Забур 41 CARS - Psalm 41 HOF

Священное Писание

Забур 41:1-12

Вторая книга

Песнь 41Песнь 41 Во многих рукописях песни 41 и 42 объединены в одну песнь.

1Дирижёру хора. Наставление потомков Кораха.

2Как стремится лань к воде,

так стремится душа моя к Тебе, Всевышний.

3Душа моя жаждет Всевышнего, живого Бога.

Когда я приду и пред Ним предстану?

4Слёзы были мне пищей

и днём, и ночью,

когда говорили мне непрестанно:

«Где твой Бог?»

5Сердце моё болит, когда я вспоминаю,

как ходил к дому Всевышнего,

впереди многолюдного собрания,

ходил в праздничной толпе

с криками радости и хвалы.

6Что унываешь, моя душа?

Зачем тревожишься?

Возложи надежду на Всевышнего,

ведь я ещё буду славить Его –

Спасителя и Бога моего.

7Душа моя унывает во мне,

поэтому я вспоминаю Тебя

с земли иорданской,

с высот Хермона, с горы Мицар.

8Шумят горные потоки,

словно перекликаясь друг с другом;

все волны Твои, все Твои валы

прошли надо мною.

9Днём Вечный являет мне Свою любовь,

ночью я пою Ему песню –

молитву Богу моей жизни.

10Скажу я Всевышнему, моей Скале:

«Почему Ты меня забыл?

Почему я скитаюсь, плача,

оскорблённый моим врагом?»

11В самое сердце ранят меня враги,

когда глумятся, спрашивая меня каждый день:

«Где твой Бог?»

12Что унываешь, моя душа?

Зачем тревожишься?

Возложи надежду на Всевышнего,

ведь я ещё буду славить Его –

моего Спасителя и моего Бога.

Hoffnung für Alle

Psalm 41:1-14

Vom Tod gezeichnet, von Freunden verlassen

1Ein Lied von David.

2Glücklich ist, wer sich für die Schwachen einsetzt!

Wenn ihn ein Unglück trifft, hilft der Herr ihm wieder heraus.

3Der Herr wird ihn beschützen und am Leben erhalten;

im ganzen Land wird man von seinem Glück erzählen.

Gott überlässt ihn nicht der Willkür seiner Feinde.

4Und wenn er auf dem Krankenbett liegt,

steht der Herr ihm zur Seite und hilft ihm wieder auf.

5Deshalb bete ich zu dir: »Herr, ich habe gegen dich gesündigt,

aber sei mir gnädig und mach mich wieder gesund!«

6Meine Feinde wünschen mir Böses und fragen hämisch:

»Wann ist er endlich tot? Niemand soll mehr an ihn denken!«

7Wenn mich einer von ihnen besucht,

heuchelt er Mitgefühl.

In Wirklichkeit sucht er nur Stoff für seine Verleumdungen.

Kaum ist er fort, verbreitet er seine Gerüchte über mich.

8Alle, die mich hassen, tun sich zusammen

und tuscheln hinter meinem Rücken.

Sie planen Böses gegen mich und verfluchen mich.

9»Die Krankheit soll ihn auffressen!«, sagen sie.

»Wer so daniederliegt, steht nicht wieder auf!«

10Sogar mein engster Freund, mit dem ich mein Brot teilte

und dem ich vertraute, tritt mich nun mit Füßen.

11Du aber, Herr, sei mir gnädig und richte mich wieder auf,

damit ich mit meinen Feinden abrechnen kann!

12Du lässt nicht zu, dass sie über mich triumphieren;

daran erkenne ich, dass du mich liebst.

13Du hältst zu mir, weil ich unschuldig bin.

Für immer darf ich in deiner Nähe bleiben.

14Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels,

von jetzt an bis in alle Ewigkeit!

Amen, so soll es sein!