтому так говорит Владыка Вечный: «Я наведу на тебя меч и истреблю твоих жителей и их скот. Египет станет безлюдной пустыней. Тогда они узнают, что Я – Вечный. За то, что ты сказал: „Нил – мой; это я его создал“, 10 Я – твой враг и враг твоих рек. Я превращу землю Египта в мёртвую пустыню от Мигдола на севере до Сиены[a] на юге, до самой границы с Эфиопией. 11 Не будет ступать по ней ни нога человека, ни нога животного; она будет необитаемой сорок лет. 12 Я сделаю землю Египта пустыней среди опустошённых земель, и её города будут безлюдными среди опустевших городов сорок лет. Я рассею египтян между другими народами и развею их по чужим землям».

13 Ведь так говорит Владыка Вечный: «По прошествии сорока лет Я соберу египтян из народов, среди которых они были рассеяны. 14 Я восстановлю и возвращу их в Верхний Египет[b], землю их предков. Они будут там слабым царством, 15 самым слабым из царств, и никогда впредь не возвысятся над другими народами. Я так ослаблю их, что они впредь не смогут править народами. 16 Египет больше не будет опорой для Исраила; он будет напоминанием людям о грехе, который они совершили, обращаясь к нему за помощью. Тогда они узнают, что Я – Владыка Вечный».

Завоевание Египта Вавилоном

17 В двадцать седьмом году, в первый день первого месяца (26 апреля 571 г. до н. э.), было ко мне слово Вечного:

18 – Смертный, Навуходоносор, царь Вавилона, заставил своё войско немало потрудиться под Тиром: все головы оплешивели, все плечи натёрты от непосильного труда. Но ни он, ни его войско ничего не получили от Тира в уплату за труды.

19 Поэтому так говорит Владыка Вечный:

– Я отдам Навуходоносору, царю Вавилона, землю Египта, и он захватит её богатства. Он оберёт и разграбит её, чтобы заплатить войску. 20 Я отдаю ему Египет в награду за труды, потому что он и его войско трудились для Меня, – возвещает Владыка Вечный.

21 В тот день Я сделаю Исраил сильным[c] и дам тебе что им сказать, и узнают, что Я – Вечный.

Notas al pie

  1. 29:10 Сиена   – современный Асуан.
  2. 29:14 Букв.: «в Патрос»; также в 30:14.
  3. 29:21 Букв.: «Я выращу рог дому Исраила». Рог был символом могущества, власти и силы.

Hoffnung für Alle

Hesekiel 29

Ägypten – ein Trümmerfeld für 40 Jahre

1Im 10. Jahr unserer Verbannung, am 12. Tag des 10. Monats, empfing ich eine Botschaft vom Herrn. Er forderte mich auf: »Du Mensch, blick in die Richtung, wo der Pharao, der König von Ägypten, lebt, und kündige ihm und ganz Ägypten mein Gericht an! Ich, Gott, der Herr, sage ihm:

Pharao, du König von Ägypten, jetzt bekommst du es mit mir zu tun! Du gleichst einem gewaltigen Krokodil[a], das mitten im Nil liegt und sagt: ›Der Fluss gehört mir, ich selbst habe ihn geschaffen.‹

Doch ich werde Haken durch deine Kinnlade bohren und dafür sorgen, dass sich die Fische in deinem Schuppenpanzer verfangen. Dann ziehe ich euch allesamt aus dem Wasser, ich schleudere euch in die Wüste und lasse euch im Sand liegen. Niemand wird euch aufheben und begraben, sondern ihr werdet ein Fraß sein für die wilden Tiere und für die Vögel. Daran sollen alle Bewohner deines Landes erkennen, dass ich der Herr bin.

Ägypten, du hast die Israeliten glauben lassen, eine Stütze für sie zu sein. Doch in Wahrheit bist du nur ein dünner Stab aus Schilfrohr: Wenn sie sich auf dich stützen, zerbrichst du, lässt sie hinfallen[b] und durchbohrst ihnen auch noch die Schulter! Darum sage ich, Gott, der Herr: Ich sorge dafür, dass deine Feinde mit dem Schwert über dich herfallen und Mensch und Vieh in dir ausrotten. Sie werden deine Städte in Trümmer legen und das ganze Land zu einer menschenleeren Wüste machen. Dann sollst du erkennen, dass ich der Herr bin.

Pharao, du König von Ägypten, du behauptest: ›Der Nil gehört mir, ich selbst habe ihn geschaffen!‹ 10 Darum bekommen du und dein Fluss meine Macht zu spüren. Das ganze Land mache ich zu einem einzigen Trümmerfeld, zu einer trostlosen Wüste, von Migdol im Norden bis nach Syene im Süden und bis an die äthiopische Grenze. 11 Vierzig Jahre lang wird niemand diese Wüste durchqueren – weder Menschen noch Tiere werden dort leben. 12 Ägypten, du wirst schlimmer verwüstet als jedes andere Land auf der Welt. Dafür sorge ich! Vierzig Jahre lang werden deine Städte Ruinenfelder sein, größer als die aller anderen zerstörten Städte. Und deine Bewohner werde ich in aller Herren Länder zerstreuen.

13 Doch ich, Gott, der Herr, kündige euch an: Nach vierzig Jahren werde ich die Ägypter wieder aus den Völkern zurückbringen, zu denen sie vertrieben wurden. 14 Ja, ich wende ihr Schicksal wieder zum Guten. In Oberägypten sollen sie wohnen, wo sie ursprünglich herstammen. Dort werden sie ein kleines Königreich bilden, 15 unbedeutender als alle anderen Königreiche. Ich sorge dafür, dass ihre Zahl gering bleibt, damit sie nie mehr über andere Länder herrschen können. 16 Nie wieder sollen sie Israel dazu verführen, ihr Vertrauen auf Ägypten zu setzen, sondern sie sollen als warnendes Beispiel für die Zukunft dienen. Denn als Israel sich mit ihnen einließ, hat es große Schuld auf sich geladen. Daran soll man erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin.«

Nebukadnezar bekommt Ägypten als Lohn

17 Im 27. Jahr unserer Verbannung, am 1. Tag des 1. Monats, empfing ich wieder eine Botschaft vom Herrn. Er sprach zu mir: 18 »Du Mensch, Nebukadnezar, der König von Babylonien, ließ seine Soldaten hart arbeiten, als er die Stadt Tyrus belagerte. Sie mussten so schwere Lasten schleppen, dass ihre Köpfe kahl gescheuert und ihre Schultern zerschunden waren. Aber in Tyrus gab es weder für ihn noch für sein Heer einen Lohn für ihre Mühe.

19 Darum sage ich, Gott, der Herr: Seht her, ich gebe Nebukadnezar das Land Ägypten. Er wird die Schätze wegtragen, das Land ausplündern und reiche Beute machen, mit der er seine Soldaten bezahlen kann. 20 Weil Nebukadnezar in meinem Auftrag gehandelt hat, überlasse ich ihm Ägypten als Lohn für seine Mühe. Darauf gebe ich, Gott, der Herr, mein Wort.

21 Wenn dies geschieht, werde ich Israel wieder Macht verleihen[c]. Und dir, Hesekiel, gebe ich neuen Mut, als mein Prophet zum Volk zu sprechen. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.«

Notas al pie

  1. 29,3 Das hebräische Wort kann allgemein ein großes Wassertier bezeichnen, aber auch »Ungeheuer« oder »Drache« bedeuten.
  2. 29,7 So nach den alten Übersetzungen. Der hebräische Text lautet: lässt ihre Hüften fest stehen.
  3. 29,21 Wörtlich: werde ich dem Haus Israel ein Horn wachsen lassen. – Das Horn steht sinnbildlich für Stärke und Kraft, vielleicht auch in der Person eines künftigen Herrschers.